Immer wieder sehe ich hierauf meinem der Weblog, dass man frühkindliche Entwicklungstörung bei Legasthenikern sucht. Da die Legasthenie einer verbte Veranlagung ist, ist bei diesen Menschen keine Entwicklungsstörung oder Verzögerung vorhanden, dies wurde leider immer wieder in den letzten Jahrzehnten und den verschiedensten Fachbereichen behauptet, zum Teil natürlich immer noch, weil man die Legasthenie immer wieder irgend einer Art von Störungen in Verbindung bringt.
Dem ist aber ganz klar zu widersprechen, Legastheniker besitzen gesunde Sinnesorgane (Primärlegasthenie). Durch die individuelle Veranlagung werden aber die Sinneswahrnehmungen anders verarbeitet. Genau aus diesem Grunde kommt es zu den verschiedensten Schwierigkeiten, beim erlernen der Kulturtechnik. Man geht davon aus das rund 15% der Weltbevölkerung und irgendeiner vor die Legasthenie betroffen sind. So eine große Masse von Menschen kann man doch nicht aufgrund einer anderen Veranlagung, als krank, gehindert, oder gestört ansehen. Es ist eben eine sehr individuelle Veranlagung – wir haben wie alle anderen Menschen ohne Legasthenie gesunde Sinnesorgane, Menschen die keiner haben können gleichermaßen ihre Sinnesorgane differenziert steuern. Durch unsere andere Geneveranlagung, sind unsere Sinnesorgane unterschiedlich ausgeprägt, dies ist bei jeden Legastheniker sehr unterschiedlich. In diesem Falle darf man niemals von einer Störung reden.
Eine frühkindliche Schädigung, die mit einer Entwicklungsstörungen einhergeht, betrifft in der Regel mit einer LRS und Rechenschwäche, darum spricht man ja in diesem Falle, von einer erworbenen Schwäche. Was ich hier über die Legasthenie geschrieben habe, betrifft auch Menschen mit einer Dyskalkulie, da bin ich mir sehr sicher, dass man dies genauso sehen muss.
Darum ist es notwendig: Sich sehr früh bei einem Legasthenieexperten zu melden, möglichst natürlich bei einem diplomierten Legasthenietrainer, dieser kann genauer unterscheiden ob es um eine erworbenen oder gar erbte Veranlagung geht.Es müssen natürlich auch Gutachten vorhanden sein, oder auch neue angefordert werden. Denn es gibt ja wirklich Erkrankungen die eine LRS oder Rechenschwäche hervorrufen. Es ist sehr wichtig, das der Legasthenietrainer auch darüber bescheid weis weil er dann genauer das Training für das Kind oder den Erwachsenen abstimmen kann, den es gibt das sehr unterschiedlich Ansätze beim Training, bei Legasthenie und Dyskalkulie geht es um die Aufmerksamkeit, Konzetration, Training der Sinne (7-15 Lebensjahr möglich!), dann das Training der Symptome, als Rechtschreibfehler, Rechenoperationen etc.
Weil man bisher dies noch viel zu selten Unterscheidet, bekommen auch die betroffenen, sehr oft auch falsche Hilfestellungen, die nicht viel bringen.
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