Mai 7, 2008
Die Legasthenie ist in der Mitte der Gesellschaft zuhause
Posted by Lars Michael Lehmann under Geschellschaft, Soziales | Schlagworte: Armut, Ausgrenzung, Behinderung, Chancengleichheit, Diskriminierung, Dyskalkulie, Gesellschaft, Gymnasium, Harz IV- Empfänger, Hauptschule, keine Förderung, Legasthenietraining, Legastheniker, Lernbehinderung, Milieu, Mitte der Gesellschaft, Realschulen, schlechte Chancen, schlechte Entwicklungschancen, Sonderschulen, sozialer Ausgrenzung, soziales Milieu, Staat |Die Legasthenie wird immer in bestimmten Milieus vermutet, dies trifft aber nicht zu. Man findet sie in allen Bereichen der Gesellschaft, der eine Unterschied ist nur:”Legastheniker aus reicheren Familien werden mehr Glück haben, die Armen aber haben viele wirklich schlechte Karten”, arm und legasthen zu sein,
ist im öffentlichen Bildungssystem wirklich eine Herausforderung für die Eltern.
Bis heute gibt es wirklich keine Studien, die Beweise erbringen das die Legasthenie Milieubedingt ist.
Wie wir genauer wissen, und immer wieder in den Debatten hören, da er sich natürlich auch Armut,
so wie Reichtum - daher kann man auch davon ausgehen das die Legasthenie sich auch in den armen Familien
von Generation zu Generation vererbt.
Legastheniker sind noch viel mehr von unseren zwei Klassenbildungssystem betroffen, wie die Allgemeinheit. Für arme Familien ist es schon fast ein Garant, um Arm zu bleiben. Für die wohlhabenderen Familien ist dies natürlich kein Problem, denn sie können sich gute Privatschulen Leisten, wo garantiert ihre Kinder auch mit einer Legasthenie oder Dyskalkulie gut zurande werden kommen. Nach der Schulausbildung ermöglichen ihnen dann die Eltern ein gut Studium, vielleicht sogar noch auf einer guten privaten Hochschule, und so ist auch die Karriere für einen Legastheniker garantiert. In unseren öffentlichen Bildungssystem, sehen die Chancen sehr minimal aus. Wie wir immer mehr sehen ist unser öffentliches Bildungssystem, hoch selektiv, es gibt kaum Chancengleichheit, für die Allgemeinheit, daher noch weniger für legasthene und dyskalkule Menschen.
Egal ob sie aus armen Harz IV - Haushalten kommen, aus dem Mittelstand. Wenn unsere Gesellschaft nicht einmal Menschen ohne Legasthenie und Dyskalkulie integrieren kann, ist es natürlich auch nicht sonderlich besser für Menschen mit einer Legasthenie. Dies hat natürlich ganz klar mit den dreigliedrigen Bildungssystem zu tun, was schon beizeiten die Kinder in Gut und schlecht eingliedert, oder schon in den frühen Jahren den Weg für eine Hauptschul-, Realschul- oder gymnasiale Karriere bahnt.
Da legasthene und dyskalkule Schüler, schon in den ersten Jahren erkannt werden müssen, sowie eine entsprechende Förderung bekommen sollten, steht Ihnen leider sehr oft in unserem Bildungssystem der Weg für eine Sonderschule oder Hauptschule offen. Viel zu frühe werden diese Kinder ausgegrenzt, werden an Ihre individuellen Entwicklung gehindert, und werden daher sehr schlechte Entwicklungschancen überhaupt dieser Gesellschaft bekommen. Dies ist der Lauf der Dinge: “Für die Armen aus der Mitte dieser Gesellschaft,
denn nichts anderes übrig bleibt”.
Dies ist nun unsere Gesellschaft eine Gesetzmäßigkeit, diese fängt in den ersten Grundschuldjahren an,
grundsätzlich im weiteren Leben dieser Menschen fort, und endet nicht selten in sozialer Ausgrenzung.
Legasthene und dyskalkule Menschen sind um ein Vielfaches Opfer, unseres katastrophalen unter Finanz ihr Bildungssystems, diese werden durch dieses Bildungssystem noch viel mehr benachteiligt, und natürlich auch bis aufs Blut ausgegrenzt.
Aber Ausgrenzung in unserem Bildungssystem, betrifft eigentlich alle Bürger die sich kein privates leisten können. Bloß wie gesagt: ” das legasthene und dyskalkule Menschen, noch viele Opfer mehr bringen müssen.” Auch Eltern von betroffenen Kindern, haben es in unserem Land sehr schwer, um überhaupt konkrete Hilfen zu bekommen. Sie bekommen sehr umständlich richtige Ansprechpartner, so wie richtige Therapieform, wenn diese Familien natürlich arm sind und wenig Geld besitzen, können Sie natürlich Ihren Kindern auch keinen dementsprechende Förderung finanzieren.
Von staatlicher Seite, ist der Leiter kaum etwas zu erwarten. Nicht alle Jugendämter finanzieren ein spezielles Lerntraining für legasthene und dyskalkule Kinder. Somit beginnt die Ausgrenzung schon sehr früh, diese setzt sich natürlich dann weiter fort, und bringt natürlich einen Schaden für die gesamte Gesellschaft.
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