Archive for Dezember 11th, 2007
Neurale Verknüpfung vs. Legasthenie
Heute möchte ich mich mal, mit einem etwas anderen Thema beschäftigen. Bis heute streiten sich ja die Gelehrten ob die Legasthenie eine Krankheit oder psychische Störung oder eher ein pädagogisches didaktisches Problem ist. Wie ich schon mehrfach hier schrieb, ist die Legasthenie hundertprozentig keine psychische Störung. aufgrund der Genbeschaffenheit des legasthene Menschen bildeten sich andere neuronale Verknüpfungen im Hirn, und genau diese verursachen nach meiner Erkenntnis, Schwierigkeiten bei der Aufnahme und Wiedergabe von: gelesenen, gehörten, gesprochenen, geschriebenen sowie andere Bereiche. Da die neurale Verknüpfung bei legasthenen anders verläuft, können diverse Fehler bei der Aufnahme und Wiedergabe entstehen.
Dies ist eigentlich ganz klar der Beweis dass die Legasthenie nicht in die europäische Klassifikation von psychischen Krankheiten gehört.
Aber durchgezieltes pädagogisch didaktisches Training z.B. ASF-Training, können die neutralen Verknüpfungen trainiert und optimiert werden, und verbessern die Aufnahme und Wiedergabe in den angesprochenen Bereichen. Da man bis heute die neutralen Verletzungen im menschlichen Hirn noch nicht hundertprozentig erforschen konnte, kann man diese auch nicht reparieren. Aber man weiß auch aus anderen Bereichen der Medizin, dass man durchgezieltes Training gezielt bestimmte Hirnregionen und deren neurale Vernetzung verbesser oder sogar neubilden kann. Man denke an Schalganfallpazienten, die durch geziehltes Training wieder das Sprechen und die Motorik erlernen können.
Das sind nur paar Grundgedanken zum Thema