Wahrnehmungsstörung versus Legasthenie

By Admin

Die Legasthenie wird sehr oft mit einer Wahrnehmungsstörung in Verbindung gebracht. Leider auch Experten aus den verschiedenen Bereichen wie der Medizin sowie der Psychologie halten die Legasthenie als eine Wahrnehmungsstörung beziehungsweise für eine Hirnfunktionsstörung, sowie nicht selten natürlich auch für eine psychische Störung. Diese Aussagen sind natürlich falsch, Grenzen und legasthene und dyskalkule Menschen aus, da man dies schon sehr lange so sieht, werden immer noc h viele von uns in unserem Bildungssystem sowie Arbeitsumfeld ausgegrenzt. Weil nämlich genau die Medizin, Psychologie diese Sichtweisen hat, besonders nach den europäischen Klassifikationen ICD 10, werden wir mit diesem Problem in Verbindung gebracht.

Die Legasthenie oder Dyskalkulie, ist er auch keine Störungen von außen, sie liegt in den Genen bei uns Menschen, darum funktionieren die Bereiche des Sinnes- und Wahrnehmungsverarbeitung, anders. Dies ist einfach eine ganz klare Veranlagung der Natur, keine Behinderung, Störung, oder Krankheit. Wenn man sich einmal genauer überlegt, was Gene in uns Menschen so hervorbringen können, und wie wir von Ihnen bestimmt werden, da müssten ja alle Blauäugigen, Blonden, Rothaarige “Farbfunktionsgestört” sein, nur weil sie andere Augenfarbe und Haarfarben haben? Die Klassifikationen die Legasthenie und Dyskalkulie kommt mir manchmal vor als wir in Zeiten der alten Rassentheorien leben, so vor rund 60 Jahren. Es ist schon komisch, und auch sehr befremdlich, wenn man Menschen ausgrenzt weiß sie eine andere Genveranlagung haben. Das aller schlimmste ist eben, dass viele Fachexperten aus den verschiedensten Bereichen, diese Menschen heute noch immer noch nicht einordnen können. Eigentlich muss man sie auch nicht einordnen, man sollte sie so lassen sowie sie sind, und natürlich alle Barrieren die sie irgendwie behindern könnten aus dem Weg räumen. So sieht normalerweise Integration in eine Gesellschaft aus. Was Integration unserer Gesellschaft ist das müssen wir noch grundlegend lernen.

Selber als Legasthenikern findet man genau diese andere Form der Wahrnehmung eher als Chance, weil man ganz andere Zusammenhänge erkennt, weil unser Hirn etwas anders verknüpft ist, können wir ganz spezielle Begabungen und Fertigkeiten entwickelt, die in den verschiedensten Wahrnehmungsbereich liegen, im Bereich des Sehens, Hörens, Sprecherens, daher haben diese Menschen zum Teil natürlich auch die Chance einer Hochbegabung zu entwickeln. Es gibt Menschen die Legastheniker sind, die überdurchschnittliche visuelle Begabung haben, oder ganz spezielle Hörspezialisten sind, oder Menschen die eine eloquente Aussprache haben. Und so Wahrnehmung ist sozusagen keine Störung, sie wird eher von einer gestörten Gesellschaft als gestört wahrgenommen. Will die Medizin und die Psychologie genau diese enorme Chancen erkennen und uns in diesen Bereichen fördern, anstatt schon beizeiten zu selektieren, könnte man riesige Potenziale in den verschiedensten Bereichen in unsere Gesellschaft integrieren. Da man dies natürlich die letzten Jahrzehnte vernachlässigt hat, wurde ein sehr hoher Prozentsatz zum Ausgrenzungsopfer.

Dies bräuchte aber nicht sein, schnelle Diagnose im Schulalter, gezieltes Training, und Coaching will diesen Menschen ganz effizient helfen. Es würde ihnen eine gesunde Persönlichkeit vermitteln, sie könnten sich individuell entsprechend ihrer Intelligenz weiterentwickeln, sie wären keine Opfer mehr und würden wertvolle Mitglieder in unserer Gesellschaft. Die falschen Sichtweisen wie unsere Wissenschaft heutzutage in Deutschland noch hat müsste man sehr bald revidieren, auch der Bundesverband Legasthenie e.V. müsste normalerweise so einige Ansichten, erneuern. Genau dieser Verband hätte können die letzten Jahrzehnte Menschen vielmehr unterstützen, dies war aber leider bisher kaum der Fall, weil genau dieser Verband bis heute immer noch das Bild der Wahrnehmungsstörung und Krankheit vertritt. Dies ist natürlich aus der Sicht der Betroffenen nicht besonders integrativ, da muss es natürlich längerfristig einen Dialog geben. Normalerweise müssten die ganzen Verbände wie es in Deutschland die ganz eng zusammenarbeiten, um genau legasthenen und dyskalkulen Menschen zu helfen. Dies ist bisher leider immer noch nicht der Fall, die Ansichten über die Legasthenie sind bis heute immer noch verwirrent, und halten einen alten Störbildern und Krankheitsbildern der letzten Jahrzehnte fest. Obwohl sich in der Wissenschaft so einiges getan hat.

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