Die neue Initiative und Kampagne: „Jedes Kind ist ein VIP“, möchte überhaupt das Thema und die Wichtigkeit Kinder zu haben in einer Gesellschaft, ganz auf das neue Stärken.
Kinder werden wie andere Gruppen und „Minderheiten“ nicht sonderlich geachtet. Sie werden leider immer bzw. immer öffter als Kostenfaktor, und vieles mehr bezeichnet. Jawohl unsere Kinder sind genauso wichtig, oder sogar noch wichtiger als unsere Stars von denen wir jede Woche in der Klatscht-Presse lesen.
Kinder zu haben ist ein Geschenk, eigentlich das höchste Gut in einer Gesellschaft was unbedingt schützenswert ist, was gehegt und gepflegt werden muss. Ja, unsere Kinder brauchen ein neues Profil in unserer Gesellschaft. Gerade wenn man sich die Debatten in den Medien ansieht, wenn es darum geht, wie viele von Kinderarmut betroffen sind. Dies ist kein Zeichen dafür das unsere Kinder, wirklich ein Profil haben. Sonst würde es keine Kinderarmut, in einen so reichen Land gehen, wie in Deutschland. Auch wenn wir Deutschen jammern, und jammern, weil es uns doch so schlecht geht. Aber wenn wir nur darauf warten, das die Politik in Berlin dies richtet, kann sich nichts ändern, denn wir selber als die Familien im Lande sind ja der allerkleinste Teil einer Gesellschaft. Genau dieser, also wir müssen den Rahmen schaffen, Kinder überhaupt in unser Leben einzuplanen und auch vermehrt zu wollen, dies dann auch nicht als Last zu empfinden, sondern sie wilkommen im Leben zu heißen, um sie zu lieben, um sie wachsen zu lassen, um Ihnen Bildung zu bieten, um Ihnen Chancen zu geben im Leben.
Ganz uneigennützig. Kinder sind nicht nur ein Geldfaktor, sondern auch ein Faktor unserer Herzensbildung und auch ein Zeichen für eine Zukunft in einer Gesellschaft. Ohne Kinder werden wir jämmerlich Arm sein. Aber mit Kindern bekommen wir Perspektiven für unser Leben, und unser Land, sie sind der Motor für eine gesunde Gesellschaft.
Ja, jeder darf dankbar sein ein Kind zu haben.Genau diese Initiative passt in die jetzige Zeit. http://www.jedes-kind-ist-ein-vip.com/
Schlagworte: Chancen, Geschellschaft, Gesellschaft, Herzensbildung, in eigener Sache, Jedes Kind ist ein VIP, Kinder, Standpunkte
17. Juni 2008 um 08:55
Lieber Lars,
das spricht mir aus der Seele. Wenn dann noch allen klar wird, dass Kinder neben einer finanziellen Sicherheit noch viel dringender Zeit benötigen, dann ist viel geschafft. Leider geht die Entwicklung zur Zeit dahin, dass Kinder nebenbei laufen müssen. Und Betreuungsangebote, wie Krippe oder Hort sehe ich nur als Notlösung an. Ich finde es nicht “kinderfreundlich”, wenn Kinder nach der Schule in den Hort gehen, sondern elternfreundlich. Allerdings geht der Trend dahin, Kinder mit guten Gewissen dorthin abschieben zu können, um sich selbst nicht kümmern zu müssen. Zumindest beobachte ich das in meiner Umgebung. Alleinerziehende Elternteile oder Familien, die wirklich auf ein zweites Einkommen angewiesen sind, meine ich damit natürlich nicht.
Liebe Grüße,
Astrid
17. Juni 2008 um 09:56
Hallo Astrid,
schön das es dich anspricht. Die Entwicklung die du in deiner Umgebung wahrnimmst ist bestimmt landesweit sehr ähnlich.
Ich kann dir nur zustimmen, dass viele lieber die Kinder im Rahmen der Betreuungsangebote nebenher laufen lassen. Ich komme ja aus der EX-DDR, ich finde es schon komisch, wenn man jetzt diesen Anboten wie Kinderkrippe etc. Nacheifert. Ich sehe da ein Problem, für die gesunde Entwicklung eines Kindes, denn dies sollte schon nach Möglichkeit, die ersten Jahre wenigstens, bis zum Kindergartenalter bei den Eltern bleiben.
Dies hängt aber an unserer deutschen Mentalität, dass der Staat mal alles Richten soll. Dann wundern wir uns, dass so einiges aus den Fugen gerät in der Erziehung. Denn auch die DDR hatte dies nicht uneigennützig gemacht, denn ihre Angebote waren sehr mit Ihrem ideologischen Gedankengut infiltrieren, um genauso die Kinder schon mal für den „Dienst“ am Staat vorzubereiten. Also man sollte nicht alles so toll sehen.
Familien benötigen wirklich eine bessere Absicherung gegen Armut, das muss man ein Sozialist sein, wenn so denkt. Sondern es kann doch nicht angehen, dass jeden 4. Kind unter „Kinderarmut“ leitet. Klar Alleinerziehende, haben es noch um einiges schwerer, um müssen dann auf die Angebote zugreifen, oder wenn man mal das Lohndumping so ansieht, das sogar Familien die beide ein Einkommen haben, gerade mal so um die Runden kommen, das ist schon wirklich der Hammer. Die Harz IV-Reformen haben viele Nachteile gebracht. Ich kenne dies ja selber, was dies zu bedeuten hat. Ich bin der Meinung, dass diese Lösung nicht zeitgemäß ist, weil es Armut ist, aus der die Familien in unserem Land kaum wieder herauskommen.
Ich bin ganz klar, für ein Grundeinkommen für alle Bürger, dies wäre in der heutigen Zeit die richtige alternative.
Das sind nur meine Gedanken dazu.
Lars
17. Juni 2008 um 14:14
Da hast du im ganzen Kommentar genau das geschrieben, was ich immer denke. Tut gut, das mal von jemand anderem zu hören
.
17. Juni 2008 um 15:08
Das Freud mich. Ja, ich bin ja nicht nur Legasthenieforscher, sondern beobachte eben, wie es die Legas tun, die Gesellschaft vielschichtig und ganzheitlich. Denn in unserer Gesellschaft liegt nun mal einiges im Argen. Man sieht dies auf allen Ebenen, zum Nachteil der Schwachen.
Und wenn man vom christlichen Menschenbild geprägt ist, kann man nicht anders eine Geselleschaft sehen. Da würde es mit dem 10 Geboten, an die am ja Glaubt etwas nicht ganz hinauen, und man könnte sein Christ sein an den Nagel hängen.
Den die Botschaft von Jesus, an uns Menschen ist ja: „liebe deinen Nächsten, wie dich selbst.“, dies war sein Grundbotschaft auch für eine Gesellschaft. Unsere Gesellschaft hat eben Christ sein durch Leistung und Mamon erstetzt und kommt manchmal wie das Pferd aus Troja, human daher, klingt manchmal etwas menschlich und human, aber es klingt eben nur so.
Unsere Gesellschaft braucht auch eine Wertedebatte, die vom christlichen Menschenbild bestimmt ist.
17. Juni 2008 um 23:04
Ja, auch da gebe ich dir Recht. Sicher hast du auch oft das Gefühl, dass viele Menschen nur einen Weitblick haben, der gerade von der Tapete bis zur Wand reicht. Das macht mich wahnsinnig und diese Oberflächlichkeit… Oft wird nur an den Symptomen herumgedoktert ohne das Übel ansich zu entdecken. Ich denke da zum Beispiel an die Diskussionen über die Einführung der Schuluniformen, damit angeblich das Mobben aufhört. Wenn ich aber sehe, wie viel Wert die Gesellschaft auf gutes Ausehen legt, wie kann man da glauben, mit Uniformen etwas zu erreichen. Na ja aber das war nur ein Beispiel.
Liebe Grüße,
Astrid
18. Juni 2008 um 09:07
Ja, genau unsere Gesellschaft ist Oberflächlich. Auch eine Schuluniform würde nichts bringen. Wenn eben der Baum krank muss man Ihn eben abhauen, so ist es eben in vielen Bereichen in unserer Gesellschaft: Bildung, Rente, Sozialsysteme und vieles mehr. Eigentlich müssten wir unser Land aufs neue, neugründen um überhaupt wieder anfangen zu können.
18. Juni 2008 um 13:55
Und selbst dann hättest du die Rechnung ohne die Menschen gemacht…
18. Juni 2008 um 14:20
Das System muss eben mit dem Volk, neue entwickelt werden. Aber wir haben ja eine Politik im Land, die von OBEN nach UNTEN regiert. Dies ist ja eine Demokratie mehr im Lande, sondern nur eine Eingeschränkte. Darum brauchen wir auch eben eine Demokratie die vom Volke kommt, als genauer gesagt: Bürgerdemokratie z.B. durch Volksentscheide wie es in der Schweiz läuft.
Wir Bürger sind doch das Volk, und unsere Poltiker sind unsere Angestellten.Aber wir könnten gern weiter diskutieren. Es macht Spaß. Mit dir Astrid.
Lars
18. Juni 2008 um 15:49
Das “Problem” bei unserer Diskussion ist, dass wir uns so einig sind. Ich kann dir ja nur zustimmen. Aber es macht trotzdem Spaß, weil ich endlich mal nicht gegen Betonwände rennen muss, sondern mich entspannt lächelnd zurücklegen kann.
Ich stelle mir Demokratie auch anders vor. Volksentscheide sind auf jeden Fall demokatisch, aber gut wird alles nur mit der richtigen Meinungsbildung. Das ist, finde ich, oft schwierig, weil man von den Medien ja auch nur veralbert und manipuliert wird. Wo findet man die richtigen Informationen?
18. Juni 2008 um 17:04
Schön, dass wir sehr ähnlich Denken.Bin der Meinung das wir Deutschen noch nicht begriffen haben was Demokratie ist. Was uns die Politiker einreden ist keine Demokratie. Das ist eher mehr Veralberung, weil eben die Politik sehr eingeschränkt ist, überhaupt zu handeln.Unsere Welt wird immer komplexer, die Politik kann dies nicht mehr zum „normalen“ Brüger transportieren, was überhaupt Sache ist. Außerdem haben ganz andere das sagen, wie diverse Interessenverbände der Wirtschaft, Banken, Großkonzerne, die paar Medienunternehmer, dies es in unserem Lande gibt, die somit auch die öffentliche Meinung steuern. Darum ist eben das Internet eine enorme Chance, auch für eine demokratisierende Umswelzung in einer Gesellschaft. Jeder Mensch der Dinge hinterfragt, kann heute vieles im Internet Googlen, und auch seine Meinung aüßern. Dafür sind eben die Weblogs die beste Chance so kann man selber seine Meinung über Dinge äußern. Die traditionellen Medien haben davor Angst, weil Ihnen so die Macht schwindet.
Denn die folgen sind Bürgerjournalismus. So wie ich es schon seit Jahren tu. Man hat auch deswegen nicht nur Freunde, besonders wenn man Schieflagen thematisiert, und kritisch sich äußern. Ich habe ja einmal eine bestimmte öffentliche Einrichtung etwas harscher kritisiert, weil ich die Missstände klargestellt hatte. Was dann kam muss ich nicht erzählen. Nur mal so zur demokratischen Meinungsäußerung. Dies macht aber nichts, man muss einfach den Mund auftun.
19. Juni 2008 um 13:00
[..Rede von Bundespräsident Horst Köhler beim 13. Kinder- und Jugendhilfetag in Essen...]
Genau dies Rede, von Horst Köhler bringt es auch den Punkt, und müßte diese Diskussion ganz gut abrunden…