Das Ammenmärchen: Das die Legasthenie eine Behinderung ist

By Admin

Das die Legasthenie heute noch als eine Behinderung angesehen wird, ist wirklich manchmal ein sehr böses Ammenmärchen – unserer Gesellschaft ist nicht möglich über diese ganze Thematik aufgeklärt, darum Geistern die dubiosesten Ammenmärchen der Gesellschaft herum, natürlich zum Leid der Betroffenen.

Bis heute werden Legastheniker ausgegrenzt und stigmatisiert, wenn es darum geht wenn sie Fehler beim Lesen und Schreiben machen. Dies kann man natürlich in der Regel den unwissenden nicht vorwerfen, es ist ein gesellschaftliches Problem.

Und man jemanden kennt, kuscht man: „ du kennst, du den, der macht immer soviel Fehler beim Schreiben, und kann nur ganz langsam lesen – er ist ein bisschen blöd nicht wahr“. Dass meine nicht nur die Klassenkameraden, die überforderten Lehrer, von dem Schulpsychologen noch zu schweigen, die Eltern verstehen dies auch nicht, die Gesellschaft noch weniger.

Was ist denn los mit diesen Leuten, die es nicht auf die Reihe kriegen, fehlerlos die Kulturtechniken zu erlernen, sind sie alle dämlich, krank, behindert, und vielleicht doch etwas gestört. Ja, das Murmeln alle Bereiche in unserer Gesellschaft, das Bildungssystem, vielleicht manchmal sogar das soziale Umfeld, obwohl sie nicht selten davon betroffen sind, weil man ja in der Regel die Legasthenie von irgend einen Elternteil erbt, oder in der Arbeitswelt, die uns immer wieder in irgendwelche Handlangerjobs stecken wollen, weil man ja meint er dämlich ist, eben wir „ Legastheniker“, können wir keine höher qualifizierten Arbeiten machen.

Und das Ammenmärchen setzt sich fort, am Ende glauben es viele von uns, wir haben uns damit abgefunden, dass die Gesellschaft von uns denkt dass wir irgendwie behindert sind. Aber irgendwie hat alles nicht ganz so funktioniert, einen Platz in unserer Gesellschaft zu ergattern durch dieses Märchen was wir selber glaubt haben, was Andere uns aufsetzten.

Was nun? Glaubst du, aber den Ammenmärchen. Ich würde es nicht tun, denn dadurch lebst du ein Leben ohne freier Bestimmung, ohne Freiheit, ohne Integration, ohne Bildung – Schrecklich.

Aber wollen wir mal ehrlich sein, viele von uns legasthene Menschen, haben sich doch gemütlich eingerichtet, und sind ganz froh als Behinderte zu gelten, zur Wehr zu setzen, ist ja auch nicht einfach, und dann auch noch gegen den Strom zu schwimmen, und sich zu weigern, entgegen diesen Ammenmärchen.

Was willst du in der Zukunft tun, dich vergraben,Depressis schieben, dem alten Märchen glauben, oder willst du dich doch frei entfalten, dein Leben bestimmen, aufrecht durchleben gehen – ohne Kompromisse, egal was die anderen von der meinen?

Oder doch, lieber still sein, und schweigen – aber dann jammern.

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