Kurz zu meiner Person: Lars Michael Lehmann, Jahrgang 1974, verheiratet seit 2001, und wohnhaft im schönen Kurbad Bad Pyrmont. Ich gehöre zu den mehr als 8 Millionen legasthenen und dyskalkulen Menschen in Deutschland. Der größte Teil von uns lebt am Rande dieser Gesellschaft, weil viele in vielerlei Hinsicht in sehr vielen Bereichen im Bildungssystem, im Berufsleben, und auch Alltagsleben ausgegrenzt werden. Da man bisher bei diesen Menschen die Grundrechte auf freie und individuelle Entfaltung entsprechend im Grundgesetz missachtet hat, leben viele dieser Menschen in sozialer Ausgrenzung. Nicht wenige von ihnen versuchte man in vielerlei Weise irgendwie integrieren, diese brachten aber zumeist keine Frucht, denn diese Menschen benötigen eine völlig andere Integration die leider nur privates Bildungssystem leisten kann. Legasthene und dyskalkulen Menschen mit guten Budget vom Elternhaus sehr bekommen natürlich die besten möglichste Bildung, und können sich individuell entsprechend ihrer Begabung und Fertigkeiten integrieren - im privaten Bildungssystem weiß man sehr wohl das die Legasthenie oder Dyskalkulie besondere Fertigkeiten hervorbringen kann. Wer von seinem sozialschwachen Hintergrund her auf das öffentliche Bildungs- und Integrationswesen angewiesen ist, hat in dieser Gesellschaft verloren. Egal welche Bildungsformen es ist, diese ist für diese Menschengruppe überhaupt nicht optimiert und ausgerichtet. Genau aus diesem Grunde kann man dann nun besser auch meine Brüche im Lebenslauf verstehen.

Eines muss ich aber an vornherein sagen: „ ich bereue, niemals meinen Widerstand, mein kämpfen für Gerechtigkeit auf freie Entfaltung und Integration als Legastheniker in unserer Gesellschaft“. Heute kann ich meine vielfältigen Erfahrungen, auch wenn sie manchmal weh Taten, sehr gut für meine Arbeit als Journalist, Werber, Coach, Trainer, Forscher, im Dienste legasthener und dyskalkule Menschen einsetzen, aber natürlich auch für die öffentliche Aufklärungsarbeit, denn mein Lebensweg ist nur ein Beispiel, wie eine Integration in diese Gesellschaft normalerweise nicht laufen darf.

1974- 1980 Meine Kindheit verlief völlig normal, ich entwickelte mich auch normal wie jedes andere Kind, ich erlernte zwar das laufen und das sprechen etwas anders und später, dies waren eigentlich schon damals die ersten Anzeichen für eine eventuell mögliche Entwicklung der Legasthenie, trotz alledem:“ entwickelte ich nicht wirklich gut“, ich war immer ein sehr glückliches Kind, freute mich in der Natur zu sein, war auch genügsam mit den geringfügigen Mitteln die wir in der DDR besaßen. Meinen Eltern fiel bloß auf: das ist eine unwahrscheinliche Wissbegier besaß, sowie ein vielschichtiges Interesse an vielen Dingen, auch meine sprachliche Ausdrucksweise und meine Allgemeinbildung entwickelte sich prächtig, ich war verträumt, manchmal auch unkonzentriert, am Lesen oder überhaupt am frühen erlernen der Kulturtechniken, zeigt ich kein Interesse, ich liebte es lieber das Mama, mir die Märchen der Brüder Grimm vorließ. Ich hatte auch nie Probleme mich selber zu beschäftigen, und hatte auch nie Langeweile. Das waren die sogenannten ersten Signale für eine Entwicklung der Legasthenie.

1980-1989 nun begannen das Dilemma meines Lebens im Bildungssystem, obwohl zuvor ein Schulpsychologe der Caritas meinte das man lieber noch einen Jahr länger warten solle, um mich auf die Schule zu schicken - denn er empfand meine Entwicklung altersgerecht normal. Ich war ein damals mit sechs Jahren noch sehr verspielt, aber er hatte kein Bedenken das ich mich weiterentwickeln würde. Die Schulpsychologen waren da aber leider eine andere Meinung, sie bezweifelte sogar er sie sogar Bildungsfähig sei, weil ihn damals schon verschiedene Schwierigkeiten entsprechenden als Legastheniker aufwies. Für sie war es natürlich klar dass ich ein Fall für die Sonderschule bin. In der DDR wusste man eigentlich überhaupt nichts, zum Thema Legasthenie, zu dieser Zeit galten wahrscheinlich noch die wissenschaftlichen Studien von Berkan und Ranschburg die uns als partielle Idioten bezeichneten, und ein Fall für die Sonderschule sahen. (so erinnerte sich meine Mutter)

1989- 1992 Als: „ Lernbehinderter in der DDR blieb eine nichts anderes übrig als irgend einen sinnlosen Teilfacharbeiter zu machen“. Dies wollte ich aber nicht, schon damals wollte ich in die Medienbranche, beziehungsweise ich wollte Fotograf lernen. Durch gute Beziehungen kam ich in eine Buchdruckerei, und erlernte einen Beruf in der Papierweiterverarbeitung- Papierscheider. Aber schon in der ganzen Schulzeit zeichnete sich ab, dass ich niemals ein Handwerker werde. Dies machte natürlich sich auch in meiner Ausbildung bemerkbar, da ich von der Grundschnelligkeit nicht so schnell beweglich war immer des von mir verlangte. Meine Ausbildung konnte ich aufgrund politischer Äußerungen gegen den ehemaligen DDR-Staat, nicht zu Ende bringen, aus politischen Gründen kam ich dann in einer Werkstatt für geistig Behinderte, musste primitive Arbeiten verrichteten: Kugelschreiber zusammenbauen, Türbleche senken, Kaffeebohnen auslesen, Verpackungen zusammenkleben, Schrauben sortieren, und das unter anderen politischen Gefangenen, unter geisteskranken und schizophrenen, unter Blinden und Tauben, Mongoloiden. Nebenher besuchte ich noch die Berufsschule, und kam aber 1992 aufgrund mehrerer Petitionen und mithilfe von Frau Regine Hildebrandt (SPD) wieder aus dieser Werkstatt heraus.

1992- 1994 nun war das Arbeitsamt zuständig, diese waren natürlich nicht begeistert mich irgendwie erneut zu integrieren, da ich natürlich Probleme mit dem Lesen und Schreiben sowie rechnen hatte, war es natürlich offensichtlich, schlechte Chancen zu haben. Mein Schulabschluss hatte kaum einen Wert- er entsprach der sechsten Klasse. Ich absolvierte dann zwei Berufsgrundbildungsjahre im Berufsbildungszentrum Bautzen, ein Jahr musste ich wiederholen, da musste ich mich für irgendeinen Beruf entscheiden, auf den ich eigentlich keine Lust hatte. Es gab für eben nur die Auswahl: Bau, Koch, Metallbau, Hauswirtschaft, das waren alles Berufe an denen ich eigentlich gar kein Interesse hatte, denn ich wollte ihr etwas Kreatives machen und Fotograf werden. Mit Überwindung entschied ich mich dann seine Ausbildung zum Maler, mit viel Alkohol konnte ich meine Probleme übertünchen, und begann eine Ausbildung. In dieser Zeit erfuhr ich das ich Legastheniker bin eine bekannte machte mich aufmerksam darauf, den sie staunte über meine Intelligenz, meine Allgemeinbildung und die vielen Fähigkeiten die ich hatte – und meine eigene Wende kam.

1994- 1997 Malerausbildung im Berufsbildungswerk Sachsen, die ich überstand ich mit jeder Menge Alkohol, denn ich wollte ja meine mittlere Reife erwerben, in der Theorie war ich überdurchschnittlich, in der praktischen Ausbildung war ich eher ein Flop, nebenher arbeitete ich als Fotojournalist für mehrere Zeitungen und Verlage, und lernte viele Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in Dresden kennen. Durch meine Arbeit bei der Zeitung bekam ich auch eine Bestätigung dafür dass die Berufsentscheidung zum Fotografen die richtige war. 1997 hatte ich meine erste Fotoausstellung in der Dresdner Neustadt, in einer Ballettschule, die Fotostrecke konnte ich mit zwei Balletttänzern der sächsischen Staatsoper umsetzen.

1997- 1998 Mein Zivildienst in der Altenpflege, ich betreute zu dieser Zeit, Demenz- und Alzheimererkranke Senioren sowie behinderte Menschen. Genau zu dieser Zeit habe ich auch bewiesen dass ich natürlich auch sehr stark belastbar war. Im Februar 1998 ermöglichte mir Frank Baumgürtl, sowie andere Freunde und Sponsoren eine Vernissage im Brauhaus am Waldschlößchen, außerdem unterstützte mich die Kunstkritikerin Regine Niemann, sowie die Jazzband Jackpot. Es waren verschiedene Gäste aus, Kunst und Kultur, der Wirtschaft, Politik, und Medien eingeladen. Es waren auch einige davon dabei. Außerdem bekam ich eine schriftliche Laudatio von Prof. F. C. Gundlach. Diese Ausstellung war eine gesellschaftskritische Parodie auf die Normen der Gesellschaft, und wurde auf den Toilettenetagen des Brauhauses gezeigt. Im Sommer war ich bei der Portfoliosichtung ist deutschen Arbeitskreis für Photografie e.V. in Hamburg-Altona, zu dieser Sichtung waren verschiedene hochkarätige Fachexperten aus dem Bereich der Fotografie, die sie bestätigten mir eine spezielle fotografische Begabung, und empfahlen mir auch ein Studium im Bereich „Fotodesign“ zu absolvieren. Unter anderem war auch der Prof. W. Kraiker (Kommunikationsdesign) anwesend, er meinte dass sich unbedingt ein Studium mit meiner speziellen visuellen Begabung (visuellen Hochbegabung) absolvieren soll. Ihm sagte ich auch, dass ich Legastheniker bin, er meinte trotzdem dass ich es versuchen soll die einen entsprechen Platz zu ergattern. Aber es kam leider nicht dazu, er scheiterte teilweise auch am Geld, und die Fachschulen waren völlig überfüllt. Darum musste ich nicht für andere Wege entscheiden, ,auch bei verschiedenen Fotografen beworb ich mich, diese hätten gerne ausgebildet, aber die wirtschaftliche Situation im ehemaligen Osten, gab dies leider nicht her, die Fotografen zweifelten niemals an meiner speziellen Begabung, ein Fotografen Elsterwerda (Land Brandenburg), wollte mich unbedingt als Azubi zum Fotografen nehmen, diese hatte überhaupt keine Probleme damit das sich Legastheniker bin, denn er sah meine Begabung. Er hätte sich sogar in der Berufschule in Potsdam eingesetzt für mich. Die scheiterte wieder am Arbeitsamt weil diese nicht bereit waren, mit dieser Ausbildung zu finanzieren. Und der ganze Ärger mit der Bundesbehörde, fing wieder an von Vorn. Aber damals lernte ich vom damaligen Ministerpräsidenten die Ehefrau kennen, Ingrid Biedenkopf erklärte sich bereit sich für eine Ausbildung zum Fotografen zu unterstützen. Zu dieser Zeit schrieb ich wieder mehrere Petitionen, an die verschiedenen Behörden, sowie dem Bundestag, auch wenn diese alle ihre eigene Darstellung hatten, das alles richtig war, was sie mit mir anstellten, ließ ich trotzdem nicht nach. Sogar das Kultusministerium war der Meinung, dass ich ein Recht auf Wiedergutmachung hatte, dies sagten mir persönlich der Referatsleiter für Integration, aber er bezweifelte das die Agentur für Arbeit in der Lage sei mich zu integrieren, dies bestätigte sich natürlich im weiteren Verlauf. Da ich nun sowieso nicht in meinen alten Beruf als Maler arbeiten konnte, musste gezwungenermaßen das Arbeitsamt meinen Rehafall wieder neu aufrollen, ich muss wieder zum Amtsarzt und zum Intelligenztest, die alte Leier wie immer. Damit war zwar natürlich sauer, und meinte er sich nicht ganz normal sein, der Intelligenztest fiel natürlich wieder entsprechen schlecht aus, da die Tests beim Arbeitsamt für Legastheniker nicht geeignet sind, kamen wieder diese Ergebnisse heraus. Diese wollten mir natürlich vehement ausreden meinen Berufswunsch umzusetzen, sie war natürlich außerordentlich sie von allen Seiten Unterdruck gesetzt habe, eben mit allen diplomatischen Mitteln. Dies brachte mir natürlich nichts, es gab heftige Diskussionen. Eines Tages musste ich zum Gespräch, aber ich hatte da ein Schreiben von einer Zusage und Frau Biedenkopf, die mehr an Unterstützung ankündigte. Nun war meine Vermittlerin zum Handeln gezwungen, diese war so sauer auf mich, dass sie meinte „ wir schicken sie erst einmal in das Berufsförderungswerk Bad Pyrmont, dann werden wir ja sehen wie gut sie sind“, aber ich ahnte schon das nichts gescheites herauskommen konnte, in das Bfw untersuchte mich nochmals, ich fragte mich wozu, meine Begabung hatte ich, die individuelle Umsetzung musste nun eigentlich im Berufsförderungswerk erfolgen, dies wäre natürlich der normale Lauf in einer beruflichen Integration - aber da war nichts mit Individualität, die sie kannten sich nicht einmal damit aus der sich Legastheniker war. Ich war natürlich wieder da beispielhaft für unser Bildungssystem, eben auch für die Erwachsenenbildung.

Dies scheiterte eben wieder an der Legasthenie, und war natürlich für mich sehr hart, weil ich über viele Jahre dafür kämpfte um dieser Chance zu bekommen, ich war natürlich entsetzt das ist keine Idee du eine Förderung entsprechend meiner Begabung ab. Im Nachhinein weiß ich dass man nicht durch diese Ergebnisse mundtot machen wollte, dies hat man aber nicht geschafft, das Recht war auf meiner Seite sich frei und individuell zu entfalten, gerade nachdem DDR-Unrecht was mir widerfuhr, hatte ich natürlich das Recht auf Wiedergutmachung.

2001- 2005 nun folgt natürlich wieder sehr harte Jahre, aufgrund der Ausgrenzung die ich erlebte, und indem Beruf mich zu integrieren die für mich natürlich der richtige war, das musste ich natürlich erst einmal verdauen, meine Enttäuschung über diese Gesellschaft war natürlich sehr tief, ich musste (da man mich unter Druck setzte!) mir eine neue Erfüllung suchen, eine neue Perspektive. Zögernd nahm mich ändern die Umschulung zum Siebdrucker an, der Siebdrucker an sich ist kein schlechter Beruf, aber es war nicht mein Wunschruf, diese Umschulung machte ich wirklich nur halbherzig, mit wenig Engagement zog ich diese Umschulung durch. In der Praktikumsphase bemerkte ich, dass dies wieder hundertprozentig die falsche Entscheidung war, es ist schon komisch wenn einen die Gesellschaft immer in einen Beruf drängt in die man eigentlich nicht wirklich will. Nebenher beschäftigte ich mich mit den neuen Medien, und in Grafikdesign, und wusste dass ich niemals an irgendeiner Druckmaschine stehen bzw. als Siebdrucker arbeiten werde, das hätte ich niemals abgehalten, Monotonie war schon für mich immer das größte Gift, besonders in einem Beruf an dem ich kein Interesse hatte.

2005-Heute Nun war ich erst einmal froh, die Umschulung im Berufsförderungswerk Bad Pyrmont war nun zu Ende. Eine Perspektive brachte sie mir aber nicht, wie die ganzen Maßnahmen der Agentur für Arbeit. Außerdem wollte ich auch als Tagelöhner an einer Druckmaschine landen, das hatte ich von vornherein niemals vor. Aber irgendwie musste es jetzt nun weitergehen, wir wird mal klar dass ich nach der Ausbildung im Berufsförderungswerk Bad Pyrmont sowieso keine Chance hatte, denn ich war eigentlich gar nicht in praktisch in der Lage dazu - weil ich kein Handwerker bin.

Auch als Harz VI Empfänger, und zum trotz so mancher Kritiker, wagte ich es mich mit einer Werbeagentur selbstständig zu machen. Mein Wissen in den neuen Medien eigne die ich mir selber in Laufe von rund sieben Jahren an, beschäftigte mich über viele Jahre mit der Typografie, Entwicklung von Erscheinungsbildern, Ideenfindung für Firmennamen, Marketing-Ideen, praktische und durchdachte Benutzerführung im Onlinebereich, auch die ganze Technik im Hintergrund im Internetbereich habe ich mir selber angeeignet, und verstehe auch die internen Abläufe. Auch natürlich die Konzeption von größeren Internetprojekten stellten für mich kein Problem dar. Also ich eigne dem Jahr all die Jahre davor alle Stück für Stück an. Das war auch wirklich mein Gebiet, zwar eher mehr grafisch als fotografisch, aber das machte nichts - denn meine visuelle Hochbegabung war auch ihr immer in diesen Bereichen sehr dienlich. Durch meine Mitgliedschaft im BVDW e.V., war ich immer sehr gut über die neuesten Trends unserer Szene informiert. Ich eigne dem Jahr immer mehr Dinge an und entwickelte mich zum Experten in diesem Bereich, es kamen viele andere Teilbereiche hinzu, lernte viele Kollegen kennen, andere Sichtweisen und Branchen.

Damit das hiesige Jobcenter schon von Anfang her, nur Steine in den Weg legte, und dass wir manchmal Phasen hatten oder kaum etwas zu essen hatten, entwickelte sich auch dementsprechend meine Gründung. Ohne wirkliche individuelle Unterstützung bei einer Existenzgründung, kann man natürlich auch nicht die aller schnellsten Renditen erwarten. Auch meine Sparkasse hier vor Ort machte mir immer wieder Ärger, den ich kam durch diese übermäßige Bürokratie zu immer mehr Schwierigkeiten - obwohl ich mich wirklich engagierte. Für Existenzgründer unter Harz IV ist es natürlich viel schwerer auf die Beine zu kommen, aber irgendetwas musste ich machen. Auch wenn ich nicht davon leben konnte bisher, brachte mir die ganze Selbstständigkeit eine enorme Perspektive, neue Sichtweisen, sowie eine enorme persönliche Entwicklung.

Nach und nach entstand natürlich auch meine Idee für diesen Weblog, und nach und nach bekam ich immer mehr Bestätigungen, dass dieser Weg der richtige für mich ist, lernte Mirko Mieland kennen und begründeten im Februar 2008 die „ Legasthenie Coaching“ Agentur. Diese Arbeit wird für die Zukunft meine Lebensaufgabe sein, inzwischen bin ich sogar Mitglied in einem Journalistenverband (DVPJ e.V.), und werde mich auch journalistisch dieser ganzen Thematik widmen. Nebenher absolviere ich noch eine Zusatzausbildung zum diplomierten Legasthenietrainer®, engagiere mich ehrenamtlich als Pressesprecher für einen Sozialverein hier vor Ort. Und vieles mehr.

Mein Leben heute ist wirklich bunt geworden, freue mich wirklich auf meine Zukunft, denn diese wird wirklich eine sehr interessante und gute sein.

Mein Fazit ist: Unsere Gesellschaft ist im allgemeinen, mit der Integration von legasthene und dyskalkule Menschen, völlig überfordert, Menschenrechtsverletzungen Nichtintegration kommt daher zu Stande, weil man in den letzten Jahrzehnten dieses Thema völlig missachtet hat. Ich kann natürlich nur auffordern sich entsprechend dem Grundgesetz zur Wehr zu setzen. Denn auch wir haben das Recht auf eine individuelle Integration in diese Gesellschaft. Dass die falsche Integration durch zu späte Diagnose, oder keine, schwere Folgeschäden unserem Sozialsystem hinterlassen muss normalerweise allen klar sein. Um einen hohen weiteren gesamtgesellschaftlichen Schaden abzuwenden, muss unsere Gesellschaft in allen Bereichen aufgeklärt werden, und der Einsatz für diese Menschengruppen muss erhöht werden.

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3 Antworten to “Über mich”

  1. adhsinfo sagt:

    Hallo Lars,

    ich habe LRS früher nie so richtig verstanden, da ich selbst nicht betroffen bin. Erst nachdem bei mir ADHS diagostiziert wurde bin ich zwangsläufig damit in Berührung gekommen, durch Bücher und im Austausch in einschlägigen ADS-Foren. Rechtschreibfehler, die mich früher beim Lesen oft gestört haben kann ich jetzt gezielt “überlesen” wenn ich weiss, was dahintersteht. Naja, es kommt sowieso eher auf den Inhalt an. Respekt für deinen Einsatz, Informationen über dieses komplexe und für viele unverständliche Phänomen unter die Leute zu bringen… ;-)

    Grüße,
    Michael

  2. adhsinfo sagt:

    achja, meine url:
    http://adhsinfo.wordpress.com

  3. Lars Lehmann sagt:

    Hallo Michael,

    ja das Thema ist eine hochkomplexes Thema was selten die Wissenschaft ans ich selber kaum versteht. Viele Verwechseln heute noch die LRS mit der Legasthenie und umgekehrt, nicht wenige legasthene haben auch heute mit diesen beiden Wahrnehmungen zu tun - Kenne einige A(D)HSler die auch eine Legasthenie oder eine LRS haben.

    Ich habe die Legasthenie selber Studiert, nun verstehe ich Sie wirklich sehr gut - inzwischen beginne ich auch ein Studium zum dipmlomierten Legasthenietrainer, und kann dann bald auch Diagnosen und Training für Erwachsene machen.

    Unsere Gesellschaft muss aufgeklärt werden, denn heute noch im Jahre 2008 wissen die wenigsten was die Legasthenie ist - sie einfach eine andere Form der Wahrnehmung und Inteligenz.

    Gruß,lars

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