Von der deutschen Bildungspolitik in Sachen Nachteilsausgleich für legasthene Menschen im Bildungssystem wird man auch im kommenden Jahr sehr wenig zu erwarten haben.
Auch von der Kultusministerkonferenz (KMK) wird es auch im kommenden Jahr keine Schritte für einen flächendeckenden Nachteilsausgleich legasthener Menschen geben. Man kann zu mindestens von öffentlichen Schulen kaum erwarten, dass da die richtigen Schritte gegangen werden – man müsste das ganze desolate Bildungssystem völlig umbauen um da bessere Bildungschancen für legasthene zu ermöglichen.
Da es keinen Nachteilsausgleich geben wird, auch für Gymnasien werden 500.000 legasthene Menschen am Abitur gehindert. Sie spiegelt ganz klar die deutsche Bildungssituation wieder - Man kann daher nur die betroffenen Eltern ermutigen den Gang zum Gericht zu wagen, um einfach das Recht auf Chancengleichheit so zu erringen.
Da leider laut WHO die Legasthenie als einer Erkrankung oder Behinderung zählt, geht man keine Schritte für einen gerechten Nachteilsausgleich – die Politik tut Leiter diese ganze Thematik ab.
Das schlimme ist nicht nur eine Benachteiligung der Chancengleichheit von legasthener Menschen, es ist auch ein gesamtgesellschaftlicher Schaden den normalerweise die Politik abwenden. Dies hat leider die Politik immer noch nicht begriffen weiß nicht wirklich richtig über diese ganze Thematik informiert ist.
Hinzukommt das auch leider verschiedene Elternverbände, Lehrerverbände und andere sich viel zu wenig für legasthener Menschen einsetzen. Denn sie müssen normalerweise in der Öffentlichkeit darstellen das legasthener Menschen keine behinderten Menschen sind und genauso ein Recht auf Chancengleichheit und Nachteilsausgleich haben.
Manchmal erscheint es, dass bestimmte Lobbygruppen im Bereich der öffentlichen Bildung gar kein Interesse haben legasthene Menschen zu integrieren. Man darf auch nicht vergessen dass bestimmte Verbände aufgrund ihrer politischen Ideologie bestimmt werden, und von keiner freiheitlich-demokratischen Ordnung. Diese Grundhaltung hatte die letzten Jahrzehnt der fatale Auswirkungen auf die Integration legasthener Mensch, und es ist ein zum Teil ideeller und auch wirtschaftlicher Schaden entstanden. Denn wenn man legasthener Menschen nicht integriert, kann man auch nicht erwarten von Ihnen das sie selber bereit sind sich in diese Gesellschaft zu integrieren.
Der Schritt muss ganz klar in den Rahmenbedingungen unserer Gesellschaft von der Politik bestimmt werden, aber die Politik muss sich selber aus der Bildung heraushalten und dies lieber in private Hände geben.
Aufgrund dieser ganzen Situation, haben natürlich private Schulen einen enormen Zulauf. Dies ist natürlich auch ein sehr positiver Trend. denn in vielen privaten Schulen hat man die ganze Problematik der Legasthenie sehr wohl erkannt. Die öffentlichen Schulen kann man eigentlich für legasthener Menschen überhaupt nicht empfehlen, auch keine integrative Maßnahmen des Arbeitsamtes wieder zumeist in Berufsbildungswerken oder in Berufsförderungswerken enden.
Das öffentliche Bildungssystem äußert sich eher für legasthener Menschen als Schaden, es bringt keinen integrativen Nutzen. Daher kann man nur für eine Privatisierung des Bildungssystems sein. Die Politik muss eben Rahmenbedingungen dafür schaffen und sollte eher private Schulgründungen unterstützen. Würde man dies tun, könnte man mit Sicherheit auch legasthene Menschen eine gute Chance bieten.
Das bedeutet natürlich auch, weniger Staat an den Schulen und mehr Freiheit!
Schlagworte: Bildungssystem, BvL, Chancengleichheit, Legasthenie, Nachteilsausgleich, Politik & Demokratie, Privatisierung, Rahmenbedingungen