Das ist eine gute Frage? Möglichst ohne Angst! Meine Erfahrungen mit der Bundesagentur für Arbeit sind reichlich, könnte viele Bücher schreiben darüber wie man gerade uns legasthene Menschen, eher als Menschen „zweiter Klasse“ behandelt – eben als Deppen, denen man nur Handlangerarbeiten aufdrücken kann, eben auch weniger sinnvolle Umschulungen, die dem Steuerzahler nur Geld kosten, dies ist unter Harz IV oder bei Alg I – Bezug nicht anders.
Harz IV, brachte uns eben eher mehr Schwierigkeiten, besonders viel mehr Papierkrieg, den die Juristen zum Teil auch nicht richtig Verstehen. Dies hängt auch nicht an der Legasthenie, sondern am Behördendeutsch – klar wir haben dann noch mehr Schwierigkeiten wenn es um das Lesen und Verstehen dieser Texte geht. Man sollte immer sehr offen mit der eigenen Legasthenie umgehen, das ohne Angst! Wenn man es nicht versteht was da geschrieben stehen, die Beamten Fragen, diese sind auch dazu verpflichtet und aufzuklären, meistens tun sie es nicht, um uns etwas gutes zu tun, sonder Geld zu sparen, darum sollte man immer einen Rechtsanwalt im Hintergrund haben, der sich auf das SGB II, spezialisiert hat, dieser kann genauer Überprüfen ob die Unterlagen richtig sind oder nicht. Bei ersichtlichen Falschberechnungen (kommen zu 40 Prozent vor!), sollte man sofort in den Widerspruch gehen, und dann möglichst schnell, auch eigenständig mit einer einstweiligen Verfügung vor das jeweilige Sozialgericht gehen.
Was mach man wenn einen der Fallmanger auf dem Amt, niedermacht?
Schon gewusst, es gibt das AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz) also wenn einen die Fallmanager auf dem Jobcenter runtermachen, kann man, wenn es begründet ist, sich auf dieses Gesetz stützen, und sofort rechtliche Schritte gegen die Behörde einlegen. Auch unmenschlich 1-Euro-Job und blödsinnige Maßnahmen können so, ganz gezielt abgeschmettert werden. Man muss dazu sagen: „Viele 1-Euro-Job, nehmen sogar anderen reguläre Arbeitsplätze weg, dies ist nicht rechtens“, außerdem auch Bewerbertraining zum 4,5 oder 6 mal, sind auch nicht förderlich und bringen kaum, etwas – 90 Prozent dieser Versuche dienen nur der Bereinigung der Arbeitslosenstatistiken. Auch in Billigjobs brauch man sich nicht drängen lassen, denn man muss von der Arbeit leben können, die man Tag für Tag macht, als nix mit Harz IV-Aufstocker. Man solte eher Ideen entwickeln wie, man selber sich vielleicht selbständig macht, einen Job den man gut, kann und gerne tut, oder man sucht sich einen sozialen Verein, oder eine Kirchgemeinde, wo man ein paar Stunden mitarbeitet, oder Bildet sich weiter, es gibt viele gute Weiterbildungsmöglichkeiten, auch im Internet (FernUniHagen etc.) – selber sich ne Zukunft suchen ist besser, als sich Bevormunden zu lassen…
Etwas grundsätzliches zum Thema:
Im Moment werden die Klagen auf dem Sozialgerichten nicht weniger, da das Harz IV sowieso nicht Grundgesetzkonform ist, es verletzt vielschichtig die Menschenwürde. Denn jeder Bürger hat das Recht auf freie Entfaltung und Selbstbestimmung, sowie hat er das recht auf Unversehrtheit. Aber 351 Euro hat nicht mit dieser Unversehrtheit zu tun, sondern es ist unmenschlich was da abgeht – Man kann nur hoffen, das die, diese Gesetz beschlossen haben bald Ihre „Rechnung“ vom Bürger bekommen. Normalerweise müsste jeder Bürger, der Harz IV bekommt, gegen dieses Monster Klagen bis insich zusammenbricht.
Also, Leute nur Mut, setzt euch zu wehr.. Denn wer hat uns den in diese Lage gebracht? Wir bestimmt seltener, wen man Ausgrenzt, für den muss man dann auch Sorge tragen, bzw. Unterstützen um zu Überleben – aber eben ein Leben in Würde, was ja Harz IV, keistensfalls ist
Schlagworte: auf kosten der Steuerzahler, Behörden Hartz IV, Bundesagentur für Arbeit, einstweilige Verfügung, Fallmanager, Fallmanger, Harz IV, in eigener Sache, SGB II, Sozialgericht