Bei meinem Studium über die Teilleistungen, sind wir inzwischen sehr viele verschiedene Zusammenhänge aufgefallen. Die uns legasthene und dyskalkule Menschen von der Masse unterschiedlich erscheinen lässt.
Die visuelle Wahrnehmung bei legasthenen und dyskalkule Menschen ist ja nur ein Aspekt, der zu den anderen Teilleistungen gehört, die bei diesen Menschen eine andere Wahrnehmung hervorrufen – protzt gesunder Sinnesorgane, werden die Teilleistungen bei jeder dieser betroffenen Menschen sehr unterschiedlich funktionieren. Jeder Mensch braucht aber Teilleistungen miteinander abgestimmt sind, um überhaupt die Kulturtechniken zu erlernen, umdenken und handeln zusammen zu bringen. Genau dies hat ganz konkret mit Aufmerksamkeit und der Konzentration wie der reibungslosen Funktionsweise der Teilleistungen zu tun. Dies muss die Bewusstsein wenn er auf legasthene oder dyskalkule Menschen, diese anderen Teilleistungen verursachen auch genau die genannten Symptome wie ich vorher gehen Artikel beschrieben habe. Diese zeigen sich dann natürlich in den ersten Schuljahren viel konkreter, da er erst dann betroffenen Schüler, gezielter die Kulturtechniken erlernen müssen. Beherzigt man die verschiedenen möglichen Symptome, die auf anders funktionierende Teilleistungen hinweisen, trotz gesunder Organe, kann man schon in den frühen Jahren sehr viele sekundäre Folgeerscheinungen im Kind erspart. Bei legasthene nur dyskalkule Menschen wird immer in der Regel davon ausgegangen, dass es um gesunde Kinder geht.
Die visuelle Wahrnehmung ist eine sehr wichtige Teilleistung: diese hängt mit dem begreifen optischer Eindrücke zusammen, auch mit dem unterscheiden von Symbolen, Buchstaben und Zahlen. Ist diese anders ausgeprägt können verschiedene Merkmale bei diesen Menschen sich bemerkbar machen:
- Schwierigkeiten beim Zeichnen und Legen von Mustern
- Schwierigkeiten in der Koordination von Auge und Hand ( Visuomotorik)
- Die Schrift schlecht leserlich, unordentlich und unsauber
- Uneinheitliche Wiedergabe von Buchstabengrößen
- Ungenaue Formwiedergaben bei Buchstaben und Ziffern
- Auslassungen von Buchstaben und Zahlen
- Schwierigkeiten bei zusammengesetzten Rechenaufgaben
- Schwierigkeiten in der Gliederung von Textaufgaben
- Schwierigkeiten bei der Zehnerüberschreitung
Genau diese unterschiedlichen visuellen Wahrnehmungen, können sich auch schon im Vorschulalter bemerkbar machen. Sie können von umsichtigen Kindergärtnern und Eltern beobachtet werden. Aus meinen eigenen erleben kann ich mich noch sehr gut daran erinnern, dass ich als Kleinkind immer Schwierigkeiten hatte beim memory Spiel, den ich verwechselte auf die Bildchen die man unterscheiden wusste, zumindestens brauchte ich immer die Mehrzahl, alles was Symbolen und Zahlen, sowie mit Reimen und Wörtern auch im Spiel fort zu tun hatte, habe ich schon sehr früh gemieden. Auch mit meinen Kameraden habe ich solche Dinge nicht gern gespielt. Auch in der Koordination von Augen und Hände, hatte ich Schwierigkeiten, denn so erklärte sich auch eine Tollpatschigkeit, die sich dann später auch in der fein- oder grob Motorik äußerte. Genauso wenn es um Ordnung ging, und meine Spielecke zusammen räumen musste. Das war immer ein Kampf mit meinen Eltern, denn ich war schon sehr früh sehr chaotisch. Dies ist heute für mich natürlich ein sehr wichtiger in die, dass dies mit der visuellen Unterscheidungsfähigkeit zu tun hate. Man kann dies natürlich nicht immer auf differenziertere Teilleistungen beziehen, denn unordentlichkeit hat nicht selten auch etwas mit dem Umfeld zu tun. Aber in meinem Fall war dies.
Mein unterschiedlichen optischen Teilleistungen, brachten wir natürlich ein scheußliches Schriftbild. Ich kann mich da noch sehr gut daran aber da, das sich im schönschreiben nicht sonderlich gut vor, weil ich einfach starren nicht einheitlich hingekommen hatte.
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