Mehr und mehr steige ich nun dahinter warum die Medien so einseitig über das Thema Legasthenie berichten. Seit dem letzten Monaten indem ich noch viel tiefer in die Materie einsteigen darf, kann ich dies nun auch endlich nachvollziehen – warum die Medien oft nicht so richtig über diese ganze Thematik berichten.
Aber warum ist die so?:
- In Deutschland gibt es zu wenige Fachexperten
- Experten können diese komplexen Zusammenhänge nicht erklären
- es herrschen verschiedene Meinungen in der Wissenschaft: manchmal auch zulasten von uns Legasthenikern
- ein Stigma über das man selten spricht
- Begriffswirrwarr
- leider kein einheitliches auftreten der Verbände, der Große Elternverband meint, wir wären krank, der andere sieht dies nicht so und bezieht sich auf die pädagogisch-didaktische Ebene.
- Auch die fördererallen Gesetzeslage im Bildungssystem, ist völlig undurchsichtig.
Also kann man im Nachhinein, den Medienvertretern gar keinen Vorwurf machen. Denn sie haben viel zu selten wirklich gute Fachexperten als Ratgeber, die dies eben auf vielschichtige Weise können erklären, denn das Phänomen der legasthene und Dyskalkulie ist extrem vielschichtig. Darum wagen sich wenige Medien überhaupt diese ganze Thematik tiefgründig zu beleuchten. Es gebe da viele viele Möglichkeiten, dies beginnt natürlich schon in der frühkindlichen Förderung, im Bildungssystem, der Integration in das Arbeitsleben, sowie dem normalen Arbeitsleben allgemeinen, man könnte über die schwer wiegenden Auswirkungen der Sozialsysteme berichten, über die gescheiterten Lebensgeschichten, aber auch über die erfolgreichen.
Das Thema Legasthenie und Dyskalkulie, ist eine gesamtgesellschaftliche Problematik. Dieser Thematik muss sich endlich gewidmet werden – dies wird natürlich auch ein Teil meiner Arbeit an, den Rahmen der legasthene Coaching Agentur.
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