Legasthenie ist keine Schande

Ein Legastheniker bloggt; über die Legasthenie

Archive for März 22nd, 2008

Sei Wachsam

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Reihart Mey, schafft es immer wieder mich zu begeistern mit seiner Tiefgründigkeit, genau in seinem Lied ruft er auch zur Zivilcourage auf…

Hier gibt es noch den schönen Liedtext

Written by Lars Michael Lehmann

März 22nd, 2008 um 5:21 Uhr nachmittags

Generation Elite versus Generation Doof (Teil 2)

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Ich frage mich oft warum jetzt gerade die Diskussion aufkommt über diese beiden Vertreter dieser Generation? - sind sie wirklich so unterschiedlich, oder doch gleich.

Man muss sich im klären seien, dass die so genannten Eliten nicht selten in einer Scheinwelt leben, und sich eben mit ihren so genannten Eliten abgeschaltet haben - ob sie wirklich dazugehören nur weil ihnen die Eltern die bestmögliche Bildung finanzieren, sei einfach dahingestellt. Es geht hier nicht um Neid! – sondern um das Verständnis von Elite, denn ich glaube aber auch unserer Gesellschaft möglich eine flächendeckend die Diskussion, denn man muss diese Begrifflichkeit mit Sicherheit wieder neu definieren. Nur weil reiche Kinder irgendwie einen Elitären mit der Muttermilch eingezogen haben, hängt dies nicht an den überdurchschnittlichen Leistungen, sondern nur einen finanziellen Mitteln, sowie an der Vererbung der Herkunft. - die sind aber nach meiner Ansicht keine Eliten.

Natürlich mag es immer wieder Leute darunter geben, wo ist auch berechtigt ist, als sie wirklich überdurchschnittlich sind, und auch vieles leisten für unsere Gesellschaft. Aber vieles ist in diesem Bereich übertrieben, und auch nicht besonders echt.

In den letzten Jahrzehnten, hat man es einfach verpasst unser Bildungssystem möglich zu optimieren, die Politik hat es leider kaum etwas gestört, denn sie konnten es sicher leisten ihre Kinder dann auf Privatschulen zuschicken - innen war es dann natürlich egal was aus den normalen Bürger im Bildungssystem wird.

Und heute gibt es auf einmal einen Aufschrei sogar aus der Politik? denn da meinen auf einmal einige erste wieder Eliten brauchen? Brauchen wir wirkliche solche Eliten wie auf Schloss Salem? - die man abschottet vom Rest der Welt….

die sind doch zumeist keine wirklichen Eliten, auch wenn sie in der Zukunft leider oft in Führungspositionen unserer Gesellschaft kommen.

Aber was ist wirklich Elite? in meinen Augen müsste man Elite wieder neu definieren, Eliten sind doch eigentlich nur in unserer Gesellschaft hochgepuscht, sie sind eigentlich Menschen die ganz spezielle Fähigkeiten und Fertigkeiten haben, natürlich zum Wohle für unsere Gesellschaft, sie sind Vorreiter und entwickeln unsere Gesellschaft weiter, zum Wohle aller…

Aber viele von diesen heute so genannten Eliten, die man auf irgendeiner speziellen Schule gezüchtet hat, sind in diesem Sinne eigentlich keine Eliten. Natürlich bin ich der Meinung dass man Menschen mit speziellen Begabung und Fertigkeiten unbedingt fördern muss, aber dazu braucht es keine übertriebenen Eliteschulen. Unsere Gesellschaft benötigt einfach einen gesunden Umgang, einfach Mitmenschen die anders sind, die einfach Begabung und Fertigkeiten mitbringen die unsere Gesellschaft wirklich voranbringen können, hätte man ließ die letzten Jahrzehnte getan, hätte man auch keinen Fachkräftemangel. Denn dieser wird in den kommenden Jahren immer mehr werden, denn man hat es wirklich verpasst unser Bildungssystem wirklich nachzubessern, unser Bildungssystem muss viel grobmaschiger werden, um das alle eine gleichwertige Chance haben. Und da darf es eben nicht um Herkunft und Geld gehen - dem Wissen und Bildung werden in der anbrechen Wissensgesellschaft, eine der wichtigsten Ressourcen sein, darum geht es alle Bereiche unserer Gesellschaft an einen ganz neuen Augenmerk auf Bildung, wir brauchen keine abgesonderte Elite, sondern Bildung für alle.

Written by Lars Michael Lehmann

März 22nd, 2008 um 10:27 Uhr vormittags

Generation Elite versus Generation Doof

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Heute möchte ich einmal auf zwei interessante Bücher eingehen:

Buch 1:

Stefan Bonner, Anne Weiss: “Generation Doof. Wie blöd sind wir eigentlich?”, Luebbe Verlag, Februar 2008

Die beiden Autoren bezeichnen nicht nur diejenigen der heutigen jungen Generation als die zugehörigen der „ Generation doof“, die zwischen 18 und 45 Jahre alt sind - sie bezeichnen sich auch selber als typische Vertreter dieser Generation, dies habe aber nichts in Bildungsabschluss, sondern mit dem allgemeinen Zustand unserer Gesellschaft. Dieses Buch dreht sich eigentlich darum warum diese Generation zu doof soll sein, geht auf die Merkmale einer Spaßgesellschaft ein, und auch um allgemein üblich, und Realitäten dieser Generation, und um die Schuldigen diesem Dilemmas. Dieses Buch ist sehr amüsant geschrieben es liest, manchmal ist es aber auch erschreckend - es ist eine ernst zunehmende Bestandsaufnahme.

Buch 2:

Julia Friedrichs: “Gestatten: Elite. Auf den Spuren der Mächtigen von morgen.”, Hoffmann und Campe, Februar 2008

Julia Friedrich ist eine Journalistin und Insiderin, sie wollte über die Unternehmensberatungsfirma McKinsey recherchieren, enorm Harte Auswahlverfahren waren zu bewältigen und plötzlich hieß es, über den Mund zur auserwählten Elite des Landes gehören. Intelligente Menschen, die zu den so genannten Leistungsträgern der Gesellschaft ausgebildet werden. Friedrichs recherchierte weiter und immer wieder stieß sie auf Eliten: Universitäten, Privatschulen, Stiftungen. Was muss man machen um überhaupt zu so einer so genannten Elite zu gehören? Ist 1-a Bildung einer Voraussetzung? Oder ein höherer IQ und etwas mehr fleiß? oder vielleicht doch Geld und Beziehungen? haben alle die gleiche Chance auf eine Eliteförderung? gibt es auch Migranten- Eliten? sind die Eltern verrückt die ihre vierjährigen Kinder in Chinesisch- Kurse stecken? muss eine gute Bildung viel kosten? haben alle die gleichen Chancen zu einer Elite zu gehören. Friedrichs beschreibt sehr bildhaft ihre Begegnungen mit Leitern von Eliteeinrichtungen, Schüler, Studenten. Immer wieder diskutiert unsere Gesellschaft über eine Elitenbildung nachzudenken, wenn man sich aber dieses Buch genauer betrachtet könnte es einen schaudern, was die Eliten von morgen betrifft.

Genau diese beiden Bücher sind wir die Bildungsdebatten ein wichtiger Lesestoff, ich bin der Meinung dass die beiden Generation so einiges miteinander verbindet, denn die so genannten Eliten die meinen die mit ihrem Geld jegliche Bildung kaufen können, sind nicht unbedingt viel schlauer als die Generation doof, viele von ihnen kommen eben zumeist aus allen sehr wohl haben Elternhaus und bekommen eben eingetrichtert dass sie zur Führungselite gehören, ob sie es wirklich sind ist natürlich dahingestellt. Ich kann nur jedem empfehlen diese Bücher zu lesen, gerade in der heutigen Bildungsdiskussion verschaffen diese beiden Bücher sehr interessante Parallelen, unsere Gesellschaft driftet in vielen Bereichen auseinander, auch immer mehr Arm und Reich. Das Thema Bildung hat man über viele Jahrzehnte vernachlässigt, und viel zu wenig investiert. Nun gibt es in unserer Gesellschaft einen Aufschrei nach Eliten, aber brauchen wir sie wirklich, diese Eliten?

Das sind erst einmal fragen, im nächsten Post werde ich sie genauer ausführen.