Politiker wollen neuen Legasthenie-Erlass in Schleswig Holstein, für sich verbuchen
Es ist doch wirklich komisch. Nach so vielen, vielen Jahren will sich nun in die Politik für einen Nachteilsausgleich von legasthene und dyskalkule Menschen einsetzen, der Bargteheider Ausschuss für Schule, Jugend und Sport.
In einer Resolution fordern die Kommunalpolitiker des schleswig-holsteinischen Bildungsministeriums von Ute Erdsiek-Rave (SPD) auch dazu auf, die spezielle Rechen schwächen der Dyskalkulie in den neuen Legasthenie-Erlass mit aufzunehmen.
Der momentan gültige Erlass läuft zum Ende des Monats Juli aus, in diesen Anlass wird der Notenschutz Legasthener Kinder bis zur 10. Klasse geregelt. Im Moment werden noch eher Richtlinien vom Bildungsministerium erarbeitet.
Genau aus diesem Grunde: befürchten Selbsthilfegruppen und Elternvertreter eine Verschlechterung. „ die davon betroffenen Schulen haben schon Unterschriften, und einem Brief in das Kultusministerium schickt“ dies sagte die SPD Politikerin Anke Schlötel-Fuhlendorf, außerdem fordert sie das auch: „ Vereine die sich für legasthene und dyskalkule Menschen einsetzen, mit in die Erarbeitung eines neuen Legasthenie-Erlass beteiligt werden - fordert sie“.
Außerdem soll Schleswig-Holstein Vorreiter bei der Förderung von Legasthenikern sein.
Nun wird es sehr interessant: „ fünf bis zehn Prozent aller Kinder sind von einer Legasthenie betroffen“, die viele von ihnen führet dies zu psychischen Problemen. Viele Legastheniker und dyskalkule gar bleiben deshalb weit unter ihren Bildungsmöglichkeiten zurück, sagt die SPD Frau Schlötel-Fuhlendorf. Aber genau die Folgekosten müsse dann die Gesellschaft tragen.
Es ist wirklich interessant, dass nun SPD Politiker ein Schleswig-Holsteiner, sich nun für legasthene und dyskalkule Menschen einsetzen. Und nun auch nach vielen Jahrzehnten erkennen das die Folgekosten unserer Gesellschaft tragen muss. Auch dass Verbände in die Erlassverabschiedung mit involviert werden müssen, ist nichts Neues, sondern dies wird schon seit vielen Jahren von den Legasthenie Verbänden gefordert. Genau auf diese Punkte habe ich all die Jahre in meinen Petitionen beim Deutschen Bundestag hingewiesen, zumindest auf die individuelle Förderung, und auf die teuren Folgekosten die unsere Gesellschaft aus diesem Grunde tragen muss- und dies erkennt nun die SPD? Das klingt eher nach Wahlkampf.
Außerdem ist nur das Bundesland Bayern Vorreiter im Bereich des Legasthenie-Erlass. Im Bundesland Bayern sieht es für legasthene Menschen mit am besten aus. Im norddeutschen Raum herrschen keine guten Bedingungen.
Ein Rezitat von: http://www.abendblatt.de/daten/2008/04/09/867166.html
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