Archive for April, 2008
Wohverdienter Urlaub
So nun bereite ich mich auf meinen langersehnten Kurzurlaub mit meiner Frau vor. Wir fahren die kommenden Tage 5 Tage nach Dresden, und genießen unsere Familien in unser schönen Heimat an der Elbe, die hoffentlich auch bald wieder unser “Hauptwohnsitz” wird. Denn Dresden ist ja unsere Liebe.
Also ich bin erst ab Donnerstag zu erreichen. Wenn Sie fragen haben zu unserer Arbeit: senden Sie doch eine mail: an office(at)legasthenie-coaching.de
Ich werde es wirklich genießen, entlich mal was anders Denken, Ideen schöpfen, Gott sei Dank!
Beste Grüße, Lars
7 Jahre Bad Pyrmont
Wir leben nun schon 7 Jahre hier in Bad Pyrmont, da ich ja durch meine berufliche Reha nach Bad Pyrmont kam, zogen wir damals gleich nach Bad Pyrmont. Das sag man damals nicht gern, da so einige Umschüler wenn sie hier hinzogen auch gleich hier blieben - nach einer Umschulung in einer öffentlichen Rehaeinrichtung, bekommen die meisten sowieso keine Arbeit, und leben eben dann von Harz IV, dies freut die Kommunen natürlich nicht. Das ist ein Fakt. Aber es hängt auch an der Qualtität der Einrichtung, die nicht sonderlich Zukunftsorientiert sind.
Die Region Hameln-Pyrmont ist sowieso Wirtschaftlich nicht sonderlich stark, es kommen dann eben noch andere Dinge hinzu. Bad Pyrmont ist nicht sonderlich offen für Menschen die von anderen Regionen kommen, dies hat aber nichts damit zu tun das man aus dem Osten kommt dies geht aber auch Menschen so die anderen Regionen kommen, die sich hier nicht sonderlich wohl fühlen. Zu den Pyrmontern an sich kann man kaum eine soziale Beziehung aufbauen. Man muss da aber eben die Geschichte von Bad Pyrmont sehen, da sich leider viele von Ihnen als “Adel” sehen, wohl davon wenig hier übrig geblieben ist. Trotzdem leben viele von Ihnen immer noch auf dem Standart des alten “Kurfürstenbades”.
Mit Adel ist nicht mehr viel. Wir haben die letzten Jahre überstanden. Es war hart für uns, aber man kam auch bisher nicht so einfach wieder hier weg - denn alt wollen wir hier in Bad Pyrmont nicht werde. Dresden ist unsere Heimat da wollen wir auch wieder hin, mal schaun wann das gehen wird.
Aber wir haben oft eine Tiefe Sehnsucht nach der alten Heimat Dresden. Denn hier vor Ort kann man nicht bewegen, den hier ist man in vielen Bereichen eingefahren.
Die Einöde war nicht leicht für uns, aber ich hatte “Gott sei Dank” meine Frau Anke an meiner Seite. Mit Ihr bin ich ja auch schon 7 Jahre verheiratet, sie hat auch mich unterstützt und mit getragen, den sonst hätte man dies hier alleine niemals geschafft. Wir kannten vorher ein anders soziales Miteinander, als wir es hier erlebten. Hier kann man 100 Jahre alt werden, aber man wird hier keinen Anschluß finden.
In diesen Letzten hart und sehr schweren Jahren habe ich aber meine “Lebensweg” gefunden und konnte und musste auch meine Vergangenheit verarbeiten, um das überhaupt die Zukunft einen anderen Wegen verläuft.
Auch eine Wüstenzeit, ist wichtig, man wir an seinen Carakter geschliffen, und dann hatten wir ja eine enge beziehung zu unseren Gott. Ja, genau dieser trug uns durch diese Zeit.
Relaunch von Legasthenie Coaching
So jetzt kommt mal was anderes, und zwar - seit einiger Zeit bauen wir ja an unseren Relaunch unserer Webseite von Legasthenie Coaching, wir wissen das viele mit Spannung auf unsere neue Webseite warten. So wird sie aussehen.
Wenn alles klappt geht unsere Webseite, Morgen wieder Online, es werden aber noch ein paar Seiten fehlen. Die werden dann im Mail gefüllt. Aber da ja am kommenden Wochenede die 2. ADHS Messe in Neubrandenburg ist, wollen wir jetzt schon Online gehen. Mein lieber Kollege: Mirko Mieland aus Brandenburg wird dort am Stand sein, er wird auch in punkto Fragen zu “Legasthenie Coaching” zu Verfügung stehen.
Ich selber werde leider nicht dabei sein, denn ich werden mal meinen wohl einizigen Urlaub für dieses Jahr machen, wir werden paar Tage in Dresden sein, in unserer Stadt der Zukunft :-). Ich werde wieder erst Anfang Mai zur Verfügung stehen - bei wichtigen Dingen bin ich aber per Handy erreichbar.
Von 35 Mio. Arbeitern, sind 4,2 Mio. motivierte Arbeiter die gern Arbeiten
Ja, das mit den Helden der Arbeit ist so eine Sache. Der neue Spiegel nennt neue Zahlen zum Thema arbeit in unseren Land. (aktuelle Ausgabe: Wie ticken die Deutschen?)
Also das mit unseren Arbeitsumfeld etwas nicht stimmig ist, ist nicht meine legasthen andere Wahrnehmung sondern das Gefühl vielleicht von 23 Millionen Deutschen die irgendwie nicht gerade glücklich sind mit Ihrer Arbeit die sie tun.
Ich Glaube wir brauchen eine neue Debatte über das Thema Arbeit an sich, wir müssen sie neue Definieren. Denn die Arbeit macht nicht nur ein paar Extentrikern wie mir so keine Freude sondern es ist die “breite” unserer mitte unserer Gesellschaft, die demotiviert ist.
Laut Spiegel ist die Arbeitende Bevölkerung rund 35 Millionen, 12% sind Motiviert, das sind 4,2 Mio., aber dann kommt der nächste Hammer 4,3 Mio. Deutsche trinken Alkohol am Arbeitsplatz.
Also da kann doch etwas nicht stimmen, denn Arbeit muss einen Sinn ergeben, sie muss Sinnstiftent sein, denn wir sind Menschen, keine Tiere, kein Roborter, kein Sonstwas. Wir sind Individien die eine Recht haben auf freie Entfaltung, es geht nicht nur um Pramatismus: ” Die hauptsache Arbeit, oder alle was welche schafft ist sozial, und die nicht wollen sind alles ASSIS”.
Es kommen noch viele, viele andere Aspekte hinzu, das etwas im sozialen Arbeitgefüge nicht stimmt. Auch die viel Bürokratie, die hohen Steuerabgaben, und vieles mehr.
Und Menschen die etwas leisten wollen bekommen kaum eine Chance. Dann heißt es nur wir müssen Ausbrechen, ich tat es immer so. Denn ich bin ja keine Sklave. Sondern ein freiher Mensch, der sich selber entscheidet, der sich frei Bildet, der freihe Gedanken hat. Aber viele Menschen fühlen sich nicht mehr wirklich frei, sondern eher als Sklaven, denn wenn man Arbeit hat, und aber kaum davon Leben kann, und dann noch Aufstocken mit Harz IV, ist man schon sowas wie ein Sklave. Mit Freiheit hat es wenig zu tun. Aber auch Harz IV, oder diverse Maßnahmen der Arbeitsagentur, dies sollte uns schon zu denken geben wohin unsere Reise in unserem Land gehen mag.
Die Politiker Predigen uns aber, die Hauptsache Arbeit, ja die wissen auch nicht von was sie reden, den sie kassieren auf unsere Kosten hohe Bundestaggaschen, Diäten, und verzocken unsere Gelder mit Dubiosen Bankgeschäften, und das “kleine” Dumme völkchen schaut dumm in die Röhre.
Dann sagen uns die Politiker, wir müssen sparen, sparen, aber eben auf Kosten der Menschen. Wo wir überall sparen: Bildung, Renten, Gesundheitswesen, Arbeitspolitik und viele Bereiche mehr.
Ja, sie Predigten uns Wasser und tranken den Wein.
Da brauch man sich nicht wundern das die Menschen in unseren Land, weniger Motiviert Ihre Arbeit verichten.
Als Legastheniker ist es noch schlimmer, weil uns ja die “allgemeinheit” als Dämlich ansieht, bekommen wir noch mehr Druck, manche kann man von uns eben nicht als Handlanger einsetzen, weil wir anders Ticken. So geht es mir schon immer, das macht einen nicht gerade Glücklich, immer in etwas geträngt zu werden, was man nicht will, oder sogar was man nicht kann. Man kann eben nicht den “Bock zum Gärtner machen“, aber man versucht es mit prachialer Gewalt. Wenn man auf die Menschen achten würde, und sich an Begabungen orientieren würde, und sie da auch einsetzen würde, könnten wir bestimmt die Zahl der motivierten Menschen steigern. Es geht nicht nur um Karriere sondern um Sinnerfüllung.
Darum brauchen wir “die Berfreiung” der Arbeit durch ein Grundeinkommen für alle. Das ist eigentlich die Antwort. Die Politik will uns erzählen das bald wieder vollbeschäftig geben wird. Das ist eine Lüge! Unser Wandel in unserer Gesellschaft geht in eine andere Richtung, den wir werden immer weniger Arbeit haben und mehr freie Zeit haben. Werden in Berufen arbeiten, die noch niemand ausbilden kann, weil sie es noch keine Erfahrung gibt, werden Forschen, Kreativ sein, Erfinden müssen, um überhaupt Arbeit zu schaffen.
Unsere wichtigen Punkte sind: Begabung, Wissen, Forschung, Kreativität - dies sind die wirchtigsten Bereiche die unsere sogar jetztige Wirtschaft in Schwung bringen werden.
Menschenrechte: Papier ist geduldig
Ja, das mit den Menschenrechten ist mir kurz nach der Wende aufgefallen, das da bei uns in Deutschland etwas nicht stimmt.
Es kann sein das ich als ehemaliges Kind der DDR ein anderes Verständnis von Gerechtigkeit habe, aber die Stimmen werden doch lauter das die Menschen in unseren Land mehr Rechte haben haben wollen. Denn wir müssen uns schon fragen wer uns Regiert? Wir die Brüger, von unten nach Oben. Oder die Banken und die Wirtschaft und ein paar Großernde im Bundestag in uns immer mehr in das Desastar reiten, und die nicht wirklich einen Plan haben wie es den Bürger überhaupt geht. Man braucht sich nicht nur auf die Rechte der Chancengleichheit beziehen, sondern schon Harz IV ist Verfassungswirdrig und schenkt die Rechte von Menschen ein, besonders die persönliche freie Entwicklung - auch wenn man auf dem Papier schreibt das man die Menschen fördern und fördern will. Aber man fordert nur, und Schröpft die Bürger.
Die Renter die unser Land aufgebaut haben, bekommen nicht wenige eine “Mini-Rente”, und sind nicht wenige auch Arm davon. Die Altersarmut wir immer Größer und Größer.
Die Pressfreiheit ist auch eingeschränkt, denn wenn man Dinge aufdenkt die gewissen Leute nicht wollen bekommt man auch Probleme.
Also in sachen Menschenrechte müssen wir noch was dazulernen.
Wenn die Hochbegabung zur Sackgasse wird
Auf der einen Seite, schreiht unsere Politik nach Nachwuchskräften, und nach Menschen
die etwas auf der Kirsche haben. In Wirklichkeit aber gerät man in Deutschland
mit einer speziellen Begabung oder Hochbegabung in eine Sackgasse aus der man nicht mehr
und selbst herauskommt.
Warum bist du so? Neit. Unwissenheit. Eingefahrene Strukturen.
Dies sind nur eventuell mögliche Faktoren. In unserem Land ist einfach schwer
wenn man Mitmenschen zu tun hat, die nicht so der normalen Norm entsprechen.
Menschen mit speziellen Begabungen kann man schlecht fromm und den Norm pressen.
Diese sind meistens unabhängige Geister, die ihr Leben selber bestimmen wollen.
Drängt man sie in die Ecke, kommen diese Menschen natürlich nicht zur Entfaltung.
Dies hat man natürlich über viele viele Jahre in unseren Land zulasten dieser Menschen
und der Gesellschaft verpasst. Unser Land wird künftig überhaupt das Bruttoinlandsprodukt
auf Kreativität, wissen, Forschung aufbauen müssen.
Aber das wird wohl schwer werden. Wenn man Menschen mit Hochbegabung und Begabungen
die nicht unbedingt der Norm entsprechen, ins soziale abseits drängt, verspielt man
die wichtigsten Ressourcen unserer Gesellschaft.
Genau aus diesem Grunde braucht unsere Gesellschaft ein generelles Umdenken in diesem Bereich.
Du bist doch ein Depp - Solche Sprüche kennen viele von uns
Im Laufe der Zeit staune ich immer wieder, was wir immer herhalten müssen. Ein sehr großer Teil in die Demütigungen in unserer Gesellschaft, dem sozialen Umfeld, im Bildungssystem, der Arbeitswelt.
Da braucht sich natürlich niemand wundern, dass wir Ängste in vielerlei Formen entwickeln. In unserer Gesellschaft ist es immer noch sehr tief verankert, wer die Kulturtechniken nicht beherrscht ist ein “Depp”, ” Versager”, “Looser”, ” Idiot”, und vieles mehr. Solche Sprüche, kennen wir schon unser Leben lang. Die meisten von uns gilt dies natürlich sehr nah, allein sehr großer Teil nicht weiß was die Legasthenie bis sie selber bedeutet. Das aller schlimmste ist, dass die meisten aufgegeben haben, sich selber zu ergründen,
zu entdecken, auf die Spur zu gehen, um sich zu verstehen. Viele glauben die Sprüchen, haben sich EinIgelt und verkrochen. Ein großer Teil hat aufgegeben, aber manche haben’s geschafft, und haben nicht aufgegeben, haben sich dem auferlegten Schicksal haben sie sich widersetzt. Manche sind von uns unbequem geworden, Rebellen, Widerständler, Patrioten, Pioniere.
Wir müssen es der Welt da draußen sagen! Ja die Welt da draußen, die muss wissen was mit uns los ist.
Wir dürfen keine Ruhe mehr geben, dürfen uns nicht anpassen, müssen uns widersetzen, dem Schicksal des ewigen Deppen.
Werden wir es wagen, der Welt da draußen zu zeigen: ” was wir sind, und wer wir sind?” schämen brauchen wir uns nicht, denn wir wollen ja nur unseren Platz haben der uns zusteht. Oder ist seit unserer Gesellschaft eher deppenhaft weil sie uns nicht integrieren kann? Das kommt doch eher hin? Oder? Denn sie haben uns ausgegrenzt! Haben uns zu Deppen gemacht obwohl wir keine sind, haben uns alle Chancen versagt auf Bildung und Integration. Also wer ist ein Depp? Jetzt liegt es doch auf der Hand oder? Nein! Viele wußten es nicht besser, aber es ist eben schwer dies so zu sehen!
Ja, wir müssen der Welt ist draußen sagen, um endlich leben zu können. Wir brauchen gesunde Umgang, mit uns selber, mit den Stärken und Schwächen. Und so Potenziale sind zu wertvoll, um sie in die Tonne zu treten. Aber viele von uns fühlen sich so, als hätte man uns in eine Tonne getreten.
Wir dürfen uns damit nicht zufrieden geben, unsere Potenziale und Fähigkeiten braucht unsere Gesellschaft,
Mehr denn je. Also packen wir’s an.
Praktische Idioten
Da ein großer Teil von uns Legasthenikern, einen Bildungsabschluss
bekommen hat, der weit unter unseren Fähigkeiten liegt, machte uns
zu praktischen Idioten.
Man ist ja heute immer noch der Meinung, dass viele von uns Idioten sind,
Idioten kann man eben irgendwie eine Schaufel in die Hand drücken,
Erbsen zählen lassen, Fließbandarbeiter tun, monotone und stabile Arbeit
das war der letzten Jahrzehnten bei vielen Legasthenikern das alltägliche Brot.
Genau das kenne ich auch, die Bundesagentur für Arbeit steckte mich
unter den “Deckmäntelchen”, Rehabilitation (heißt eingentlich: Wiederherstellung)
in irgendwelche praktischen Berufe, mit denen ich selber als Legastheniker kaum was anfangen konnte.
Maler und Lackierer, Siebdrucker und so weiter.
Selber weiß ich ganz von verschiedenen anderen Legasthenikern, dass man sie irgendwelche
praktische Berufe drängte, wer blöd ist uns eben die Schaufel in die Hand nehmen.
So eine Verfahrensweise unserer Gesellschaft machte uns natürlich, mehr als unglücklich.
Denn einen Beruf ausüben, mit dem man selber kaum etwas anfangen kann, ist eher Demütigung
als Wiedereingliederung. Besonders wenn man nicht aller schnellste ist, oder auch nicht so
von seiner Feinmotorik beweglich ist, wie es einige von uns sind.
Was will man denn dann in praktischen Beruf? Die Ämter sagen ein dann immer
Sie haben doch auch kaum einen Bildungsabschluss, dann müssen sie was praktisches machen.
Und dann auf der Dinge zum praktischen Idioten, lief seinen Weg.
Dann darf man sich natürlich kaum wundern, dass diese Menschen kaum integrierbar sind.
Wenn man Menschen irgendwohinsteckt muss man damit rechnen, dass diese sich weigern.
Dann ist es natürlich besser von Harz IV zu leben.
Wir müssen uns einfach werden, wenn man uns die Perspektive stehlen will.
Genau wie alle anderen haben wir ein Recht im Beruf auszuüben, der uns entspricht.
Aber eines muss ich noch dazu sagen: es gibt sehr wohl sehr praktisch veranlagte Legastheniker.
Es dafür nicht so verstanden werden das alle Theoretiker sind, aber es gibt so einige die es sind.
Legasthenie versus Harz IV
Man kann davon ausgehen das ein sehr großer Teil von uns legasthenen Menschen Harz IV- Empfänger ist.
Auch die Arbeitslosigkeit, hinterließ in unser Leben so einige Spuren. Aufgrund unser falsch eingeschätzten Intelligenz schon in unserer frühen Kindheit alle hatten wir natürlich kaum Berufe die uns glücklich machten.
Bei meisten von uns begann es mit niedrigqualifizierten Berufen, denn wir durften ja niemals irgendwelche Berufe ausüben die unserer Intelligenz entsprach. Das betrifft natürlich all die:” die vom staatlichen Bildungssystem abhängig waren”. Dies betrifft den Zeitrahmen von rund 70 Jahren ihr Deutschland.
Denn die Definition von Ranschburg brachte uns den Gang zur Sonderschule. Leider steckt man noch heute sehr viele auf irgendwelche Sonderschulen, durch das Dilemma in den ersten Schuljahren, bis in die Jugendzeit,entwickeln dann nicht wenige sekundäre Schwierigkeit: Schulangst, Depressionen, Alkoholsucht und Drogensucht, und werden nicht selten gewalttätig.
Genau dies ist auch heute noch der Lauf der Dinge in unserer Bundesrepublik. Es mögen sich vielleicht einige Dinge verbessert haben für uns legasthene Menschen, bis wir aber den vollwertigen Zugang zu Bildung haben, ist noch einiges zu tun. Wenn bei Menschen wie ich es oben als Beispiel nennen, das Leben so beginnt,werden nicht wenige von ihnen ihr Leben lang kaum einen hochwertigen Beruf erlangen können, man dachte eben immer das wir praktische Idioten sind. Die braucht man nur eine Schaufel in die Hand drücken, und dann können Sie kräftig Arbeiten. Oder man konnte sie bisher immer ganz einfach ans Fließband stellen, oder minderqualifizierte Jobs machen, die sie eher krank werden ließ.
Wenn bei Menschen in einer Gesellschaft so das Leben verläuft, dürfen wir uns nicht wundern, dass unser ganzes Sozialsystem den Bach runter geht. Man muss sehr wohl davon ausgehen, dass viele Erwachsene Legastheniker, oder Dyskalkuliker von Harz IV betroffen sind. Die Dunkelziffer ist sehr hoch! Ich selber kenne sehr viele die davon betroffen sind, die heute ein Leben an der deutschen ” Armutsgrenze” Harz IV Leben müssen.
Es gibt natürlich auch die andere Seite, über die man kaum redet, diese haben es natürlich geschafft, ihren Platz in unserer Gesellschaft gefunden. Sie auch arbeiten als Geschäftsführer, in der Forschung, in verschiedenen andern Kreativberufen so wie in anderen Bereichen. Leider Outen sich die wenigsten, und machen den Betroffenen Mut, die am Rande dieser Gesellschaft leben müssen.
Mal ein neues Bild von mir
So ich habe mal ein neues Bild mit meiner Webcam gemacht, für die Leute die mich schon lange nicht mehr gesehen haben.
Die Schwere Zeit die hinter mir liegt, hat also keine Schatten geworfen auf mein Aussehen. Ich bin echt gespannt was die kommenden Monate so bringen werden, meine ersten Erfahrungen mit dem TV waren echt gut, also ich habe keine berührungsängste mehr mit den Medien, dass darf man auch nicht haben, den ich bin ja selber mein Medien-Mensch. Ich habe die Tage bei Dreh viel auch wieder über mich gelernt. Füher hätte ich versagt, den ich konnte nicht wirklich vor der Kamera reden, kurz gelegenheiten hatte ich, aber das war dann eher gestammle. Heute weiss ich ja das die Kamera mich nicht Beisen kann oder auch nicht anspringen. Ja, und meine Neugierde war eben auch Groß, wenn der Tonman oder der Kameramann die einstellungen wechselte.
Ich mußte mich schon ganz schön Konzentrien. Aber ich gewöhnte mich besser als gedacht daran. War spannend. Aber im Nachhinein weis ich auch das mein Lebensweg bisher so gut war. Besonders wenn ich daran denke, wenn ich heute müßte als Siebdrucker arbeiten, stubide an einer Druckmaschine stehen, das Rakel einbauen, ausbauen, Farbe aufs Sieb, Sieb entschichten, und wieder Belichten und Entwickeln, etc. Das wäre nix für mich, weil es da um masse geht. Die richtige Seriegrafie ist, eher was schönes, weil es ja Kunst ist, aber der industrielle Siedruck ist langweilig, weil es da nur um Masse geht. Ich hätte mich da jeden Morgen gefragt warum ich dies tun muss, so eine arbeit ist nicht für Mich, weil ich eben auch keine Handwerker an sich bin - Und Hirn braucht man da auch nicht viel dafür.
Ich frage mich oft, wozu man da eine Ausbildung braucht? Man braucht die Leute nur anlernen und losdrucken lassen. Das läuft in der Wirtschaft auch so, ich habe es selber so im Praktikum so erlebt. Die Meisten lernt man an. Dann wenn man einen Job bekommt, bekommt man auch nur 8,00 €, da wird man auch zum Aufstocker und bekommt Harz IV hinzu.
Mein ich möchte nicht Tauschen mehr, auch wenn ich eben immer noch Harz IV habe und Gründer bin, aber als Tagelöhner arbeiten, und sich Ausbeuten lassen ist auch nichts und dann auch noch in einen Job denn man nicht wollte. Aber das kenen viele Leute die man umgeschult hat. Die Arbeitspsychologen meinten eben die Leute sind Doof, und die Plätze müssen voll werden, dann stecken wir eben den jedenigen dahin. Und wenn er nicht will wird er vom Amt oder von anderen Leuten unter Druck gesetzt. Schöne Intgeration.
Dann arbeite ich lieber frei, ohne so einen Quatsch, auch wenn es etwas Bohèmienhaft ist aber das ist mir wurscht. Lieber frei als ein Sklave sein.
Dieses Foto war eines von meiner Austellung mit den Balletttänzern der Dresdner “KLEINEN SZENE” (Sächsiche Staatsoper)
Bald geht es ja wiedermal seit langer Zeit in den Urlaub, nach Dresden, in die Stadt unserer Zukunft. Denn das Dorfleben hier in Bad Pyrmont, mit einen übermäßigen Seniorenanteil, geht einen auch auf den Kecks.











