Leserbrief Brand eins

By Admin

In der Brand eins 5/2007

Liebe Brand eins Redaktion,

vielen Dank für den Beitrag „die Gestörten“, das ist der beste Beitrag den ich bisher in Brand eins gelesen habe.

Da ich selber Legastheniker bin habe ich mich besonders in diesen Beitrag wiedergefunden.Denn als Legastheniker passt man auch in dieses Bild des „Gestörten“ und es umschreibt auch sehr gut den legasthenen Menschen. Besonders die Mitglieder der zweiten Gruppe die Carson darstellt trifft auch auf Legasthenenr zu, viele Wissen dies bloss nicht.

<Die zweite Gruppe hingegen stellte Carson aus auffällig kreativen Studenten zusammen. Ihre <schöpferische Begabung war auch ohne Vortests klar erkennbar. Sie gehörten zu der bei Professoren nicht <zwingend beliebten – Kategorie derjenigen, die nahezu alles hinterfragten, was man ihnen vorlegte, und die <sich auch nicht mit einfachen, vorkonfektionierten Antworten abspeisen ließen. Carson ließ nun den <Versuchspersonen über Kopfhörer einen Text vorlesen, in dem gelegentlich absurde Begriffe auftauchten, <Fantasiewörter. Die sollten die Testpersonen nun zählen. Das wurde den Probanden auch so mitgeteilt.

<Die Mitglieder von Gruppe zwei hingegen versagten. Schon einige Störungen genügten, um sie <völlig aus dem Konzept zu bringen. Die wenigen unter ihnen, die mit aufgefasertem Nervenkostüm <den Test zu Ende führen konnten, wiesen eine exorbitante Fehlerquote auf.

<Die Wissenschaftlerin fand bestätigt, was in den siebziger Jahren schon von ihrem Kollegen Hans Eysenck <vermutet worden war: Kreative sind deshalb kreativ, weil ihr Gehirn auf Sinnesreize aller Art höchst offen <reagiert. In durchschnittlichen Oberstübchen sorgt ein Mechanismus namens “latente Hemmung” dafür, <dass Reize von außen mehr oder weniger abgeblockt werden. Menschen mit ausgeprägter latenter <Hemmung sind durch nichts aus der Ruhe zu bringen und von ihren Routinen abzulenken. Unbekanntes, <Neues – das perlt an ihnen ab wie Wasser auf frischem Lack. Ganz anders ist da das Denkorgan von <Kreativen geschaltet. Die latente Hemmung ist schwach entwickelt, das Gehirn ist auf 360 Grad <offen, zu allem bereit, rund um die Uhr.

<Um die Sache einfacher zu machen, nennen wir die erste Testgruppe von nun an die Gehemmten und die <zweite, die der leicht reizbaren Kreativen, die Gestörten. Das passt auch prima zu dem, was man uns ein <Lebtag lang beigebracht hat.

Die ist eine Antwort was mit mir in Wirklichkeit loss ist.

Nun habe ich auch eine Argumentation wenn Leute mich fragen was mit den Legastheniker eingentlich loss ist, den genau das was Herr Carson in der zweiten Gruppe entdeckte.

Ich finde Ihren Beitrag sehr Bildhaft geschrieben-richtig klasse.

Aber auch der restliche Beitrag ist richtig gut beschrieben so wies auch mit der kreativen Wirschaft ist in Deutschland.

Bin auch der Meinung dass die kreative Wirtschaft auch einen guten Betrag für die Wissesngesellschaft leisten kann.

Es ist blos schade dass unsere Gesellschaft voller gehemmter ist…

Mit freundliche Grüßen

Lars Lehmann

Schlagworte: , , ,

Einen Kommentar schreiben

Sie müssen angemeldet sein, um kommentieren zu können.