Hier haben all die legasthenen Menschen die möglichkeit zu Outen. Schreibt einfach eure Lebensgeschichten hier eins ohne Angst und Scham, sondern habt Mut…. Eurer Lars
Elisabeth
danke für alles, was Du so schreibst über die Legasthenie und wie Dir als Betroffener dabei gegangen ist und immer noch geht.
Ich bin sehr gespannt auf Dein Buch, denn ich möchte Legastheniker besser verstehen. Ich bin seit 22 Jahren mit einem Mann verheiratet, der Legastheniker ist. Er hat zu einigem gebracht - trotz Legasthenie - und zwar mit Hilfe seiner Mutter, die sich in den 60ern und 70ern sehr mit diesem Thema beschäftigt hat, da sie zwei Söhne hat, die Legastheniker sind. Und das war “damals” revolutionär!!
Ich möchte deswegen mehr über Legastheniker als Erwachsene erfahren, weil ich meinen Mann verstehen möchte. Ich glaube, ich habe ihm in der Vergangenheit viel Unrecht getan, besonders als eine Krise in punkto Arbeitsplatz kam, die uns sehr zu schaffen gemacht hat und immer noch teilweise tut.
Danke für Deinen Mut… Viel Erfolg beim Schreiben Deines Buches… und danke, dass Du dran bleibst, auch wenn es viel Zeit kostet….
Elisabeth
Burkhard Menzel (47 Jahre)
Hallo,
ich suche schon lange nach einer Website über Legastenie.
was ich fand konnte ich mit mir nicht vergleichen.
Mein Leben war für mich immer ein Müsterium, ich wusste das ich anderst wahr
andere hilten mich für Dumm
Schulisch wahr ich immer im unteren Bereich und ein Ausenseiter ” nicht nur in der Schule “!!!
Kurzum keine Ausbildund aber zum Körperlichen Arbeiten immer gut bis ich mit
33 aufgrund Körperlicher Erkrankung Arbeitslos wurde.
Die Sache mit dem Arbeitsam kenne ich auch zu genüge.
10 Jahre Später nach fielen Hürder bin ich immer noch Arbeitslos
aber Augebilderter IT Informatiker ” bin wohl doch nicht Dumm.!!!
Bei Interesse an kontakt mit mir
(Mail würde wegen Spamgefahr entfernt!)
PS. ich habe Interesse Menschen ” Legasteniker ” kennen zu Lernen und erfarungen auszutauschen
Grus Burkhard Menzel IT Informatiker
Birte
Ich bin selbt Legastenikerin und ich habe vor ca. einem Jahr ein Praktikum in einem verein gemahct der Legastenie träning anbitet. Es ist leider imer noch so wie zu meiner Schulzeit. Legasteniker werden diskriminirt und inherhab von kursester zeit sinken die leistungen in allen fächern. ” erstaunlicherweise” können die Kinder die Übungen bei uns ( z.b in Mathe) aber so bald sie weider in der shcule sidn geht gar nichts mehr. So lange die generelle Diskriminirung der selbt ich als Erwachsene noch ausgesetzt bin nicht aufhört, so ölange wird uns das beste Bildungssistem nichts nützen. Ein Mensch kann nur lernen wen er sich geborgen fühlt. Wen er standig angst haben muss dan muss isch niemand wundern warum diese Kinder zu schulversagern werden.
Karsten Hanssen (42 Jahre)
Hallo! Ich bin durch Zufall hier auf die Internet Seite gekommen.
Wie auch alle anderen hier, bin auch ich Legastheniker.Eine Lehrerin sagte so in der fünften Klasse das ich ein Legastheniker sei.Aber danach
hat man nie wieder was davon erwähnt.Ich wurde einfach nur für doof gehalten.Mein Leben,wenn ich dran zurück denke war hart.Von der Einschulung bis hin zum Auszug von Zuhause war ich in den Augen der meisten Menschen nur ein Idiot.Man wird verunsichert weil man angst hat etwas falsch zumachen obwohl es vieleicht nicht falsch ist.Heute ist es so,wenn ich was schreiben oder lesen muss dann habe ich eine Blockade das nichts geht. Ich bin leer!Dann wünsche ich mir das die Erde auf geht und ich verschwinde.Ich denke das macht ein irgendwann kaputt.Ich würde Beruflich gerne was lernen,aber ich finde den Faden nicht wo ich anfangen soll.Ohne schreiben und lesen kein lehre.Wie auch!
Gruß Karsten
matthias wiebusch
bin begestert
gehoere auch dazu und habe viel damit zu kaempfen schon mein leben lang.
es ist etwas was einen immer bremst und was mann verstecken viel oder geheimhalten viel um sie nicht zu schaemen usw.
Christina
da kann ich nur zustimmen. Ich habe auch Legasthenie, zwei von meinen Kindern, mein Brunder sowie mein Neffe sind ebenfalls betroffen. Dieser ewige Kampf um anerkennung in dieser Gesellschaft geht ganz schön auf die Substanz. Wir die “Behindert” sind, werden einfach nicht verstanden. Als ich 16 war hat mann bei mir ein Eignungstest gemacht und mir gesagt ich hätte “eine Gabe”, ein Dreidimensionales denken, ich müsste auf jedenfall etwas Akademsiches machen. Ich habe darauf nur geantwortet “Wie, mit meinen schlechten Noten?” Ich habe das Abitur gerade noch geschafft. Heute ist mir klar dass Legastheniker ein ausgeprägtes Logisches denken haben. Es ist schade das die Gesellschaft sich dies nicht zu nutze macht. Wir haben eine andere Wahrnehmung, aber gerade dies macht es uns möglich Probleme zu lössen. Ich finde immer eine Lössung für ein Problem. Ich finde man sollte nicht immer nur unsere Schwächen sehen sondern auch die Stärken, wenn die Gesellschaft dies endlich kapiert dann wird es für
Legastheniker endlich besser werden.
Liebe Grüße
Christina
Sehr geehrter Herr Lehmann,
ich bin die Mutter von Christian Roß.
vor 3 Wochen haben wir die Klageschrift an den VGH geschrieben und eingereicht.
Wenn Sie Christians Leidensweg genau beobachten wollen schicke ich diese Ihnen gern zu, denn es geht daraus sehr klar hervor, was wir alles unternommen
haben.6 Jahre außerschulische Therapie, Ergo-, Motop-. Logo- und Legasthenie.
In der 6. Klasse konnte man diktierte Diktate nicht entziffern,(IQ 125 lt. KJP Eschwege)
Vielleicht können Sie uns dann verstehen, dass, wenn alles so verschleppt wurde wie bei christian der Zug abgefahren ist um ihm mit weiteren Therapieen zu fördern.
Im Jahr 2000 als er in die Schule kam hätte ich niemals daran geklaubt ein ADS und legasthenie Kind zu haben. Für ihn war es kein Problem die Texte auswendig zu können im 1. schuljahr. Je weiter er kam wurde immer offensichtlicher das was bei ihm nicht stimmt auch wenn die Lehrer sgten ich solle mich nicht aufregen er bräuchte nur ein wenig mehr Zeit als die anderen Kinder.
In der Grundschule fiel der Englischunterricht aus weil er legasthenie Stunden hatte usw.
Er hat sich so zurückgezogen, dass er keine Freunde hat und nur noch in seinem Zimmer sitzt und nicht mehr redet.
Ich wünschte das alles wär schon im Kindergarten diagnostiziert worden vielleicht würde er dann heute ganz anders darstehen.
Liebe Grüße
gabriele Roß