Wenn heute die Diagnose klar ist, dass Familien ein legasthenes Kind haben, kommt nicht selten Panik auf. Fragen über Fragen? Ist denn unser Kind normal, behindert, oder krank? Wie wird es denn die Schule schaffen? Und natürlich viele Fragen mehr.
Wirklich keinen Grund zur Panik! Ihr legasthenes Kind ist weder behindert, krank oder gestört. Zumindest wenn es um eine Primärlegasthenie geht. Der allergrößte Teil legasthener Menschen ist von einer Primärlegasthenie betroffen, umso früher man die Legasthenie bei einem Kind in der Grundschuldzeit erkennt, umso besser sind natürlich auch die Chancen keine Folgeschwierigkeiten davon zu tragen, lassen Sie sich nicht von so mancher Literatur zum Thema Legasthenie beirren. In so einiger Literatur zum Thema Legasthenie werden Dinge behauptet die heute nicht mehr so stimmen. Besonders wenn es darum geht das man legasthene Menschen als behindert einstuft. Diese ausgrenzenden Bezeichnungen muss man vermeiden. Denn wenn man einem Kind schon in der Frühe, ein Trichter dass es angeblich nicht gescheit im Kopf ist, können auch so sekundäre Probleme entstehen.
Zum Beispiel: Versagensängste, Schulangst, und es folgen natürlich Depressionen, sowie das Scheitern in der Schule ist dann vorprogrammiert.
Sie sollten am besten mit ihrem Kind zu umgehen: Wenn Sie ein Legasthenes Kind haben, vermitteln sie möglichst niemals dass es krank oder behindert sowie gestört ist. Gehen Sie offensiv beizeiten damit um, erzählen sie ihrem Kind kindgerecht, dass es anders ist aber ganz normal. Stärken Sie unbedingt das Selbstbewusstsein ihres Kindes, vermitteln sie ihnen das es genauso viel wert ist wie alle anderen. Entdecken Sie gemeinsam mit ihrem Kind: Stärken und Begabungen, fördern sie diese unbedingt, bestärken sie ihr Kind in diesen Bereichen.
Außerdem sollte natürlich ihr Kind, individuell von einem diplomierten Legasthenietrainer ® betreut werden. Lernt ihr Kind sich beizeiten zu konzentrieren, seine Aufmerksamkeit zu halten, seine individuellen Teilleistungen zu trainieren, um das Denken und Handeln besser in den Griff zu bekommen, wird es auch besser beim erlernen der Kulturtechniken klarkommen und natürlich auch bestens durch die Schulzeit kommen, mit wenigen Schwierigkeiten im späteren Leben.
Sehen Sie unbedingt die Stärken, ihres legasthenen Kindes! Denn so werden die Schwächen minimiert. Eine Legasthenie kann man heute sehr gut in den Griff bekommen, vergessen Sie aber nicht: „ Ein legasthener Mensch, bleibt ein legasthener Mensch ein Leben lang“. Sehen Sie in Ihr Legasthenes Familienmitglied unbedingt als eine Bereicherung an. Denn das Leben mit ihm wird bestimmt ein Abenteuer! Freuen Sie sich und lassen Sie sich darauf ein – also sie haben überhaupt keinen Grund zur Panik, lassen sie sich bereichern.
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