Archive for März 11th, 2008
Was Schüller in der Schule ändern würden - man sollte auf Sie hören
http://www.deutschlandreporter.de/videos/490/video/Menschen/Berlin/Umfrage:-Schule
Heute habe ich eine sehr interessante Kurzreportagen, bei Deutschlandreporter gefunden, es ist sehr erfreulich dass sich unsere Jugendliche auch möglich über unser Bildungssystem Gedanken machen - sie haben zumindestens bessere Ansätze als so mancher Erwachsenen in den Kultusministerium. Wie wäre es denn wenn unsere Herren Politiker und Mitglieder der Kultusministerkonferenz meint diese Schüler zu Wort kommen ließe, denn sie haben wirklich gar auch die praktische Erfahrung - man müsste ihre Ansätze mit in das Bildungssystem integrieren.
Schon in letzter Zeit forderten mehrere Schuld die Rektoren das man sich nun endlich vom dreigliedrigen Bildungssystem verabschiedet, besonders die Direktoren von Hauptschulen haben es mit Sicherheit das dieses Abseitsgleichs ” Hauptschulen ” kein effizientes Instrument meist, um Schüler überhaupt in eine Gesellschaft integrieren, die es betrifft natürlich nicht nur Menschen die von der Legasthenie oder Dyskalkulie betroffen sind, sondern auch allgemeine Schüler die man auf eine Hauptschulen abgeschoben hat.
Ich bin ganz klare Meinung: dass man sich vom dreigliedrigen Bildungssystem der Abschied muss, es wäre richtig das alle Schüler 10 Klassen besuchen, egal was sie für einen Wissensstand haben, man müsste ihnen eben sehr individuell begegnen und ihnen modular aufgebauten Unterricht anbieten - die ihnen eine individuelle Integration in das Bildungssystem möglich.
Unser heutiges Bildungssystem hat sich in den letzten Jahrzehnten, seit der Adenauer Zeit kaum geändert, die Hauptschule ist eben die Proletarierschule, die Mittelschule für die mittelmäßigen, und das Gymnasium für die Oberschicht. Und das darf es in einer freiheitlichen und demokratischen Gesellschaft natürlich nicht geben - im allgemeinen hat unsere Gesellschaft ein großes Problem in Sachen chancengleichheit - legasthene und dyskalkule Menschen sind nur ein Beispiel für ausgrenzendes Bildungssystem.
Bis heute hält die CDU an diesen unsinnigen Bildungssystem fest, dies war natürlich auch für mich der Grund meine Konsequenzen daraus zu ziehen, und ich trat aus der CDU aus. Denn wenn man so ein falsches Bildungssystem als eine Partei mit so genannten christlichen Werten überhaupt noch vertreten kann, kann man auch auf eine Parteizugehörigkeit verzichten.
Viele Erwachsene legasthene und dyskalkule Menschen haben bis heute keine Diagnose
Ein sehr großer Teil der Erwachsenen meist bis heute nicht so richtig Bescheid
was die Legasthenie oder Dyskalkulie an sich überhaupt ist. Viele wurden
bis heute nicht wirklich aufgeklärt.
Da es bisher, leider keiner einheitlichen Definition der Legasthenie
so wie der Dyskalkulie, können auch legasthene und Erwachsene
viel zu wenig und richtig aufgeklärt werden.
Dies hat natürlich dann zufolge das auch diesen Menschen im erwachsenen Alter überhaupt nicht darüber aufgeklärt
sind. Da man diesen Menschen zumeist, man hat ihnen einfach nur gesagt
Sie sind zu blöd, behindert, gestört, krank. - dies hat man dann natürlich
sehr oft so oberflächlich abgetragen, weil man eben sehr oft nicht glücklich über diese ganze Thematik
aufgeklärt war, dies betrifft natürlich auch noch heute die verschiedenen Fachbereiche.
Daher haben bis heute viele Erwachsene legasthene überhaupt keine
konkrete Diagnose, einige er selber wissen einfach nur das mit Ihnen etwas anders ist.
Sie wissen sehr genau, dass sie ganz spezielle Begabung haben, aber diese
in unserer Gesellschaft überhaupt nicht ausgeben dürfen, weil eben unsere Gesellschaft
Immer noch behauptet, wer die Kulturtechniken nicht richtig hundertprozentig beherrscht
kann dies natürlich auch, das ist natürlich fatal - diese Ansicht herrscht bis heute in unserer Gesellschaft
und hindert viele legasthene und dyskalkule Menschen bis heute an ihrer individuellen Entwicklung
und Bildung, entsprechen ihre individuellen Intelligenz.
Ich habe es selber auch so erlebt, damals war ich 17 Jahre alt
wo ich erfuhr erst mit Legastheniker bin, ich war natürlich
Gott sei Dank ein früherer Zeitpunkt.
Aber damals brachte mir die Erkenntnis darüber nicht viel,
weil die Gesellschaft damals überhaupt nicht aufgeklärt war,
auch die Behörden, Ministerien, Politiker mussten Anfang der Neunziger Jahre
Nicht wirklich über diese ganze Thematik Bescheid.
Man war eben trotzdem behindert! - daher war man eben der Meinung
das höher qualifizierte Berufe für einen auf keinen Fall infrage kämen.
Daher wurde ich immer nur von den Behörden mit niedrig qualifizierten
Ausbildungsmaßnahmen abgespeist.
Dies gilt natürlich heute noch so,
dass man Menschen mit Legasthenie und Dyskalkulie
einfach nichts wirkliches zutraut, und sie dürfen nicht entsprechen die ihrer Intelligenz
eine Ausbildung absolvieren, die ihren individuellen Neigungen entsprechen.
Ich habe dies mehrfach erlebt, aber aber nie nachgelassen dafür zu kämpfen.
Aber ich glaube das künftig sich genau in diesen Bereichen
vieles ändern und muss, die gerade im Bereich legasthene und dyskalkule Menschen
vergeudet man ohne Förderung und Integration viele Potenziale
die eigentlich unsere Gesellschaft dringend benötigt.