Legasthenie ist keine Schande

Ein Legastheniker bloggt; über die Legasthenie

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8 Millionen Legastheniker in Deutschland, und jedes Jahr kommen welche hinzu

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Im Rahmen vom BvL e.V. findet vom 2.-5.Okotober an der Berliner Fakultät ein Fachkongress zum Thema: “Chancengleichheit – Legasthenie und Dyskalkulie im Spannungsfeld zwischen Medizin, Bildung und Gesellschaft”, statt. Ob dieser Kongress für Aufklärung sorgen wird - das wird sich zeigen, auch wenn man von seiten des BvL e.V. in der PM miteilt das rund 8 Millionen Menschen immer noch keine gleichen Chancen mit den meisten Bereichen in unserer Geselleschaft bekommen, das ist natürlich richtig.

Aber diese Aussagen wie:

Der Kongress soll erneut aufzeigen, dass die Störungsbilder Legasthenie (Lese-/Rechtschreibstörung) und Dyskalkulie (Rechenstörung) mehr Beachtung finden müssen, da ca. 8 Millionen Menschen davon betroffen sind.

Der BvL e.V hat nun schon mehr als 30 Jahre die Chance gehabt sich für das wohl legasthener Menschen einzusetzen, bisher sieht man ja die Situation im Bildungssystem und in der allgemeinen Gesellschaft das man uns als “Gestört” oder sogar manchmal als “Hirnfunktionsgestört!” ansieht. Das ist nach meiner Auffassung die falsche Methode um die allgemeine Öffentlichkeit aufzuklären.

Unabhängig davon, ob die Störungsbilder wissenschaftlich abschließend geklärt sind, ist es notwendig, für die entwickeln können”, betroffenen Menschen Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen sie sich begabungsgerecht   fordert Schulte-Körne.

Wenn man so kommuniziert wird mit Aufklärung nicht viel werden, den es ist ein sehr Oberflächliche uns einseitige Betrachtung, die uns Legasthenikern nicht viel nutzen wird. Die richtige Sichtweise wäre eigentlich so, das Menschen keine “funktionsgestörten”, sondern sie haben von Ihrer Natur her eine andere Form der Wahrnehmung und Inteligenz bekommen, die daher eine pädagogisch-didaktische Methodik dem Bildunssystem abverlangt, da man diese individuelle Wissensvermittlung den Schülern im Bildungsystem heute nicht bieten kann, werden viele an Ihrer vom Grundgesetzt angelegten “Chancengleichheit” ausgegrenzt, nicht nur die Chancen einen Bildungsabschluss entsprechend ihres Intelekts, ihrer Begabungen bringen Ihnen auch noch “Soziale Ausgrenzung” in fast allen Bereichen in dieser Gesellschaft.

Nun noch was zu den Zahlen: 8 Millionen Menschen die legasthen, oder dyskalkul sind also keine Minderheit, die Dunkelziffer ist weit höher, weil bis heute keine richtig Zahlen und Statistiken für diesen Bereich gibt. Es wird auch welche geben es ist viel zu Komplex diese Thematik - wir wissen schon lange, aber auch sehr, sehr lange das akuter bedarf in diesen Bereich herrscht um genau diesen Menschen zu helfen, der gesamtgesellschaftliche Schande ist nicht wegzudenken.

Mein Fazit: Es gibt wirklich nur wenige die wirklich über diese ganze Thematik bescheid wissen, man muss aber dies aus allen Fachbereichen heraus betrachten, als aus der Medizin, und Psychologie, Pädagogik und Didaktik sowie anderen Bereichen - nur aus der Sicht einer Fachgruppe ensteht ein einseitiges Zerrbild, dieses wurde bis heute leider aus der Medizin und Psycholog her “produziert”, weil man da leider nur die möglichen “sekundären” Faktoren als Störbild sieht. Aber nicht alle legasthene und dyskalkule entwickeln in Ihrem Leben “sekundäre” Schwierigkeiten die natürlich mit so manchen psychischen Krankheiten zu tun haben können. Die Legasthenie als reine Form, ist weder noch eine Krankheit, Behinderung oder Störrung - da aber viel von uns legasthenen und dyskalulen Menschen nicht schon in der führen “Schulzeit “diagnostiziert” wurden, würde viele auch durch Unwissenheit, der Schulpsychologie, Leher, Eltern usw. nicht selten in eine psycho-schiene gesteckt und machmal auch als Hyperkativ gesehen, die brachte uns einen enormen Schanden und wir entwickelten natrülich sekundäre Krankheiten - darum verwechselt man uns heute immer noch mit diesen Gruppen mit denen wir aber nichts im geringsten zu tun haben

Aber was man nicht vergessen darf, im jeden Schuljahrgang kommen rund 5% legasthenen und dyskalule Schüler hinzu, bei rund 12,5 Millionen Schüler pro Jahrgang sind es rund 4,5 Millionen Menschen die durchs raster den Bildungssystems fallen - das ist ein faktum!

So viele Fachkräfte gibt es gar nicht die dieser Menschengruppe in irgeneinder Form überhaupt individuell Helfen können ein Leben ohne Stigma und Barrieren zu leben - ja, gerade in diesen Bereich ist Deutschland noch ein “Entwicklungsland” und bestätigten nur den Ansatz unserer der Legasthenie Coaching - Agentur

Beste Grüße

Lars-Michael Lehmann

Written by Lars Michael Lehmann

März 1st, 2008 um 11:50 Uhr vormittags

Posted in Geschellschaft

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