Lichteraktion für legasthene und dyskalkule Schüler

By Admin

Im Rahmen des 16. BVL-Bundeskongresses vom 2-5.10.2008 unter dem Motto:„Chancengleichheit- Spannungsfeld zwischen Medizin, Bildung und Gesellschaft“. Wird mit einer Lichteraktion: „1000 Lichter für mehr Chancengleichheit an Deutschlands Schulen“ gestartet.

Jedes einzelne Licht soll dazu beitragen, dass der Weg für mehr Chancengleichheit von Legastheniker Dyskalkuliker an Deutschlands Schülern schnellstmöglich und nachhaltig ausgebaut wird.“ Wir möchten mit der Lichteraktion darauf aufmerksam machen, dass über eine Million Schüler und Schülerinnen, von einer Legasthenie oder Dyskalkulie betroffen sind, an unseren Schulen diskriminiert werden“ so die Bundesvorsitzende Christine Sczygiel. Da ist in jedem Bundesgebiet unterschiedliche Rahmenbedingungen für die betroffenen Kinder gibt, die meistens nicht ausreichend auf die spezielle und individuelle Veranlagung abgestimmt sind, somit auch keine Rücksicht genommen werden kann, trotzte Jahre alter „Legasthenie-Erlasse“ (!), die aber sich nicht an individuellen Lernbedürfnissen orientieren. „Legasthenie und Dyskalkulie dürfen nicht dazu führen, dass man die Stärken der betroffenen Kinder nicht anerkennt und fördert“,kitisiert Sczygiel. Am Eröffnungsabend des Kongresses werden außerdem bekannte Referenten wie Hans- Olaf Henkel, Prof. Christine Langenfeld, Prof. Leo Blomert und Prof. von Feilitzsch die Interessen betroffener Kinder vertreten. Die Situation an Deutschland Schulen ist für alle Beteiligten, absolut unbefriedigend, da auch leider die Fachkräfte nicht dazu befähigt worden, genau diese Schulkindern zu integrieren. Daher kann im deutschen Bildungssystem auch keine individuelle Förderung ermöglicht werden, die sich nachhaltig Negativ auf das Leben legasthener und dysklakuler Menschen auswirken wird. Die Vorsitzende Sczygiel fordert daher begründet: „ Nur wir gemeinsam können dafür sorgen, dass es wieder ein „Licht“an Deutschland Schulen gibt und jedes Kind eine Bildungschance erhält, die seiner Begabung entspricht. „Wer mit uns ein Licht für die Kinder anzünden möchte, den erwarten wir am 2.10.2008 ab 19:00 Uhr zu unserer Eröffnungsabend und der Lichteraktion an der Freien Universität Berlin vor dem Hennry-Ford-Bau.“

Jeder der kann sollte sich eine Kerze schnappen und nach Berlin fahren, um ein Zeichen für unsere betroffenen Kinder zu setzen. Die Dunkelziffer legasthener und dysklakuler Menschen ist viel höher, wenn man die Erwachsenen hineinrechnen würde, käme man auf mehr als 8 Millionen Menschen die auf Hilfe warten, dies schon ein Leben lang, das aber unsere Kinder und Kindeskinder bessere Chancen bekommen als wir sie hatten, kann ich Euch alle nur dazu ermutigen ein Zeichen in Form einer Kerze zu setzen.

Es ist außerordentlich begrüßenswert, das der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. so ein öffentliches Zeichen setzt. Was aber zu bemängeln ist, das man leider von Störungen oder Handikap spricht, das muss aber noch der BVL lernen, wie man richtig kommuniziert. Denn es ist widersprüchlich, wenn man auf der einen Seite gegen Diskriminierung dieser Menschen ist, aber von einer Lernstörung oder Handikap spricht, ist dies eher verwirrend für die Öffentlichkeit. Mich selber als Betroffener stören diese Bezeichnungen, schon seit vielen Jahren. Diese sollte man auch in Rahmen diesen Verbandes, schnellstens unterlassen, denn dies ist auch nicht sonderlich integrativ (!). So eine öffentliche Kommunikation, ist widersprüchlich. Obwohl eigentlich sogar die Ansätze richtig und gut sind, dass endlich wir in unserem Bildungssystem, alle Chancen haben wie alle anderen.

Genauere Informationen finden Sie auf der Verbandseite www.bvl-legasthenie.de

Schlagworte: , , , , , , , , , , , ,

2 Antworten zu „Lichteraktion für legasthene und dyskalkule Schüler“

  1. Hans-Olaf Henkel spricht sich für Legastheniker aus! « Legasthenie ist keine Schande sagt:

    [...] Wirschaft Legasthenie, Wirtschaft, Wirtschaftspolitik Beim 16. Bundeskongresses des BVL (ich berichtete) in Berlin wird der Ex-BDI-Präsident und Waschmittelhersteller zum Thema: „Kann es sich die [...]

  2. Lars Michael Lehmann sagt:

    Man kann nur Hoffen das sich unsere Lage im Lande sehr bald zum positiven ändern wird. Um das wir nun entlich ein Leben in Würde führen können.

Eine Antwort schreiben

Sie müssen angemeldet sein, um kommentieren zu können.