Diese Frage stelle ihn mir schon seit vielen Jahren, denn ich selber erlebte auch Zeiten mit sehr schweren Depressionen. Diese hingen aber niemals an der Legasthenie, sondern zum Teil auch am sozialen Umfeld in meiner Familie, aber auch die ausgrenzenden Erlebnis in dieser Gesellschaft besonders im Bildungssystem, machten diese Situation natürlich noch viel schlimmer.
Von Natur aus, sind Legastheniker nicht depressiv
Bei einer direkten Legasthenie, ohne irgendwelche organische Schwierigkeiten und Probleme, ist auch der Legastheniker als völlig normal und gesund zu sehen. Da man leider bis heute viel zu wenig über diese ganze Thematik aufgeklärt ist, werden nicht selten Legastheniker auch seit Kindesbeinen verletzt, durch diese Verletzungen und Ablehnungen, durch diese frühen Ausgrenzungen, wieder natürlich schon in der Schulpsychologin fortschreiten, da man ja bis heute noch von innen denkt und behauptet das sie behindert und Krank seinen usw., entwickeln diese Kinder natürlich sehr frühen Traumas, durch diese Traumas entstehen schwere Ängste und Depressionen, da man mit der Ausgrenzung im weiteren Leben dann fortschreitet, verfestigten sich diese bis ins Erwachsenenalter, Versagensängste, Suchterkrankungen, Suizidgefährdung, sowie viele andere soziale Probleme sind dann natürlich die schweren Folgen, die aber an sich mit der Legasthenie im Ursprungs nichts zu tun haben, sondern es sind die Auswirkungen auf die Reaktionen unserer Gesellschaft, geht zum Teil aus Unwissenheit heraus entstanden sind.
Darum ist es am allerwichtigsten, den Kindern schon sehr früh zu vermitteln, dass sie völlig normal und gesund sind. Und so muss es auch unserer Gesellschaft lernen mit diesen Menschen völlig integrativ umzugehen, dies beginnt natürlich schon im Kindergarten, sowie in der Schulpsychologie wenn diese Kinder dann getestet werden, dann müssen natürlich sofort Schulpsychologen wissen, eine Legasthenie ist niemals ein Grund das Kind auf eine Sonderschule zu schicken, sie müssen sofort erkennen und wissen, dass diese Menschen eine natürliche Veranlagung haben, um ganz spezielle Potenziale und Fähigkeiten zu entwickeln, und genau diese müssen im Bildungssystem ganz gezielt und individuell gefördert werden. Darauf müssen natürlich auch die Eltern achten. Im Zweifelsfall sollten natürlich dann auch Eltern die Diagnosen von Schulpsychologen anfechten. Es ist sowieso zweifelhaft wozu man Schulpsychologen Brauch. Denn die Schulpsychologin ist heute immer noch eine gewisse Vorselektion, wo man schon leider sehr frühen wie falschen Weichen stellt, für ein Kind im Bildungssystem.
Genau aus diesem Grunde, brauchen Legastheniker eine wirkliche öffentliche Rehabilitierung, diese müssen anerkannt und akzeptiert werden, ein umfassender Nachteilsausgleich muss nun endlich flächendeckend für unser Land zum Einsatz kommen, auch die allgemeine gesellschaftliche Akzeptanz von Legastheniker ist notwendig, um das genau diese sich weniger von dieser Gesellschaft ausgegrenzt fühlen – somit könnte man viele schwere Folgen wie auch der Depressionen verhindern helfen.
Denn wenn man, Menschen schon seit Kindesbeinen eingetrichtert, dass diese nicht normal sind, entwickeln diese natürlich diverser sozialer Defizite, sowie seelische Erkrankungen. Darum ist es auch eine Aufgabe unserer Gesellschaft völlig normal mit dieser Menschengruppe umzugehen. Man könnte so sehr viel Leid diesen Menschen ersparen, und unsere Gesellschaft könnte sich über viele Potenziale freuen, die dann gesund blieben, die sie voll integriert in diese Gesellschaft fühlen, die entsprechend ihrer Intelligenz eine Schulausbildung und einen Beruf wählen können, der ihnen individuellen spricht. Dies werden die allerbesten Schritte für unsere Gesellschaft, genau dies wird sich auch künftig immer mehr in meiner Arbeit widerspiegeln.
Dies waren nur als einmal ein Versuch, um zu verdeutlichen dass Legastheniker nicht von Grund auf depressiv sind, sie sind weder krank noch behindert – sondern sie sind von der Natur einfach so geschaffen sowie sie sind, darum muss sich auch unsere Gesellschaft mehr und mehr in Toleranz üben, unsere Gesellschaft muss einfach akzeptieren dass es Menschen gibt die einfach anders sind. Auch anders sein kann in einer Gesellschaft etwas total positives bewirken, gerade Vielfalt und Vielfältigkeit, Kreativität und Innovation, die diese Menschen in sich tragen an potenzialen, kann nur eine Gesellschaft voranbringen. Über Jahrzehnte wurden wir von dieser Gesellschaft ausgegrenzt, benachteiligt und als Behinderte abgestempelt. Aber damit muss man endlich aufhören!
Genau aus diesem Grunde wird es auch Zeit, dass die Medien nun endlich auch richtig über die Legasthenie berichten – bisher hat man sehr wenig, über eine wirklich korrekte und richtige Berichterstattung gesehen, wo wir uns als Legastheniker wieder finden.
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