Dieter Bohlen ist er für seine Show beim RTL Fernsehen: „ Deutschland sucht den Superstar“ für seine Sprüche und Aussagen sehr wohl bekannt – das will er natürlich auch damit bezwecken um die Einschaltquoten des Senders zu puschen. Diese Sendung begünstigt natürlich mit Sicherheit den falschen Eifer jugendlicher Menschen unbedingt ein Star zu werden, dann unserer Gesellschaft viele junge Menschen sowieso weniger Chancen haben, kommt ebenso eine platte Sendung gerade recht, diese Sendung ist wirklich nur Blendwerk.
Es geht er nicht wirklich um Begabung und Fähigkeit, sondern man will denn jungen Leuten einfach nur ein drittem wie sie am besten mit ihren Ellenbogen überleben, und das auf Kosten verschiedener Menschengruppen, die Äußerungen gegenüber verschiedener Kandidaten sind natürlich nicht selten Menschen verachtend, und die habe ich beim Spiegel eine interessante Aussage gefunden. Diese spielt natürlich auch so mancher Ansicht über Legasthenikern unserer Gesellschaft wieder, Dieter Bohlen ist er nur ein Beispiel wie unsere Gesellschaft zum Teil über Legastheniker zu denken scheint:
Solche Sätze sind es, mit denen er sich den Vorwurf der “Menschenverachtung” hart erarbeitet hat. Freilich geht die Klage am Kern der Sache vorbei: “DSDS” ist keine Selbsthilfegruppe für Legastheniker, die man nur liebevoll auf ihre Rechtschreibfehler hinweisen darf, damit sie nicht verschreckt reagieren. Es ist ein Spiel, dessen erste und einzige Regel lautet: “Survival of the fittest”.
Normalerweise müsste natürlich auch Dieter Bohlen für seine Menschen verachtende Haltung gegenüber legasthene Menschen in der Öffentlichkeit, auch verantwortlich gemacht werden. Aber solange die Zahlen stimmen wird wohl auch kein Medienrat da so richtig einschreiten.
Quelle: Der Spiegel 7/2008 Henryk M.Broder
Schlagworte: Geschellschaft, in eigener Sache