Archive for the ‘Politik & Demokratie’ Category
18 Jahre deutsche Wiedervereinigung - wir haben allen Grund zur Dankbarkeit!
Wenn ich heute die 18 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung genauer Revue passieren lasse, habe ich für mein eigenes Leben trotz aller aktiven und Schwierigkeiten und Krisenphasen, allen Grund zur Dankbarkeit. Ich stemme natürlich immer wieder Fragen wie es mit unserem Land weitergehen mag, dies sollte man immer wieder tun. Unser Land hat einen enormen Wandel hinter sich, besonders die Ostdeutschen haben in den 19 Jahren viele unbequeme Dinge durchlebt, es wurden natürlich sehr viele Fehler gemacht auf von Seiten der Politik, darum sind heute viele sehr unzufrieden und wünschen sich die DDR zurück. Diesem Wunsch kann ich natürlich überhaupt nicht so recht nachvollziehen, denn die kann man sich denn ein System wünschen: was einen bevormundet, was einen kontrolliert und manipuliert, ein System was anders Denkender ausgrenzt und unterdrückt, ein System was die Meinung vorgibt was alle im Volk denken müssen - ein Gleichschaltungssystem! Der Schrei nach einen neuen Sozialismus ist heute laut. Heute bin ich der Meinung dass die DDR Zeit immer mehr glorifiziert, viele haben vergessen dass das Leben in der DDR, ein Leben in einem Regime war. Auch wenn die demokratische Gesellschaftsordnung sowie die soziale Marktwirtschaft ihre Macken haben mag, es ist aber eher noch das kleinere Übel, im Gegensatz zu einer gleichgeschalteten Planwirtschaft - das in unserer wieder vereinigten Bundesrepublik schon vor der Wende einiges aus dem Ruder gelaufen ist, wird heute immer klarer, werde die Wiedervereinigung 1989 nicht gekommen, wäre auch die Lage in den alten Bundesländern viel schwieriger, als die heute ist.
Hinter mir liegen nun heute 19 Jahre die ich wirklich nicht missen will, trotz all der Schwierigkeiten die ich hatte einen, trotz all der Herausforderung die mich künftig und unser Land erwarten. Heute bin ich wirklich sehr dankbar für die deutsche Einheit, auch wenn ich heute ein ganz anderes Bild von einer Demokratie habe. Die vielen Bildungsmöglichkeiten dich all die Jahre hatte, die vielen Lebens und Berufserfahrungen die ich sammeln konnte, möchte ich heute wirklich nicht mehr missen. Genau diese Erfahrungen kommen obwohl sie natürlich recht krumme Wege waren der Arbeit für die Betroffenen in unserem Lande zugute. Außerdem kann ich dieser Gesellschaft sehr viele zurückgeben, dies ist auch mein Ziel: darum habe ich allen Grund zur Dankbarkeit!
Hans-Olaf Henkel spricht sich für Legastheniker aus!
Beim 16. Bundeskongresses des BVL (ich berichtete) in Berlin wird der Ex-BDI-Präsident und Waschmittelhersteller zum Thema: „Kann es sich die Wirtschaft leisten, auf 10% begabter Schulabgänger zu verzichten“ referieren.
Da ich ja als Fachjournalist beim BVL akkreditiert bin, werde ich auch bestimmt weitere Informationen über sein Referat bekommen. Darüber werde ich genauer berichten. Hans-Olaf Henkel ist sowieso ein Mann mit Durchblick, da kann man nur gespannt sein was Er über die Lage uns „begabter“ Menschen zu berichten hat. Vielleicht bekomme ich es auch hin Ihn zu einen schriftlichen Interview einzuladen.
Nur ein paar Gedanken zum Schluss: Ich Glaube das die hiesige Wirtschaft weiter denkt als es unsere Politik vermag. Die Deutsche Wirtschaft ist auf die Potenziale und Begabungen legasthener Menschen angewiesen, nun ist die Politik gefragt die Rahmenbedingungen für uns zu schaffen.
Lichteraktion für legasthene und dyskalkule Schüler
Im Rahmen des 16. BVL-Bundeskongresses vom 2-5.10.2008 unter dem Motto:„Chancengleichheit- Spannungsfeld zwischen Medizin, Bildung und Gesellschaft”. Wird mit einer Lichteraktion: „1000 Lichter für mehr Chancengleichheit an Deutschlands Schulen” gestartet.
Jedes einzelne Licht soll dazu beitragen, dass der Weg für mehr Chancengleichheit von Legastheniker Dyskalkuliker an Deutschlands Schülern schnellstmöglich und nachhaltig ausgebaut wird.” Wir möchten mit der Lichteraktion darauf aufmerksam machen, dass über eine Million Schüler und Schülerinnen, von einer Legasthenie oder Dyskalkulie betroffen sind, an unseren Schulen diskriminiert werden” so die Bundesvorsitzende Christine Sczygiel. Da ist in jedem Bundesgebiet unterschiedliche Rahmenbedingungen für die betroffenen Kinder gibt, die meistens nicht ausreichend auf die spezielle und individuelle Veranlagung abgestimmt sind, somit auch keine Rücksicht genommen werden kann, trotzte Jahre alter “Legasthenie-Erlasse” (!), die aber sich nicht an individuellen Lernbedürfnissen orientieren. „Legasthenie und Dyskalkulie dürfen nicht dazu führen, dass man die Stärken der betroffenen Kinder nicht anerkennt und fördert”,kitisiert Sczygiel. Am Eröffnungsabend des Kongresses werden außerdem bekannte Referenten wie Hans- Olaf Henkel, Prof. Christine Langenfeld, Prof. Leo Blomert und Prof. von Feilitzsch die Interessen betroffener Kinder vertreten. Die Situation an Deutschland Schulen ist für alle Beteiligten, absolut unbefriedigend, da auch leider die Fachkräfte nicht dazu befähigt worden, genau diese Schulkindern zu integrieren. Daher kann im deutschen Bildungssystem auch keine individuelle Förderung ermöglicht werden, die sich nachhaltig Negativ auf das Leben legasthener und dysklakuler Menschen auswirken wird. Die Vorsitzende Sczygiel fordert daher begründet: „ Nur wir gemeinsam können dafür sorgen, dass es wieder ein „Licht“an Deutschland Schulen gibt und jedes Kind eine Bildungschance erhält, die seiner Begabung entspricht. „Wer mit uns ein Licht für die Kinder anzünden möchte, den erwarten wir am 2.10.2008 ab 19:00 Uhr zu unserer Eröffnungsabend und der Lichteraktion an der Freien Universität Berlin vor dem Hennry-Ford-Bau.“
Jeder der kann sollte sich eine Kerze schnappen und nach Berlin fahren, um ein Zeichen für unsere betroffenen Kinder zu setzen. Die Dunkelziffer legasthener und dysklakuler Menschen ist viel höher, wenn man die Erwachsenen hineinrechnen würde, käme man auf mehr als 8 Millionen Menschen die auf Hilfe warten, dies schon ein Leben lang, das aber unsere Kinder und Kindeskinder bessere Chancen bekommen als wir sie hatten, kann ich Euch alle nur dazu ermutigen ein Zeichen in Form einer Kerze zu setzen.
Es ist außerordentlich begrüßenswert, das der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. so ein öffentliches Zeichen setzt. Was aber zu bemängeln ist, das man leider von Störungen oder Handikap spricht, das muss aber noch der BVL lernen, wie man richtig kommuniziert. Denn es ist widersprüchlich, wenn man auf der einen Seite gegen Diskriminierung dieser Menschen ist, aber von einer Lernstörung oder Handikap spricht, ist dies eher verwirrend für die Öffentlichkeit. Mich selber als Betroffener stören diese Bezeichnungen, schon seit vielen Jahren. Diese sollte man auch in Rahmen diesen Verbandes, schnellstens unterlassen, denn dies ist auch nicht sonderlich integrativ (!). So eine öffentliche Kommunikation, ist widersprüchlich. Obwohl eigentlich sogar die Ansätze richtig und gut sind, dass endlich wir in unserem Bildungssystem, alle Chancen haben wie alle anderen.
Genauere Informationen finden Sie auf der Verbandseite www.bvl-legasthenie.de
Ich werde Harz IV – Die Perspektive mancher Jugendlicher
Man kennt die schon jahrelang, aus den öffentlichen Debatten um das Thema Jugendarbeitslosigkeit. Für Hauptschüler und Realschüler ist die Lage im Moment, nicht besser geworden. Auch wenn in den öffentlichen Medien berichtet wird, dass Jugendliche in diesem Jahr wieder mehr Möglichkeiten haben eine Ausbildung zu absolvieren. Man darf aber nicht vergessen das mehrere hunderttausende Jugendliche, durch Nachqualifizierungsmaßnahmen weiter gefördert werden, die dem Staat jährlich rund 5 Milliarden Euro kosten, nur um einen Hauptschulabschluss nachzumachen – und am Ende müssen leider doch diese Schüler sagen: „Ich werde Harz IV“, den die Qualifizierungsmaßnahmen, die man auch Berufsgrundbildungsjahre “BVJ” etc. nennt, bringen ihnen keine Möglichkeit für eine Perspektive. Sehr wahrscheinlich, sind nicht wenige Legastheniker und Dyskalkuliker darunter, wenn man diese natürlich in solcher Maßnahmen steckt, kann auch nichts herauskommen, als nur „Harz IV“, weil die Herangehensweise in Form solcher Maßnahmen die falsche ist. Außerdem, sind diese Maßnahmen keine individuellen sondern eher mehr Massenabfertigung - aber auch Hauptschüler und Realschüler sind keine Robortermenschen!
Dies habe ich selber am eigenen Leib erfahren und erlebt, darum würde ich grundsätzlich gegen solche Maßnahmen aussprechen, außerdem würde ich die Berufsgrundbildungsjahre, nach dem Gießkannenprinzip, wie sie die Bundes Agentur für Arbeit praktiziert, gänzlich abschaffen. Denn dann müsste man diese Maßnahmen, individualisiert, und Interessenorientiert diesen Jugendlichen anbieten, denn das ist doch Schwachsinn, diese Jugendliche diese Lehrgänge durchlaufen, denn so ist ein richtiges Weiterkommen für diese kaum möglich. Sie werden dann meistens Maler, Maurer, Tischler, Koch. Aber wunschgemäß will und individuelle berufliche Orientierung entsteht daraus nicht – so macht man eben „Böcke zur Gärtnern“. Nicht nur auf Kosten der individuellen Chancengleichheit, und Begabung dieser Jugendlichen, sondern natürlich auch auf Kosten der Steuerzahler. Diese mit vielen Milliarden Steuermitteln, könnte man sich definitiv ersparen. Denn ein sehr großer Teil, gewinnt keinen Nutzen nach solchen Maßnahmen, weil sie von Grund auf nach dem Massenprinzip ausgerichtet sind. Leider müssen nach diesen Maßnahmen viele sagen nun werde ich doch halt: „Harz IV“, früher waren es Arbeitslosenhilfe bzw. Sozialhilfe, da ging es den Menschen noch etwas besser.
Ich kenne sehr viele Biografien, die solche Maßnahmen durchlaufen haben, dies hat sich in den letzten Jahrzehnten kaum geändert, der Ursprung liegt natürlich, ihm unterfinanzieren und desolaten Bildungssystem, für uns Legastheniker ist dies schon noch prekärer, denn viele mussten und müssen, noch solchen Quatsch durchlaufen – er am Ende aber nichts bringt. Leider. Dies wird natürlich zu einen sehr hohen Prozentsatz verschwiegen, dass diese Maßnahme nichts taugen. Außerdem sind diese Lehrgänge für diese Jugendlichen, der Anfang für eine Integrationskarriere, nicht selten ein Leben lang, und endet sogar manchmal in einem Berufsförderungswerk – dies gehört zu meiner Biografie. Genau, diese Herangehensweise stellte ich immer infrage, aber man wurde nie gehört, auch beim Petitionsausschuss des Bundestages nicht, da wurde immer behauptet es wäre immer richtig gewesen, und man solle eben dankbar sein. So billig kann man dem Bürger nicht abschmettern. Das sagt uns eigentlich das Grundgesetz doch etwas ganz anderes, denn es gibt ja ein Recht auf Chancengleichheit, ein Recht auf freie und individuelle Entfaltung…
Aber leider, ist dies nur ein Traum!
Die Legasthenie ist nichts anderes als ein Potenzialgencocktail – also nicht Krank
Da leider unsere oberflächliche Gesellschaft sich nur an den Defiziten von Menschen orientiert, schaut man eben recht oberflächlich auf uns legasthene Menschen herab. Nur weil wir legasthene Menschen anders sind als rund 85 Prozent unserer Gesellschaft sieht man uns als Schwach und Gestört, als Krank und Behindert.
Unsere Gesellschaft ist makelorientiert und nicht begabungsorientiert, alle Menschen die nicht der Massennormung unserer westlichen Leistungsgesellschaft entsprechen, die vielleicht keine Fließbandarbeiter sind, die empfindsamer Denken und Fühlen, die Kreativ sind, andere Potentiale haben dies aber durch Ihr Erbe und Ihre natürliche Veranlagung, dies sind eben Krank usw. Man will einfach nicht wahrhaben das es Menschen gibt, die individuell anders sind, aber von Natur aus wichtige und wertvolle Potentiale in sich tragen, die man im Bildungssystem eigentlich nicht erlernen, sonder nur potenzieren kann.
Die Legasthenie wenn man sie nun einmal richtig Erkennen und definieren würde, ist nicht mehr als ein von der Schöpfung gewolltes: Potentialgencocktail, was nur auf die Auslegung all der guten Stärken und Potentiale wartet. Da wir aber in einer Gesellschaft leben, das Menschen genormt hat, dies hängt nicht wenig mit unserer Vergangenheit zusammen, mit dem dritten Reich, oder dem kommunistischen Regime, beider dieser Systeme machten Normungen von Menschen, und entschieden was etwas als Mensch einen Wert hat, oder eben nicht lebensfähig und unwert ist. Mir fällt da eine Episode ein, dies erlebte ich vor rund 7 Jahren auf dem Arbeitsamt in Hameln, bei der Amtsärztin, sie meinte das es manchmal besser sei, das solche Leute wie ich, gar nicht erst auf die Welt kämen… Betonte aber das sie nicht mich damit meinte, aber mal allgemein halt, eben unwertes Genmaterial haben wir. Ich dachte nach den Spruch, ich bin in die Zeit von Dachau, Brikenau, Auschwitz gelandet, viele von landeten da sowieso, weil wir im NS-Regime zum unwerten Leben zählten, dieses Denken ist vielleicht noch mehr in den Köpfen als man vermuten kann, wenn ich mir da so manche Definitionen von so manchen „Experten“ durchlese, da kommt mir schon das Schaudern, oder wenn man sich das Bildungssystem „Klassensystem“ ansieht, entweder hat man da etwas von denen gelernt oder übernommen. Im Kommunismus war es nicht anders…
Heute wird eben das Desaster in vielen Bereichen unsere Gesellschaft immer offenkundiger, das schlimme das man immer die Opfer vergisst, viele sind von uns sind Opfer, Resozialsierungsversuche (Umschulungen) sind gescheitert weil man eben nicht die Menschen da abgeholt hat wo sie sind, eben nach Masse. Regime handeln auch nach Masse, da sie nicht sonderlich Menschlich sind, aber eine freiheitliche Gesellschaft handelt eigentlich anders.
Eigentlich können wir uns so etwas nicht Leisten, wir reden immer von Leistungsgesellschaft, gegen dies ist nichts einzuwenden, diese Frage stellt sich mir auch nicht. Aber was ist Leistung? Vielleicht drangen wir Menschen schon Dinge, Begabungen ist uns die uns einzigartig machen, die uns niemand Lernen kann, die nur drauf warten zur Entfaltung zu kommen – da müsste eigentlich nicht Makel uns in den Sinn kommen, wenn wir an legasthene Menschen denkt, sonder eher Dankbarkeit, das Menschen so unterschiedlich sein können und dürfen.
Aber ich frage mich schon fast 20 Jahre, wann wir den dürfen so sein wie wir nun mal sind. Denn es gibt kein Verbot, einfach anders zu sein..
Legastheniker sind nicht die Deppen der Nation! – Sondern die unerkannten Potentialträger
Viele von uns wurden in unserem Lande zum Deppen herunterdegradiert, da viele ja von uns schlechte Schulabschlüsse erwerben mussten, mussten Sie auch Job machen die man Deppen machen müssen. Einfacher gesagt: „Jobs, für Menschen die nichts in der Birne haben“
Die Zahl derer kann man nicht abschätzen, da es keine validen Zahlen gibt von Legasthenikern die man wirklich mies u.a. im Bildungssystem behandelt hat. Man kann davon ausgehen das es so einige Millionen von betroffen sind, quer durch alle Schichten, und Generationen. Hier in Deutschland muss man sagen: „Es gibt Menschen die dazu zählen, von der Nachkriegsgeneration bis zum heutigen Teenager, die man heute noch als ‚Deppen der Nation‘ behandelt“. Viele haben die Ablehnung und den Schmerz nichts Wert zu sein, aufgrund ein der Veranlagung nicht überwunden, haben Schaden genommen an Leib und Seele. Nicht wenige von Ihnen sind von schweren sekundären Schwierigkeiten betroffen, sind Frührentner oder sind Harz IV-Empfänger, oder machen „Hilfsarbeiterjobs“ die sie unglücklich gemacht haben.
Der Zustand war schon vor rund 70 Jahren so, wo Paul Ranschburg uns für die Sonderbeschulung empfohlen hat, bis heute hat sich wenig im deutschen Bildungssystem geändert. Es ist menschenverachtend Menschen in einer freien und demokratischen Gesellschaft so zu behandeln, Ihnen dem Platz in der Gesellschaft zu verwehren, das auf Kosten dieser Menschen, aber auch des gesamten Sozial- und Wirtschaftssystems.
Durch meine langjährige Arbeit mit Betroffenen und meinen eigenen Erfahrung als Legastheniker, sehen ich immer mehr die Potenziale dieser Menschen, die man oft nicht aus Willkür, sondern aus Unwissenheit vernachlässigt und Untergraben hat, die Auswirkungen auf das Selbstbild dieser Menschen sind fatal. Vielen von Ihnen wagen nicht einmal über Ihre Potenziale nachzudenken, weil man Ihnen eingehämmert hat, das sie nichts Wert sind, und Deppen sind – aber es ist das Gegenteil der Fall, viele von Ihnen sind die unerkannten Potentialträger die unsere Gesellschaft dringend braucht - Mehr denn je.
Fox News: Mädchen erzählt die ganze Wahrheit über georgische Raketenangriffe - 2000 Tode in zwei Tagen!
2000 Tote innerhalb von 2 Tagen durch georgischen Angriff - RIP
Für alle Kinder, Frauen, Männer die durch georgische Angriffe umgekommen sind starten wir diese Aktion.
Wir sind gegen Propaganda in deutschen Medien!
Wir sind keine Medien-Marionetten.
Wir wollten die WAHRHEIT! Wir sind das Volk!
Verbreite diese Nachricht wie ein Lauffeuer! (Emails, Blogs, Foren, ICQ)
Zusammen sind wir stark.
PS: Dies ist wiedermal ein Beispiel warum unseren Medien ein Imageproblem haben… Gerade wenn Sie die Bürger nicht richtig Aufklären! Medien haben aber die Pflicht die Öffentlichkeit richtig Aufzuklären.
SPD-Arbeitsminister: „Scholz will gesetzliche Garantie für Hauptschulabschluss einführen – dies bringt keine Integration!“
Über den Teufelskreis „Förderschule“ und „Hauptschule“, tuschelt man schon viele Jahre, dass genau diese Menschen niemals werden eine Chance haben – je einen vernünftigen Job zu bekommen.
Nun will der SPD-Mann Olaf Scholz, ein ganz besonderes unsinniges Instrument einführen, eine gesetzliche Gewährleistung dass alle einen Hauptschulabschluss bekommen, das per Gesetzt.
Man muss sich fragen wo Herr Scholz solche Ideen generiert? Warum will man nun eine weitere Garantie ein Sammelbecken für die Bildungsversager schaffen? Denn 15 % der Hauptschüler bekommen längerfristig sowieso keine Arbeit. Sie kommen in der Regel in teure Nachqualitfizierungsmaßnahmen, derzeit stecken 510 000 ohne Arbeit in der Wartenschleife, und 450 000 werden von der öffentlichen Hand „geringfügig“ für einen Hauptschulabschluss in Weiterbildungsmaßnahmen bei öffentlichen Trägern in die „beruflichen Wartenschleifen“ geschoben, wie die Kritiker spotten.
Auch die Bildungsforscherin Heike Slogan vom Wissenschaftszentrum für Sozialforschung in Berlin (WZB), betrachtet die Pläne des Arbeitsministers Scholz eher mit Skepsis: Man mache es sich mit dieser Variante sehr einfach, den ein Hauptschulabschluss, sei kein „Allheilmittel“. Denn man würde nicht das Problem am Schopfe packen wo es überhaupt liegt – die Sache wäre damit nicht al akta gelegt, denn es wäre keine Ursachenbebung.
Um es genauer auf dem Punkt zu bringen: Die Abrecherrate von Förderschüler laut Statistisches Bundesamt sind 56% der Förderschüler, 28,8% sind Hauptschüler, 7,2% Schulen mit mehreren Bildungswegen, 6,% Integrierte Gesamtschulen, 4,5% Realschulen, 1,1% Gymnasien. Eine künstliche aufgewertete Gesetzgebung für einen Rechtsanspruch auf einem Hauptschulabschlusses, würde niemals eine Verbesserung für den betroffenen Schüler bringen.
Denn der Hacken an der Sache ist: das rund 59%, genau der Schulverweigerer fühlen sich benachteiligt , dies oft aufgrund der Ablehnung der Pädagogen des öffentlichen Schuldienstes. Nicht, weil die Pädagogen etwas gegen die Schüler haben, kommt dies zu Stande – sondern weil sie viel zu oft durch zu große Klassen völlig überfordert sind. Denn diese Schüler brauchen eine „individuelle schulische Betreuung, die auch ihre Begabungen und Potenziale erkennt. Dies hängt nicht am Pädagogen sondern, sondern an der Allgemeinen Lage der Bildung im Lande, dies liegt auch natürlich an der Lehrerbildung, am angeschlagenen Lehrer-Image, an der unterfinanzierung der Bildungspolitiker, und am „Chancenungleichen“ Bildungssystems. Wo dies besonders eben Förderschüler und Hauptschüler, aber auch mehr und mehr Realschüler zu spüren bekommen – dass sie eben zum „Bildungsabfall“, des Bildungssystem herunterdegradiert werden. Das Sammelbecken der Schulverlieren, steckt man in teure Maßnahmen die der Steuerzahler mit 3,4 Milliarden Euro pro Jahr, bezahlen muss, dies nennt man schon seit Jahrzehnten „zweite Chance“, die aber in Wirklichkeit keine ist, sondern nur Flickschustern am desolaten Bildungssystem, was ganz andere Lösungen braucht.
Die Idee vom SPD-Mann Schulz, ist einfach und billig – nicht sonderlich „sozial Gerecht“ sondern stigmatisierend, zum Nachteil der ganzen Gesellschaft, denn es bleibt bei diesen Menschen nicht bei den genannten Kosten von 3,4 Milliarden Euro, sondern die „öffentlichen Bildungsspirale“, setzt sich zumeist über viele Jahre fort, und es Entstehen kaum Arbeitsplätze für dies Menschen, die sie wirklich befriedigen werden. Denn auch dies Menschen haben das gleiche Rechte auf „freie“ und „individuelle“ Entfaltung entsprechend ihrer Begabungen, auch so mancher heutiger Hauptschüler könnte morgen schon ein Professor werden, wenn man Ihn ließe. Also es sind nicht alle Dumm, auf den Hauptschulen, sondern sie sind oft am desolaten Bildungssystem gescheitert, was man dringend richtig Entrümpeln muss und Neuordnen muss.
Bildung kostet Geld, wir dürfen sie aber nicht mehr vernachlässigen
Seit einigen Monaten, scheint etwas in unserem Lande in Sachen Bildung in Gang zu kommen. Das auf allen Ebenen der Gesellschaft – viel gutklickende Reden aus der Politik kamen schon. Aber unser Finanzhaushalt, ist doch eher vom Pleitegeier gezeichnet, wo will man den für vernünftige Bildung dann das Geld hernehmen? Nach Berechnung der OECD sind wir an den Ausgaben für Bildung sind wir sowie so recht weit unten, im europäischen Vergleich. Wir Investieren nur 6,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP), es müssten aber 7% sein laut OECD. Klingt recht minimal! Aber die 0,6 Prozent, würden rund 20 Milliarden Euro ausmachen. Klare Linien für Forschung, Bildung. Wer sich längerfristig für eine bessere wirtschaftliche Dynamik entscheiden will, der muss Einschnitte in Kauf nehmen. Also da wäre in der heutigen Lage, eine Steuersenkung bis 2015 nicht möglich, wenn wir in unserem Lande für mehr Dynamik in der Bildung und Forschung sorgen wollen. Denn dies wir einer der wenigen Motoren für eine resourceschwaches Land. Dies müsste allen bewusst sein. Nur durch Forschung und Entwicklung werden wir wieder unsere ‚selbstheilenden‘ Kräfte dynamisch zur Entfaltung bringen. Da wir es für alle Bürger schmerzhafte Entscheidungen geben müssen.
Aber wer mehr Geld gibt für die Bildung muss eben auch dies genauer festlegen was am Ende auch „qualitativ“ herauskommen soll. Ob man dies mit einer Förderalismussreform II, hinbekommen wird, muss man sehen. Die Politik ist nun wirklich im Zugzwang, um etwas in der Bildung zu tun. Um das ein positives „Wirtschaftsbildungwunder“ herauskommen kann, was wieder die jungen Generation fit machen für die Zukunft könnte.
Desweiteren ist aber noch nötig:
- Die Stärkung des Berufsbildes: „Lehrer“
- Viel höhere Studentenzahlen
- Es dürfen keine Schüler mehr, von der Bildung ausgestoßen werden. Und durch die öffentliche Hand. (individuelle Integration)
„Der deutsche Sozialstaat wirkt?” – Mit nur 13 Prozent Armut!?
Nach den neusten Zahlen der Bundesregierung ist etwa, jeder achte Deutsche von Armut bedroht. Armutsrisiko von Kindern unter 15 Jahre: wird mit 26 Prozent beziffert. Für Kinder in Deutschland ist das Risiko gestiegen, in relativer Armut aufzuwachsen.
So meinen es die Politiker, Harz IV ist keine relative Armut, sondern eher schon bittere Armut, wenn die Eltern nicht mehr wissen sie ihre Kinder durch den Monat bringen sollen. Besonders wenn es eben um gesunde Ernährung, um Bildungs- und Fördenangebote geht, wenn dann die Kinder bestimmte Schwierigkeiten beim erlernen der Kulturtechniken haben wie eben Legasthenie, Dyskalkulie, oder andere Besonderheiten – kann man nicht sagen das unser Sozialstaat wirkt! Sondern er ist unmenschlich, dies hat aber unsere Politik wirkungsvoll verwirkt. Zu lasten der Schwachen in unserer Gesellschaft!
Dem Bericht zufolge waren 2005 zwölf Prozent der Kinder unter 15 Jahren statistisch von Armut bedroht. Nach anderen Daten stieg das Armutsrisiko von Kinder noch weitaus stärker. Diese im Bericht ebenfalls erwähnten Daten zeichnen ein düsteres Bild: Demnach stieg das Armutsrisiko von Kindern unter 15 Jahren von 16 Prozent 1998 auf 26 Prozent 2005. Ob diese Zahl wirklich valide sind, kann man nicht sagen, den es ist ja ein Politiksport und den Bürgern zahlen um die Ohren zu hauen, das sich die Balken nur so biegen, es ist eben nur viel heißer Dunst. Die Armut ist Deutschland ist viel höher – dies darf aber in einen so Reichen Land nicht sein. Denn es ist schon ein Hohn, so den Bürger zu belügen und zu betrügen.
Denn unsere Politiker wollen Wahlen gewinnen, sie meinen aber sie können, denn immer kritischer werdenden Bürger, mit solchen Zahlen, vors Licht führen. Jeder, der die realität erlebt, die mit Sicherheit realer ist, als irgendwelche Zahlen, von Statisten, bemerkt das die Dunkelziffer weit höher ist, aber dies betrifft nicht nur der aller wichtigste Teil, eben unsere Kinder, die unsre Zukunft sind, sondern auch die heutige normale ‚ alte ‘ Mittelschicht, die auch schon von nahender Armut betroffen ist, obwohl sie Arbeit hat .Dann kommen eben auch bestimmte Teile der Renter hinzu, die genauso ein erhöhtes Risiko davon betroffen zu sein, betrifft.
Wenn so, die Agenda 2010 wirkt, hat man es eher verwirkt! Ob 1,6 Millionen nun wirklichen einen „realen“ Job haben von den Sie leben können, ohne Stütze vom Amt, als Harz IV zu bekommen, zeigen die Zahlen der Statisten auch nicht. Man darf als Bürger den Zahlen nicht glauben, es ist als nicht zu Loben vorhanden, die Reformen waren bisher Reförmchen, also Flickschustern, an einen desolaten System, was eigentlich beseitigt werden müsste. Wenn bei Reformen „Armut“ herauskommt, sind es keine Reformen.

