Wir müssen unsere Erlebnisse verarbeiten, und Vergeben lernen
Mai 11, 2008 von Lars Michael Lehmann
Gerade wir als Legastheniker haben viel „Peinigungen“ in unseren Leben erleben müssen. Für mich selber war es ein sehr langer und harter, sowie steiniger Weg auch zum Teil diese Traumatisierungen die mir anderen Menschen zufügten zu verarbeiten – den Peinigern zu vergeben, die es aber zur damaligen Zeit nicht wussten was mit mir los ist.
Durch diese Erlebnisse, schlichen sich Ängste und Depression in unser Leben ein. Dies ist eine natürliche Folge wenn uns anderen Menschen nicht selten als: „dumm, krank, behindert, eingeschätzt haben. Das Gefühl ein Versager in einer Leistungsgesellschaft zu sein, ist ganz hart. Denn man muss ja funktionieren, ohne Makel und ohne Fehler.
Der legasthene und dyskalkule Mensch muss erlernen das „Er“ wirklich anders ist als sein Umfeld, denn sein Denken, Fühlen und Handeln ist um vieles anders. Daher könnte es wirklich den Anschein haben das wir nicht ganz gescheit sind, dies ist eben nur sehr oberflächlich gesehen. Auch die die Forschung half diese Betrachtung zu bestärken – das wir irgendwie gestörte Menschen sind, die man Ausgrenzen muss. Dies nahm in unseren Leben über Jahrzehnte seinen Lauf! Unser Selbstwertgefühl und Bewusstsein von uns selbst, konnte nicht gerade aufgebaut werden in unseren frühen Phasen des Lebens, kann nie wirklich Annahme, und einen Platz in unserer „Familie, Bildungsysteme, Gesellschaft, sowie viele andere Bereich bekamen wir nicht weil wir den Lügen unseres Umfeldes Glauben schenkten.
Die Gesellschaft wie unsere mag eben nur Menschen die so Funktionieren, wie sie das sie richtig sind. Wir könnten haben mit tiefen Bewusstsein sagen: „Wir sind völlig anders, aber Normal“, weder Behindert, noch Krank, noch gestört. Wir dürfen uns nicht in die Irre führen lassen von der Wissenschaft die meinst ,dass man uns erstmal Therapieren muss, um das wir so funktionieren wie anderen Meinen wie „normale“ zu Funktionieren zu haben.
Wir müssen drauf achten wer über uns redet das wir nicht ganz „normal“ sind, Psychologen und Medizinern meinen immer, wenn Menschen etwas anders sind: „ Das sie Behindert oder Krank sind!“. Diesen Experten darf man keinen Glauben schenken, denn Sie wissen nicht wirklich wovon sie überhaupt reden zu wagen. Denn Sie erleben ja die Legasthenie oder Dyskalkulie nicht am eigenen Leib, also sind sie auch nicht berechtigt dies uns zu sagen: „das wir nicht gescheit im Kopf sind“, sie taten wirklich unrecht, gaben falsche Empfehlungen an die Behörden weiter, beeinflussten unser Bildungsystem, unsere Gesellschaft sowie unsere Familien. Von diesen Falschaussagen müssen wir uns distanzieren lernen.
Aber was wir durch diese Leute erlebten müssen wir verarbeiten und uns auch stellen – wir müssen einfach die Zusammenhänge verstehen, auch wenn Sie Mahnmal sehr weh tun. Außerdem müssen wir lernen unseren Peinigern zu vergeben, müssen uns sagen: „Sie wusten, uns wissen nicht was Sie tun“. Durch meinen christlichen Glauben an den Gott der Bilbel ernte ich selber zu vergeben, um das ich selber überhaupt hier so offen schreiben kann – Ich habe es erlebt das mir Gott diese Wunden heilte, aber immer noch dran ist diese zu Heilen. Die Narben bleiben, tun aber nicht mehr weh, geben mir aber ein tiefes Mitgefühl für Menschen denen es auch sehr ähnlich erging. Gott sei Dank, kann ich sagen.
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