Silvia Schmidt Behindertenbeauftragte der SPD- Bundestagsfraktion hat heute die Kultusministerkonferenz aufgefordert Menschen mit einer Legasthenie zu integrieren, denn die Entscheidung vom 4. Dezember der KMK ist eine diskriminierende Entscheidung und auch ein Skandal das ist für begabte legasthene Menschen keinen Nachteilsausgleich auch für eine Sekundarstufe geben wird Beziehungsweise dass dieser wegfallen soll. Mit dieser Entscheidung vom Dezember der Kultusministerkonferenz würde man jeglichen höheren Bildungsabschluss für Legastheniker verbauen.
Auch der Bundesverband Legasthenie und Dyskalulie spricht sich für einen begabungsgerechten Schulabschluss zu erreichen, dazugehört auch das Abitur. Voraussetzung dafür wäre aber, dass man die Nachteile dafür und Büro mit besonderer Förderung ausgleichen und eine besondere Betonung garantiert werden.
Frau Schmidt fügt hinzu:” Kinder mit Behinderungen werden in Deutschland generell nicht so unterstützt, dass sie eine ihrer Fähigkeiten gerechter Ausbildung erhalten. Wir Deutschen machen’s machen es uns stattdessen leicht und schieben sie erst in die Sonderschule und danach in die Werkstatt ab”
mitwirksamwerden der EU Konventionen muss sich endlich auch Deutschland darin verpflichten Menschen entsprechend zu integrieren, eben besonders gemäß ihrer Fähigkeiten und Fertigkeiten. Dies wird gemäß dem Zusatzprotokoll eine Ombusstelle überwachen.” wir werden Internationales Ansehen verlieren, wenn diese Zustände nicht geändert werden und Kinder mit Behinderungen weiter so massiv ausgesondert und ausgeschlossen werden” so Frau Schmidt…
Nun meine Sichtweise als Legastheniker hierzu:
So einiger Aussagen in dieser Pressemitteilung sind natürlich nach meiner Auffassung wieder nicht korrekt, aber ich muss dazu sagen dass es positiv ist endlich mal eine Politikerin für den Nachteilsausgleich legasthener Menschen ausspricht, dass sie natürlich wieder behauptet das wir legasthener Menschen behindert seien, kann man ihr natürlich verzeihen den sie weiß es nicht besser. Die Bemerkung dass man viele legasthener Menschen in Sonderschulen steckte und später dann auch noch in Werkstätten anstatt sie zu fördern, ist eine sehr wichtige Kernaussage, weil dies wirklich der Wahrheit entspricht, wenn nicht diejenigen wirklich Glück hatten.
Auch die Aussage vom BvL e.V., das legasthener Menschen einen begabungsgerechten Schulabschluss erlangen können sowie auch an Abitur ist möglicheine gute Aussage, aber dass man es noch betonen muss das legasthene Hirngestörte sind ist schon heftig, aber im Gegenzug wurde sogar betont das diese Menschen eine besondere Förderung benötigen würden um eben Begabung gerechte Förderung zu erhalten.
Dies ist möglich seit langer Zeit wieder einmal eine sehr positive Pressemitteilung, auch wenn es nach meiner Ansicht nicht alles so korrekt ist, aber so die Grundaussagen hier viele legasthene Menschen betreffen gehen in die richtige Richtung. Wenn man nun meinen möchte das wir Behinderte sind, uns aber aus diesem Grunde endlich in diese Gesellschaft integrieren kann soll man ruhig zu denken.
In der Vergangenheit dachte man ja immer, dass sie behindert sind und kein Recht haben auf irgendwelche Bildung und viele landeten in Sonderschulen oder andere Einrichtungen, ich finde es auch endlich gut dass man auf die UN Konvention eingeht, andere Länder haben mit legasthene Menschen überhaupt keine Probleme. Da braucht man nur einmal nach Schweden schauen, der schwedische König und seine zwei Töchter sind Legastheniker, auch in Schweden ist die Legasthenie als Behinderung anerkannt, da man auch damit kein Problem und diese Menschen wären da auch völlig normal integriert.
Da könnte man auch mit der Definition Behinderung klarkommen, wenn aber alle legasthene entsprechend ihrer Begabung integriert würden und eben ein Nachteilsausgleich bis in die zweite Sekundarstufe bekommen würden. Dann soll ruhig die Allgemeinheit denken dass wir behindert sind…
Solange uns diese Definition nur Integration bringt ist es ja auch egal..
Gelesen bei Leichter-Lernen-Werkstatt, veröffentlichung bei Kobinet
Schlagworte: Geschellschaft, Hirnfunktionen, Hochbegabung, in eigener Sache, Integration, Legasthene, UN-Konvention