Legasthenie ist keine Schande

Ein Legastheniker bloggt; über die Legasthenie

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Der Lesetest bei Erwachsenen

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Ein Lesetest ist bei Erwachsenen genauso wichtig wie die Schriftanalyse, um eine mögliche Legasthenie oder andere Art und Schwierigkeit festzustellen.

Daher nutze ich immer einen Text, den vielleicht mein Klient selber heraus sucht, den er einfach gern lesen möchte, möglichst mehrere Seiten, um genauer heraus hören zu können an welchen Faktoren es hängt – der Leserprozess ist wieder schreiben ein sehr komplexer Prozess der in unseren Gehirnen abläuft, auch in diesem Bereich benötigt man, möglichst vieljähriger Erfahrungen in diesem Bereich, dies können andere Fachexperten nur bedingt unterscheiden.

Durch eine genaue und gezielte und konzentrierte Beobachtung, stellt sich mit sehr genauer Genauigkeit heraus nun genauer, mehr oder weniger die Probleme im Leseprozess liegen. Bei Legasthenikern hängt dies natürlich, auch an der Wahrnehmung der Sinnesorgane, die bei diesen Menschen sehr unterschiedlich verlaufen.

Eventuelle Möglichkeiten gibt bei einer Legasthenie zutreffen:

  1. Sehr stockendendes und langsames Lesen
  2. Schwierigkeiten im zusammenziehen von Wörtern
  3. Schwierigkeiten beim Lesen von schwierigen Wörtern
  4. Das Lesen klingt monoton, ohne Betonung, sehr stockend, langsam.
  5. Erneutes falsches Lesen von gleichen Wörtern, die mehrfach im Text vorkommenden.
  6. Verrutschen in der Zeile, sowie wiederholtes lesen des gleichen Satzes
  7. falsche Betonungen, Weglassen von Buchstaben, schwere Unterscheidung von harten und weichen Konsonanten: d-b, g-k usw.
  8. Schwierigkeiten sich länger auf das Lesen zu konzentrieren
  9. Liest Wörter die gar nicht, im Text stehen
  10. Versteht den Text des gelesenen nicht uvm.
  11. Vergessen was sie gelesen haben

Genau diese Merkmale sind altersunabhängig bei legasthenen anzutreffen, bei Menschen mit einer erworbenen LRS, sehen diese Schwierigkeiten konkret anders aus. Da liegen meistens die Schwierigkeiten bei der deutlichen Betonung des Textes, Fehler beim Lesen werden nicht gleichermaßen gemacht, verstehen in der Regel auch den Inhalt, und merken sich auch den Text, sofern sie keine organischen Erkrankung haben. Dies unterscheidet auch Legastheniker beim Lesen, dieser Leseprozess zeigt genauer auf, in welchen Bereich der Sinnesorgane die Schwierigkeiten liegen. Menschen mit LRS, sofern sie keine organischen Erkrankungen haben, haben genau in diesen Bereichen keine Probleme, sie können aber stockend und langsam lesen, dies hängt bei diesen Menschen zumeist an der Unaufmerksamkeit und Konzentration, sowie ein organischen Erkrankungen.

Bei Legasthenikern hängt es, an der Verarbeitung der Sinnesorgane, die aber völlig normal und gesund sind, sofern keine sekundären Folgen vorhanden sind.

Written by Lars Michael Lehmann

Oktober 6th, 2008 um 10:57 Uhr vormittags

Neues Legasthenie-Buch: Mit Legasthenie, Leben lernen – egal wie alt Du bist

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Theoretische Bucher zum Thema gibt es zu häuf, dies bringen den Betroffenen für den alltäglichen Umgang mit sich selber, und Ihrer Umwelt weniger etwas, darum dachte ich mir, es ist nun an der Zeit das es ein pragmatisches „Praxisbuch“ das zugleich ein Ratgeber- und Motivationsbuch sein wird, das braucht gerade unsere legasthene Welt da draußen. Statt das Auseinseiterleben zu nähren, zeig ich euch wie man sich selber verstehen lernen kann, wie man sich selber entdeckt und aber auch Strategien entwickeln kann, um eine normales Leben als Legastheniker in unser Gesellschaft führen zu können.

Also lasst euch überraschen, dieses Buch wird im Eigenverlag, „Eigenherstellung“, und auch Online bestimmt Anfang 2009 zu Kaufen geben. Auf jeden Fall unter 10,00 Euro! Ganz Praktisch und Lebensnah für dein Leben mit der Legasthenie und denen du es vielleicht noch sagen will das Du eine/er bist…

Dann lasst Euch mal überraschen wie das Buch wird! Es ist wird einzigartig sein, das garantiere ich euch! Außerdem ohne Rechtschreibfehler weil ich ja ein Lektorat habe. Das wird der Ihnhalt des Buches sein:

/ Danksagung
/ Vorwort
Du bist legasthen? Ich bin es auch!
Was ist die Legasthenie, denn nun wirklich?
Auf keinen Fall bist Du Krank!
Du hast deine eigene Legasthenie
Jeder ist einzigartig legasthen!
So verschiedenen kann sie sein
Folgeerscheinungen
Die Peiniger
Sie wussten es nicht besser
Das liebe Scheitern
Jedes scheitern bringt Chancen
Jammern hilft nicht
Ach, die liebe Gesellschaft
Bildungssystem
Berufschancen
Du, bist nicht Dämlich
Nutze deine Potenziale
Lerne dich kennen
Wohin willst Du denn?
Finde dich, und Differenziere!
Sags allen, Du bist Legastheniker
Lass Dir helfen
/ Schluss

Quellen
Links

Written by Lars Michael Lehmann

Oktober 4th, 2008 um 6:27 Uhr nachmittags

Wissenschaft: Froscher erfinden einen Legasthenie-Gen-Test für die Früherkennung

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Das Institut für Zelltherapie und Immunologie (IZI) der Frauenhofer Gesellschaft in Leipzig hat nun wichtige Grundlagen geschaffen für einen „Legasthenie-Gen-Test“, der mit einer Speichelprobe beim Betroffenen Kind per DNA-Untersuchung schön im frühen Stadium erkennen kann, um schon im Kindergartenalten präventive Maßnahmen einleiten zu können.

Das klingt vielleicht etwas utopischen oder hypothetisch, dass ist es aber auf keinen Fall, sondern die Forscher stützen Jahre lange Forschungen anderer Wissenschaftler und Fachexperten die sich bestimmt bestätigt werden fühlen werden – egal aus welchen Umfeld diese kommen ob: Medizin, Psychologie, Pädagogik. Die Ergebnisse des IZI unterstreichen eine frühkindliche Förderung betroffener Menschen, das diese eben umso früher auch die besten Chancen für die Betroffenen ermöglicht nicht erst eine „schlimme“ Legasthenie ausprägen zu müssen. Üblicherweise kann man erst eine Legasthenie bei den Betroffenen erkennen, wenn das Kind sechs bis acht Jahre alt ist, in diesem Stadium ist aber schon die sprachliche Entwicklung abgeschlossen, erkennt man diese aber noch zeitiger sind die Chancen für eine gute Entwicklung noch mehr gegeben und es können präventive Maßnahmen eingeleitet werden: das schon im Kindergarten. Fördert man die Kinder schon in der Kindergartenzeit würde man den Kindern auch eine gute „Chancengleichheit“ im Bildungssystem ermöglichen.

Aus diesem Hintergrund heraus wollen die Forscher der IZI in Leipzig die Früherkennung durch einen Legasthenie-Gen-Test verbessern, denn schon bei Kleinkindern kann man signifikante Unterschiede im Genmaterial erkennen. Diese biogenetische Veranlagung entwickelt sich schon bei im empryonalen Stadium wo sich das Gehirn entwickelt, wandern die Nervenzellen nicht weit genug an die vorgesehen Stellen – werden die Sinnesorgane des betroffen in der weiteren Entwicklung anders gesteuert, es entstehen dadurch Schwierigkeiten beim erlernen der Kulturtechniken. Durch einen Speicheltest könnte man aber die andere Veranlagung gut herausfiltern – daher bei Zeiten Intervenieren. So könnte man den Teil einer veranlagten Legasthenie gut Diagnostizieren, um den Kindern einen guten Start in der Schule zu ermöglichen. Die Frühe Förderung würde aber schon im Vorschulalter beginnen, so hätten auch die Kinder gute Erfolgschancen das Lesen, Schreiben zu einen Großteil sehr gut zu erlernen.

Dieser Speicheltest zu Früherkennung einer Legasthenie wird sehr wahrscheinlich in den kommenden 5 Jahren in der Praxis eingesetzt werden können. Dies wäre ein wirklicher Druchbruch in der Legasthenie-Diagnostik.

Bildrechte © Fraunhofer IZI + Informationen der PM von Dr. Janine Drexler, Frauenhofer-Gesellschaft

Hans-Olaf Henkel spricht sich für Legastheniker aus!

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Beim 16. Bundeskongresses des BVL (ich berichtete) in Berlin wird der Ex-BDI-Präsident und Waschmittelhersteller zum Thema: „Kann es sich die Wirtschaft leisten, auf 10% begabter Schulabgänger zu verzichten“ referieren.

Da ich ja als Fachjournalist beim BVL akkreditiert bin, werde ich auch bestimmt weitere Informationen über sein Referat bekommen. Darüber werde ich genauer berichten. Hans-Olaf Henkel ist sowieso ein Mann mit Durchblick, da kann man nur gespannt sein was Er über die Lage uns „begabter“ Menschen zu berichten hat. Vielleicht bekomme ich es auch hin Ihn zu einen schriftlichen Interview einzuladen.

Nur ein paar Gedanken zum Schluss: Ich Glaube das die hiesige Wirtschaft weiter denkt als es unsere Politik vermag. Die Deutsche Wirtschaft ist auf die Potenziale und Begabungen legasthener Menschen angewiesen, nun ist die Politik gefragt die Rahmenbedingungen für uns zu schaffen.

Lichteraktion für legasthene und dyskalkule Schüler

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Im Rahmen des 16. BVL-Bundeskongresses vom 2-5.10.2008 unter dem Motto:„Chancengleichheit- Spannungsfeld zwischen Medizin, Bildung und Gesellschaft”. Wird mit einer Lichteraktion: „1000 Lichter für mehr Chancengleichheit an Deutschlands Schulen” gestartet.

Jedes einzelne Licht soll dazu beitragen, dass der Weg für mehr Chancengleichheit von Legastheniker Dyskalkuliker an Deutschlands Schülern schnellstmöglich und nachhaltig ausgebaut wird.” Wir möchten mit der Lichteraktion darauf aufmerksam machen, dass über eine Million Schüler und Schülerinnen, von einer Legasthenie oder Dyskalkulie betroffen sind, an unseren Schulen diskriminiert werden” so die Bundesvorsitzende Christine Sczygiel. Da ist in jedem Bundesgebiet unterschiedliche Rahmenbedingungen für die betroffenen Kinder gibt, die meistens nicht ausreichend auf die spezielle und individuelle Veranlagung abgestimmt sind, somit auch keine Rücksicht genommen werden kann, trotzte Jahre alter “Legasthenie-Erlasse” (!), die aber sich nicht an individuellen Lernbedürfnissen orientieren. „Legasthenie und Dyskalkulie dürfen nicht dazu führen, dass man die Stärken der betroffenen Kinder nicht anerkennt und fördert”,kitisiert Sczygiel. Am Eröffnungsabend des Kongresses werden außerdem bekannte Referenten wie Hans- Olaf Henkel, Prof. Christine Langenfeld, Prof. Leo Blomert und Prof. von Feilitzsch die Interessen betroffener Kinder vertreten. Die Situation an Deutschland Schulen ist für alle Beteiligten, absolut unbefriedigend, da auch leider die Fachkräfte nicht dazu befähigt worden, genau diese Schulkindern zu integrieren. Daher kann im deutschen Bildungssystem auch keine individuelle Förderung ermöglicht werden, die sich nachhaltig Negativ auf das Leben legasthener und dysklakuler Menschen auswirken wird. Die Vorsitzende Sczygiel fordert daher begründet: „ Nur wir gemeinsam können dafür sorgen, dass es wieder ein „Licht“an Deutschland Schulen gibt und jedes Kind eine Bildungschance erhält, die seiner Begabung entspricht. „Wer mit uns ein Licht für die Kinder anzünden möchte, den erwarten wir am 2.10.2008 ab 19:00 Uhr zu unserer Eröffnungsabend und der Lichteraktion an der Freien Universität Berlin vor dem Hennry-Ford-Bau.“

Jeder der kann sollte sich eine Kerze schnappen und nach Berlin fahren, um ein Zeichen für unsere betroffenen Kinder zu setzen. Die Dunkelziffer legasthener und dysklakuler Menschen ist viel höher, wenn man die Erwachsenen hineinrechnen würde, käme man auf mehr als 8 Millionen Menschen die auf Hilfe warten, dies schon ein Leben lang, das aber unsere Kinder und Kindeskinder bessere Chancen bekommen als wir sie hatten, kann ich Euch alle nur dazu ermutigen ein Zeichen in Form einer Kerze zu setzen.

Es ist außerordentlich begrüßenswert, das der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. so ein öffentliches Zeichen setzt. Was aber zu bemängeln ist, das man leider von Störungen oder Handikap spricht, das muss aber noch der BVL lernen, wie man richtig kommuniziert. Denn es ist widersprüchlich, wenn man auf der einen Seite gegen Diskriminierung dieser Menschen ist, aber von einer Lernstörung oder Handikap spricht, ist dies eher verwirrend für die Öffentlichkeit. Mich selber als Betroffener stören diese Bezeichnungen, schon seit vielen Jahren. Diese sollte man auch in Rahmen diesen Verbandes, schnellstens unterlassen, denn dies ist auch nicht sonderlich integrativ (!). So eine öffentliche Kommunikation, ist widersprüchlich. Obwohl eigentlich sogar die Ansätze richtig und gut sind, dass endlich wir in unserem Bildungssystem, alle Chancen haben wie alle anderen.

Genauere Informationen finden Sie auf der Verbandseite www.bvl-legasthenie.de

Alle Sinne beisammen halten ! - Experten die Legasthenie als Störung sehen sind kritisch

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Eine frühe sensorische Förderung der Sinnesorgane ist auf jeden Fall gut, richtig und wichtig. Keine Frage! Aber das man da gleich wieder von „Wahrnehmungsstörung“ redet trifft bei der Legasthenie nicht zu, denn diese kommen ja durch die unterschiedlich veranlagten Sinnesorgane zustande, diese kann man schon früh in der Kinderpädagogik fördern und stabilisieren. Außerdem spricht man da nicht von Therapie sondern von Training, wie schon mehrfach erwähnt kann man die Legasthenie nicht Therapieren sondern nur Trainieren, als verbessern. Dies zeigt wiedermahl das auch viele Fachleute nicht wirklich unterscheiden können.

Lesen Sie hier weiter

Wichtig ist, alles Sinne müssen Trainiert werden, um das man Denken und Handeln zusammen führen kann, die kann man durch Wahrnhemungstraining im Legasthenietraining sehr gut Trainieren. Legastheniker lernen normale Sympole, Buchstaben, Zahlen schlecht, da sie einen anderen Zugang haben. Lernen durch Handeln ist in diesem Falle sehr wichtig, kein stupides Pauken, genau so brauchen es die Kinder in Spielform. Da kann an schon viel tut. Dies zeit uns das einfach die frühkindliche Förderung die wichtigste Basis überhaupt ist.

Auch wenn die Ansätze gut Klingen, man sollte aber immer Kritisch sein. Ich werde dies, sobald irgendwelche Experten mit Störung und Krankheit daherkommen.

Written by Lars Michael Lehmann

September 23rd, 2008 um 11:08 Uhr vormittags

“Du wirst später sicher einmal Straßenkehrer”

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Der Kurier.at - Bericht, zeichnet auch das Bildung was viele legasthene Schüler betrift. Wie man sieht ist dies nicht nur bei uns noch in Deutschland der Fall, sondern auch noch in Österreich - obwohl man da in der pädagogischen Diagnose, dem Legasthenietraining sowie im Bildungskonzept doch einiges weiter ist als bei um im Lande. Es kann auch sein, dass da meine Wahnehmung eine Falsche ist, und in Österreich ist man auch noch nicht so integrativ im Bilungssystem wie gedacht.

Gedemütigt werden leider noch viele, da viel zu wenige Lehrer nicht wirklich bescheid Wissen, oder sogar nicht einmal Interesse habe, da sie einfach überfordert fühlen. Diese Zusammenhänge ist aber zu Komplex. Mir sagt dies nur, das eben viel nicht wirklich aufgeklärt sind. Für die Betroffenen und deren Familien ist dies ein besondes schwerer Zustand.

Hier der Bericht

Written by Lars Michael Lehmann

September 22nd, 2008 um 9:57 Uhr vormittags

Wahrnehmungs - und Rechtschreibfehler? - Zwei verschiedene Fehlerquellen

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Sobald man an die Legasthenie denkt, kommen einen ganz schnell Probleme mit der Rechtschreibung in den Sinn. Dies ist mit Sicherheit nicht falsch, aber es gibt da zwei verschiedenen Fehlerquellen.

Es einen gibt es Wahrnehmungs- und Rechtschreibfehler. Legastheniker haben hauptsächlich mit Wahrnehmungsfehler zu tun! Die höchste Fehlerquelle in der Rechtschreibung bei Legasthene Menschen, hängt an der differenzierten Sinneswahrnehmung, daher kann man an diesem Punkt natürlich nicht von einem Rechtschreibfehler sprechen, sondern von Wahrnehmungsfehlern. Noch genauer gesagt können diese auch mit unserer kurzweiligen Aufmerksamkeits- und Konzentrationsproblem zu tun haben, hinzukommen dies sehr unterschiedlich funktionierenden Sinnesorgane, sowie auch deren unterschiedlicher Verarbeitung z.B. Hör,- Sprach,- Sehverarbeitung, sowie Raumorientierung die uns immer wieder Rechtschreibfehler produzieren lassen. Diese sind beim Legastheniker sehr unterschiedlich ausgeprägt, und müssen auch genauer für ein gezieltes Lerntraining untersucht werden, im Kindesalter und bei Jugendlichen, kann man diese unterschiedlichen Sinneswahrnehmungen trainieren. Aber auch bei Erwachsenen kann man noch einiges an den Sinneswahrnehmungen tun, obwohl die Sinnesorgane bei ihnen voll ausgeprägt sind. Hinzukommt das man auch, dass Handeln und Denken zusammenführt, denn dies ist eines der wichtigsten Schwierigkeiten die es zu überwinden gibt, wenn wir unser Denken in die richtigen Bahnen lenken, genau dann bekommen wir auch unsere Sinne besser in den Griff. Bekommen wir sie besser im Griff, können wir ganz gezielt auch herausfiltern, dass wichtige vom unwichtigen zu unterscheiden. Genau dies braucht man auch für die Kulturtechniken. Da aber unsere Sinnesorgane von Natur aus, anders miteinander verknüpft sind, also die Rechte mit der Linken Hirnhälfte, daher werden die Sinneseindrücke unserer Sinnesorgane anders verarbeitet und wiedergegeben, daher entstehen die allermeisten Rechtschreibfehler, Leseschwierigkeiten, sowie Schwierigkeiten in der Mathematik. Hinzukommen natürlich auch diverse Rechtschreibfehler, diese sind aber nicht selten geringfügiger. Denn Rechtschreibfehler sind zum größten Teil, falsch angewendete, Rechtschreibregeln, die aber einfach zumeist missachtet werden, diese hängen nicht am Unverständnis, sondern hängt nicht selten auch an der Vermittlung im Deutschunterricht. Nicht so selten geben leer war ihre Schüler auf, besonders wenn es um Legastheniker geht, da man nicht selten meint, dass diese faule Schüler sind. Daher haben sehr oft auch Legastheniker nicht die wirkliche Lust, Grammatikregeln zu lernen, dann schleichen sich natürlich dann auch zusätzlich Rechtschreibfehler ein. Der größte Teil aber der Fehler in der Rechtschreibung, sind bei Legasthenikern, Wahrnehmungsfehler.

Aber was ist beim Menschen mit einer LRS zu beachten?
Diese haben eigentlich gar keine Wahrnehmungsfehler, da sie ja keine natürliche Veranlagung einer Legasthenie haben. Denn bei ihnen funktionieren die Sinnesorgane völlig normal, die Sinneswahrnehmungen werden gleichmäßig wie bei allen anderen Menschen die nicht davon betroffen sind verarbeitet, sofern sie keine gesundheitlichen Schwierigkeiten haben, wie Gehörschäden, Augenkrankheiten usw., das sind aber dann behinderungsbedingte Fehler, die aber ja beim Legastheniker nicht durch eine Behinderung hervorgerufen werden, sondern durch eine normale und natürliche Veranlagung, die von Natur aus so angelegt ist.Menschen mit einer LRS können vorübergehend oder durch Erkrankungen auch längerfristig Rechtschreibfehler machen, diese dürfen aber nicht mit Wahrnehmungsfehlern verwechselt werden. Mein Menschen mit einer LRS ist der Anteil von Rechtschreibfehler viel höher als bei Legastheniker, hinzukommt dann natürlich auch die sekundäre Problematik, die aber auch in einer Anamnese abgeklärt sein muss. Denn es könnte ja auch eine ADHS vorliegen..

Nicht den Kopf in den Sand stecken

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Viele Menschen, die von Harz IV betroffen sind, haben schon längst aufgegeben, wieder aktiv im Arbeitsleben teilzunehmen - Das ist bei vielen keine Frage! Einige von ihnen haben einfach sich zurückgelehnt, und nicht wenige sagen sich, ich kann an meiner Situation sowieso nichts ändern. Bei vielen hängt es natürlich einen vielen Dingen, zum Teil auch an den Schulabschlüssen, an der Motivation, sowie einer Förderung. Leider hat man in der Vergangenheit, gar vieles verpasst um Menschen zu motivieren.

Ich frage mich schon seit vielen Jahren! Unsere Lage ist leider im Moment so, wenn es motivierte Menschen gibt, nimmt man ihnen die Motivation, viele lassen sich die motivieren und geben auf, sofern sie überhaupt noch motiviert sind etwas aus ihrer Lage heraus zu tun. Die andere Gruppe hat sich natürlich schön eingerichtet, auch wenn die Lage nicht sonderlich schön ist im Land, viele Arbeitslose, sozial schwache, Kinderarmut, die die wirtschaftliche Lage, es gibt viele Gründe um ein sagt die Chancen sehen schlecht aus. Natürlich ist sie nicht leicht, für viele von uns. Aber sehen wir doch mal die Lager als eine Riesenchance an, denn viele von uns haben doch spezielle Fähigkeiten und Begabungen, dass alle sofort aus dem Harz VI- Bezug kommen, ist definitiv klar. Aber trotzdem kann man sich einbringen, denn die arbeitende Bevölkerung muss ja für den Sozialtransfer aufkommen, im Moment sind es mehr als 6,5 Millionen Deutschland, die von der Stütze des Sozialstaates leben müssen. Es ist keine Frage, es ist auch nicht sonderlich schön. Einige können auch aus gesundheitlichen Gründen nicht, sind zu alt, oder vielleicht behindert. Aber es gibt auch einige darunter, die es sich viel zu leicht gemacht haben, die meinen dass Sie da nicht mehr herauskommen, die benötigen aber eigentlich die nötige Motivation, dass sie aus dieser Lage wieder herauskommen. Es klingt nicht leicht, aber man kann etwas aus dieser Lage machen. Vielleicht entwickelt man eine Idee, wie man könnte sich sogar selbstständig machen, oder wie man sich vielleicht in einem sozial Verein ehrenamtlich engagiert, denn dies ist genauso Arbeit, zwar nicht für einen selber und für das Portmonee, sondern für unsere Allgemeinheit, und nicht zuletzt auch für einen selber, denn wenn man die Gemeinschaft stärkt, stärkt man auch sein Umfeld. So habe ich es über viele Jahre selber erlebt, auch mit einer Existenzgründung unter Harz IV, gibt es keine Garantie dass man sehr schnell wieder auf eigene Beine kommt, aber es lohnt sich es zu wagen.

Also man sollte niemals den Kopf in den Sand stecken, und sich mit der jetzigen Lage zufrieden geben, sondern man sollte alles daransetzen wieder aus dieser Lage herauszukommen. Auch wenn diese Schritte die alle und bequemsten sind, aber wir leben ja nicht in einer Wohlgefühlrepublik, sondern das Engagement aller ist gefragt, meckern und schimpfen ist leicht, natürlich gibt es viele Punkte die man anprangern muss, die auch ungerecht sind. Man muss eben selber Hand anpacken, um das sich etwas ändert. Nur eigene Taten zählen, legen kann man viel, und zerreden kann man noch mehr, darum ist natürlich unser Handeln gefragt, dass die Lage legasthener Menschen in unserer Gesellschaft, keiner einfacher ist ist definitiv klar, wie viele von uns ist die Lage noch viel schwerer als für die Allgemeinheit. Ich spreche hier aus meinen eigenen Erfahrungen. Aber es ist kein Grund aufzugeben, ich bin durch wirklich schwere Krisen in den letzten Jahren gegangen, bin aber immer wieder aufgestanden, habe durchgehalten, aber mich nicht kleinkriegen lassen, auch wenn viele gegen mich waren, bin ich stehen geblieben. Wir müssen einfach dazustehen, was wir tun, müssen Aufblicken mit erhobenen Hauptes durch die Welt gehen, und einfach der Welt da draußen zeigen unsere Stärken und Potenziale liegen, und sollten niemals damit rechnen, dass uns immer andere helfen. Wir brauchen natürlich auch die nötige Motivation, und müssen manchmal sogar unseren eigenen Kopf aus dem Sand ziehen, und müssen eben selber handeln. Dies müssen wir ganz neu lernen, dann wird es auch mit uns wieder aufwärts gehen, genau diese Erfahrungen habe ich all die Jahre gemacht, auch wenn sie enorm hart für mich waren.

Man kann nur alle ermutigen, diese Schritte zu gehen, und eben nicht den Kopf in den Sand zu stecken.

Kommunikation ist unsere Chance

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Da ich ja schon seit vielen Jahren mit dem Internet und den neuen Medien verwachsen bin, beschäftige ich mich natürlich auch mit digitaler Imagepflege, und Online-Kommunikation..

Der Blogger-Experte Klaus Eck, wird im Oktober ein sehr interessantes vom Thema: “Karrierefalle Internet” & Online Reputation Management”, herausbringen, das sich natürlich auch hierauf meinen Legasthenietagebuch mit euch besprechen werde. Auch für uns Legastheniker ist es sehr sinnvoll, die Chancen des Internets und der neuen Medien zu nutzen, darum werde ich genau das Thema Karrierefalle Internet, sowie Online Reputation Management hieran dieser Stelle besprechen. Man sollte niemals, auch wenn man seit dem Moment noch in kein Job ist, das neue Medium Internet vernachlässigen. Auch für uns als Legastheniker gibt es enorme Chancen, sich an die Außenwelt zuzuwenden, vielleicht auch etwas aus unserem Leben zu erzählen, vielleicht auch über unserem Lager usw.

Für viele von uns Legasthene Menschen sieht die Jobchance nicht allzu gut aus, denn wer will uns denn schon mit unseren gebrochenen Lebensläufen.Darum müssen wir uns einfach Gedanken machen, wie wir vielleicht selber unsere Zukunft gestalten. Wie wir dies vielleicht in der Zukunft könnten, werde ich sowieso den kommenden Monaten genau hier berichten. Auch wenn unsere Lage nicht die beste im Moment ist, gibt es für uns Legastheniker eigentlich gute Chancen, Gerade im anbrechenden Wissenszeitalter gute Chancen zu haben. Viele von uns, haben interessante Ideen, vielleicht sogar richtig gutes spezielles Wissen, genau das braucht die kommende Wirtschaft, dazu sind die meisten von uns prädestiniert. Genau dieser Möglichkeiten und Chancen werde ich in der kommenden Zeit, etwas genauer beleuchten.

Written by Lars Michael Lehmann

September 18th, 2008 um 12:13 Uhr nachmittags