10. November 2009 von Admin

Nun bin ich wieder mit meiner Ehefrau Anke vom Kurztripp wohlbehalten zurück. Es war eine schöne Zeit, mit vielen neuen und positiven Eindrücken. Es geht nun weiter an die Vorbereitungen das wir 2010 starten können. Ehrlich gesagt liegt es jetzt nur noch an den Behörden hier in Bad Pyrmont und Dresden das die private Bildungseinrichtung Legasthenie-Coaching in Dresden starten kann, sehr bald Starten kann.
Auf Wohungssuche in Dresden-Plauen / Südvorstadt sind wir schon, und werden uns zwischen Weihnachten und Neujahr ein Wohnungen in Dresden ansehen. Kostenvoranschlägen von Umzugsfirmen haben wir schon von 2 Firmen, und von der 3. und letzten bekommen wir diesen Freitag einen Kostenvoranschlag.
Es ist noch einiges mehr in Bewegung, aber mehr wird an dieser Stelle noch nicht verraten. Wir lesen uns die Tage!
Euer Lars-Michael Lehmann
Schlagworte: Dresden, Gründung, Legasthenie-Coaching, umzug Dresden
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5. November 2009 von Admin
Da der Betroffene es so wollte, nahm ich den Artikel wieder heraus. Dieses Thema BA und Mitarbeiter wird aber an einer anderen Stelle thematisiert.
Schlagworte: Arbeitsvermittlung, Bundesagentur für Arbeit, Datenschutz, Datenschutz Agentur für Arbeit, Integration, JobCenter, Legastheniker, Mitarbeiter ARGE, schlechte Arbeitsbedinung, Zusände in den ARGEN
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4. November 2009 von Admin

Flickrbild:Chapters/Indigo Bookstore
England Star-Koch Jamie Oliver nicht nicht nur ein Meister des Gaumens, ein er ist auch ein Legastheniker der früher nicht mit dem Lesen und Schreiben am Hut hatte. Selber war er früher in seiner Schuhzeit ein Schulverweigerer, der nicht mit dem Lesen und Schreiben wollte zu tun haben.
Heute lehrt der einen Millionen Publikum das Kochen, und in über die Grenzen Englands ein bekannter und beliebter Koch. Das er nichts mehr mit dem Schreiben zu tun hat, ist nicht aufgegangen. Denn bis heute hat er unzählige Kochbücher veröffentlicht, die er selber schrieb.
Die Gala schreibt über Ihn:
“Was ist Bildung?”, fragt er aufsässig. “Ein Haufen Zeug, von dem die Leute glauben, wir müssten es wissen. Letztendlich, wenn du eine Mauer hochziehen kannst, wenn du Malern kannst, wenn du mit anderen Menschen arbeiten kannst und, was am wichtigsten ist, wenn du herausfindest, worin du gut bist – das ist der Schlüssel.”
Das muss man nicht so sehen, in meinen Legastheniker liegen nicht immer nur praktische Fähigkeiten, sondern auch überdurchschnittlich Intellektuelle. Wichtig ist nur das man aus seinem Potenzialen etwas was, Oliver beweist es wieder einmal, dass ein Legastheniker es mit schaffen kann seinen Platz im Leben zu finden.
Schlagworte: Beruf, dyslexic, Jamie Oliver, Legastheniker, Promi, Star-Koch
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4. November 2009 von Admin
Mit der Lesefurcht haben viele Legastheniker zu kämpfen. Man hat ihnen förmlich das Lesen in der Schule verhagelt. Viele fürchten sich auch vor Gelächter nicht laut vor der Gruppe Lesen zu können. Viele erlebten dadurch schwere Demütigungen, daraus einstanden viele verschiedenen Opferrollen wie Schulversagen, Ängste, und andere Außeneiterrollen die sich bis zum Erwachsenen Leben weiterentwickelt haben.
Im Fachbereich nennt man diese Sekundärlegasthenie, zu Deutsch: „Legasthenie mit Folgeerscheinungen.“ Diese sind bei den meisten Erwachsenen Legasthenikern sehr unterschiedlich. Dies hängt sehr oft an der persönlichen individuellen Entwicklung, auch am sozialen Umfeld der Eltern wie sich solche Folgeerscheinungen Entwickeln können.Wenn es wirklich um eine erworbene Legasthenie geht, ist meistens immer etwas schwieriger. Da sehr oft dann auch ein betroffenen Elternteil in der Familie ist. Jede soziale Schicht geht mit der Legasthenie anders um, auch jede Generation ging mit dieser Thematik anders um. Es gab auch Zeiten in Deutschland, wo man Legasthenikern besser geholfen hat – auch wenn man nicht das wissen hat was man heute darüber besitzt. Schon durch die Schweizer Psychologin Dr. Maria Lindner die eine Legasthenie ganz pragmatisch sah und schloss ein Lernbehinderung bei Legastheniker aus, und sprach sich auch für die spezielle pädagogische Förderung aus, sie erkannte schon damals das sich die Legasthenie unabhängig von der Intelligenz eines Menschen entwickelt. Sie war auch der Meinung das nicht wenige legasthene hochbegabte sind. Im Gegenzug zu Ranschburg der uns als einen Fall für die Sonderschule sah. Diese Sichtweise von Ranschburg ist in den Kreisen der Psychologen und Mediziner, heute noch vorherrschend. In einigen Medizin-Lexikas findet man heute noch die alten Definitionen von Ranschburg.
In den letzten Jahren habe ich immer wieder Legastheniker und Familien kennen gelernt wo die Kindern hier in den alten Bundesländern in den 50er und 60er Jahren zu Schule gingen, da muss man viel praktischer mit der Legasthenie umgegangen sein. Ende der 60er Jahre bis heute machte sich wieder die Anti-Legasthenie-Bewegung im Deutschen Bildungssystem bereit, sehr stark beeinflusst von der 68er-Bewegung.Da kam vermehrt die „Lernstörung“ hervor die heute noch zu 90 Prozent in allen Bereichen der Gesellschaft präsent ist. Diese falsche Sichtweise verkörpert auch der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V., wenn man sich die Geschichte genauer ansieht weiß man auch warum, dieser Verband nach 35 Jahren Arbeit immer noch so darüber denkt. Er ist genauer gesagt: „Ein Kind der damaligen ‘Anti-Legasthenie-Bewegung’.“ So muss man die Zusammenhänge verstehen. Darum hat sich im pragmatischen Verständnis sich auch nicht weiterentwickelt, die Kommunikation des Verbandes klingt heute noch wie Ende der 60er und Anfang der 70er Jahre. Man muss sich nur einmal alte Legasthenieliteratur aus dieser Zeit durchlesen, man wird viele Parallelen vorfinden.
Der kurze geschichtliche Exkurs zeigt uns, warum in unseren Deutschen Köpfen noch ein altes verkrustetes Störbild vorherrscht. Und wenn man Kindern vorwirft das sie „gestörte“ sind oder vielleicht ein Defizit haben, werden sie sich auch nicht zum Lustleser entwickeln können. Es kann einfach nicht sein, den Kindern vorzuwerfen das sie eben Schwach oder gestört seien. So entsteht nur ein großer Schanden in der persönlichen Entwicklung. Darum erlebt man immer wieder in der Praxis, das nicht wenige eher eine Lesefurcht statt Leselust entwickeln. Man muss die Vergangenheit verstehen um auch die verschiedenen Schwierigkeiten die wir heute noch im Lande haben, zu Verstehen.
Daher brauchen wir eine pragmatische Sichtweise, die Legasthenikern einen vollwertigen Zugang zum Bildungssystem ermöglichen, dass aber jenseits aller Störbilder.
Schlagworte: 68er-Bewegung, Anti-Legasthenie-Bewegung, Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V, Dr. Maria Lindner, Legasthenie Deutschland, Legasthenie Dresden, Legasthenieforschung, Lernbehinderung und Legasthenie, Lernstörungen, Lese-und Rechtschreibstörung, Lesen Lernen, LRS Dresden, Paul Ranschburg, Störbild
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3. November 2009 von Admin

Flickrbild: VéroniqueLegrand
Bei Beckmann am gestrigen Abend ging es um „Kinderarmut in Deutschland“. Ein sehr wichtiges Thema – was die Politik der letzten Jahre nicht wirklich wirkungsvoll behoben hat.
Die bekannte Schlagersängerin bekannte sich zur Legasthenie, auch wenn die BECKMANN-Redaktion es nicht einmal richtig übersetzten konnte, dass eine Dyslexie auf Deutsch Legasthenie, heißt. Sie erzählte nur kurz, das sie aus einem sehr armen Elternhaus stammte und die älteste Tochter von 13. Geschwistern war, und eben als Teenager hatte sie Schwierigkeiten mit dem Lesen und Schreiben. Sie begründete es weil sie eine Linkshänderin war, und man sie zu Rechtshänderin machte.
Daher ist es nicht klar wie uns die Medien bisher sagten, ob Mathieu überhaupt eine Legasthenikerin ist. Denn eine Legasthenie hat nicht mit Recht- oder Linkshändigkeit zu tun, und wird davon auch nicht davon ausgelöst. Es könnte sich dann eher um eine darum erworbene Lese-Rechtschreibschwäche (LRS) handeln, aber um keine Legasthenie.
Die gestrige Sendung zeigte wieder einmal das unsere lieben Medienkollegen viel zu wenig über das Thema Legasthenie wissen. Wenn einmal etwas in den Medien kommt ist es sehr oft, falsch.
Schlagworte: BECKMANN, Dyslexie, Lese-Rechtschreibschwäche, LRS, Mireille Mathieu
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3. November 2009 von Admin
Gerade in Krisenzeiten ist es nicht unbedingt leicht eine berufliche Perspektive zu finden. Als Legastheniker kennt man sehr oft das Dilemma der beruflichen Perspektiven. Das verschärft auch sich noch immer in Krisenzeiten, wo die wirtschaftliche Lange nicht leicht ist. Davor darf man nicht die Augen verschließen.
Für uns Legastheniker ist es dann noch zusätzlich schwieriger seine berufliche Perspektive zu finden, da wir sowieso etwas anders „Ticken“ als manch andere. Daher ist es sehr wichtig das wir unsere eigene Legasthenie die zu unserem ganzen Menschsein gehört zu verstehen. Wir sollten dies niemals als Nachteil erkenne, sondern es muss uns einfach klar werden welche Stärken wir als legasthene Menschen haben. Klar, es nicht einfach, wenn man dem gesellschaftlichen Muster von beruflicher Integration nicht so recht genügt.
Deswegen sind wir nicht: „falsch“ oder „ungenügend“. Nein, dass auf keinen Fall! Unser Umfeld tut sich schwer mit uns, da wir anders Denken, Fühlen und Handeln. Das ist nur für die anderen ein Problem! Für uns braucht es keins sein. Warum auch? Lasst, euch keinen Quark erzählen. Du und wir sind nicht das Problem der beruflichen Perspektive, unsere Gesellschaft die uns immer in Schubladen drängte, denn diese hat das größte.
Wenn man weiß wovon man Spricht, sieht man die Dinge klarer. Man hat sie schon durchlebt die Krisenzeiten ohne eine angemessene berufliche Perspektive zu haben. Unsere Gesellschaft, Wirtschaft, Politik will uns immer ein Bild erzeugen wie ein Perspektive auszusehen hat. Im gleichen Atemzug kommt gleich: Du musst doch Geld verdienen. Die Hauptsache du hast Arbeit! Niemand fragt nach deinen Neigungen und Interessen und Fähigkeiten. Ach, die kannst Du ja für dein Hobby nutzen. Du musst ja Geld verdienen. Ach, sei doch nicht so sensibel, geht doch endlich richtig Arbeiten. Wie alle anderen Arbeiter die alles machen was man Ihnen sagt. Fragen über Fragen? Und du sagst dir nein, ich bin kein unmündiger Erbsenkzähler, oder Roboter. Nein ich bin ein Mensch, der seine Fähigkeiten in seiner Arbeit die er tut auch wiedersehen will. Ja, das ist richtige Arbeit. Wo ich mich einfach einbringen kann. Und die anderen sagen: Du bist aber Weltfremd! Nein, Du bist sogar ein Idealist. Mag sein. Heute weiß man das rund 80 Prozent der deutschen Bevölkerung sich nicht mit der Arbeit identifizieren können, die sie tun. Sie arbeiten um der Arbeit willen, wie eine Hamster im in seinem Rad. Also muss unsere Wahrnehmung nicht so falsch sein.
Da viele Legastheniker nie den Berufsabschluss in Ihren Leben erreicht haben, aber viele Stärken und Fähigkeiten haben – Kennen viele von uns diese Themen. In den kommenden Jahren könnte es dramatisch für viele Betroffene im Lande werden. Denn die Handarbeit oder Vollbeschäftigung von der unsere Politik träumt wird es sicherlich so nicht geben. Das ist nur Traumtänzerrei! Machen wir uns da nicht vor. Es wird einige Jahre dauern bis sich unsere Wirtschaft erholen wird. Dennoch ist es nicht gesagt: „Wir haben dann nach der Krise wieder Vollbeschäftigung.“
Dennoch gibt es für uns Chancen dessen bin ich überzeugt. Es ist besser sich zu Outen, dass man eben ein Legastheniker ist. Wir sind ja nicht ansteckend! Nein, vielleicht sollten wir uns aufmachen denen da draußen zu sagen, wie wir Ticken. Bin dennoch der Überzeugung das unsere Fähigkeiten und Begabungen gebraucht werden. In Krisenzeiten wie diesen ist es wichtig, genau diese nicht aus dem Blick zu verlieren. Im Gegenteil, wir sollen unsere Interessen eher intensiveren, und unseren Fokus auf unsere Stärken richten. Und wenn es sein muss jenseits irgendwelcher Norm.
Es kommen wieder Zeiten wo man unsere Fähigkeiten wie heiße Semmeln, suchen und brauchen wird. Dass, Zeug dazu haben viele von uns dazu. Darum dürfen wir nicht nachlassen, um dran zu bleiben. Auch wenn es andere nicht verstehen. Wir entscheiden wo unser Platz in dieser Gesellschaft ist. Also lasst lieber einmal die Schubladen, der anderen zu. Stellt sie auf den Boden oder in den Keller, dahin gehören sie auch. Lasst euch also nicht beirren.
Schlagworte: Chancengleichheit, Geschellschaft, Integration, Legasthenie, Legastheniker, Standpunkte, Wahrnehmung
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2. November 2009 von Admin

Su, hier gibt’s amol ane sächsche Überschriftn.Owohl ich gorne gerne sächsch, lase und schreib. Nee, es is gorkens. I’ versuchs nur amol a menner allen Sproche zu schreibn. Die i`ch nie in mein laben larnte schreibn und lasn. Den i’ch bie gor ken aler Sachse, ne ich bin a Äberlausitzer. Drum konch gorne Dräsdnerisch, aber neine Frue, die kummt ja richtsch aus Drasden. I’ch labte nur por Juhre a der schienen Stodt – und larnte ne nur mene Frue liebn, nee das schiene Drasden, de liebn Menschn, das Herze liegt bei danen am richtschn flecke. Na dos hoach immer geliebt. Un aus dar Liebe zu diesr Stodt wuln oh wiedr in unsr ales, neues Dräsden zurücke. (Keine Garantie ob das so richtig geschrieben ist..)
So jetzt schreibe ich wieder im schöne Hochdeutsch weiter. Bei uns tut sich einiges. Im Moment sind wir schon auf Wohungssuche in Dresden, angbote von Umzugsfirmen laufen auch schon. Zwischen Weihnachten un Neujahr werden wir uns Wohungen in Dresden ansehen um dann mit der ARGE in Bad Pyrmont weiteres besprechen zu können.
Denn es hängt nur von der Reibungslosen Bewilligung des Umzugs, und der Gründungsformalitäten der Gründung ab. Wir hoffen mal das wir im Frühjahr 2010 in Dresden richtig starten können. Unser Ziel ist es, das wir in Dresden-Plauen starten können. Dr wasten wor durtzdem schiene.
Wir sind gespannte wie schnell die ARGE Bad Pyrmont und die Zusammenarbeit mit den Dresdner Behörden funktionieren wird, um eben Barrierefrei starten zu können.
Wir sind da ganz Optimistisch das es funktionieren wird.
Schlagworte: Äberlausitzer, Dräsdnerisch, Dresden, Heimat, Oberlausitzer Mundart
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2. November 2009 von Admin

Wenn ich mich an meine Kindheit erinnere waren die Buchstaben nichts was mich irgendwie interessieren hätte können. Mich interessierten nur die schönen Bunten Bilder in den Büchern wo mir meine Mutter vorlas. Mein Vater las mir nie vor, denn wie ich heute weiß ist er auch Legastheniker. Sein Lesen verstand ich nie so recht, wenn er einmal versuchte ein paar Zeilen vorzulesen. War es ein graus für meine Horen.
Meine Mutter berichtet immer wieder das es für sie immer ein Krampf war mich an das Lesen heranzuführen. Dann in der Schule war es auch nicht besser, obwohl ich für mein Alter recht gut allgemein gebildet war. Mündlich konnte ich mich recht früh in der Schulzeit Artikulieren. Aber das Lesen, es war bald die „Hölle auf Erden“, unsere Lehrerin quälte uns Förmlich mit dem Lesen. In meiner Schulklasse waren einige, die große Schwierigkeiten im Lesen hatten. Es gab kaum einen der keine hatte. Zu DDR-Zeiten war es üblich, das „solche“ Schüler eben auf die Sonderschule gehen mussten. Darum hatte ich eben einen überdurchschnittlichen Anteil von Mitschülern die aus verschiedenen Gründen ihre Probleme hatten. Daher muss man eben auch die verschiedenen Schwierigkeiten unterscheiden, eben wie LRS und Legasthenie. Bei mir der Klasse waren ein übermäßiger Teil von Schülern die kognitiv (Geistig) eher die Schwierigkeiten hatten um überhaupt den Leseprozess zu erlernen.
Bis heute hat sich das etwas verändert in den Schulen, heute landen eben die Legastheniker öfters auf den Hauptschulen und Realschulen. Wie ich es immer wieder von meinen Klienten hören sind da große Schwierigkeiten beim Lesen anzutreffen auf dem Gymnasien wird es dann weniger, da man schon alle anderen aussortiert hat.
Die meisten Fehler werden in der Grundschulphase sowie in der Frühförderung gemacht, da werden die allerwichtigsten Grundlagen für das Lesen und dessen verstehen gelegt. Daher kommen viele mit Schwierigkeiten im Lesen in ihrer schulischen Entwicklung nach der Grundschule nicht weiter, da es oft an der geringfügig ausgebildeten Lesekompetenz liegt, denn je höher unsere Schulbildung wird desto höher werden die Anforderungen auch an die Kulturtechniken.
Es geht beim Lesen nicht nur um das flüssige Lesen, sondern um das verstehende Lesen. Der Wissenschaftler Tami Katzir von der Universität Haifa Definiert die Entwicklung des Leseverständnis sehr treffend: „Es ist im Grunde ganz einfach. Flüssiges Lesen ist keine Frage der Geschwindigkeit. Es geht vielmehr um die Fähigkeit des Kindes, sein gesamtes Wissen über ein Wort – seine Buchstaben, Buchstabenmuster, grammatischen Funktionen, Wurzeln und Endungen – so schnell zu nutzen, dass ihm noch Zeit zum Denken und Verstehen bleibt. Alle Kenntnisse über ein Wort tragen zu der Geschwindigkeit bei, mit der es gelesen werden kann.“
Wirkliches Lesen bedeutet, wirklich das gelesene zu Verstehen. Darum ist die lesende Entzifferungsphase, eine sehr wichtige Phase im erlernen des Lesen bei einem Grundschüler. Wenn Schüler diese Phase gut erschlossen haben, funktioniert auch die schnelle decodierung der Schriftsprache. Da werden in den heutigen Schulen die meisten Fehler gemacht, da Lehrer leider viel zu oft nur genormte Methoden für das erlernen des Lesen anwenden. Und funktioniert kaum, da jedes Kind individuell an Lesen das herangeführt werden muss.
Bei einem Legastheniker sind diese Lernphasen noch um einiges anders, und teilweise noch viel individueller. Dies hängt an der unterschiedlichen Verarbeitung unserer Sinneswahrnehmung, die bei jeden sehr unterschiedlich sind. Darum funktionieren meistens die klassischen Konzepte weniger. Wichtig ist es diese Schüler da abzuholen wo sie eben sind. Dann muss man auch acht auf die Interessen geben, dann wir man sicherlich die meisten Legastheniker motivieren können um sich dem Lesen zu widmen. Es funktioniert halt nicht mit den altbewährten und stupiden Lesemethoden. Da wird man kaum einen Legastheniker das Lesen schmackhaft machen können.
Selber machte ich auch die Erfahrung das mir erst das Lesen Freude machte, wo ich Bücher gelesen habe die mich auch wirklich selber interessierten. So schafft man auch den Sprung zum verstehenden Lesen auch bei den Grundschülern. Es muss eben Freude machen. Außerdem sind nicht wenige Legastheniker von Ihrer geistigen Entwicklung schon etwas weiter. Darum brauchen sie auch Fördern entsprechend ihrer geistigen Reife. Dass ist immer eine Herausforderung, unsere Schulen können dies bei unseren Klassengrößen den speziellen Förderbedarf nicht leisten. Gerade im Fachgebiet der Legasthenie können sie es noch weniger.
Darum brauchen Legastheniker eben eine besondere pädagogische Förderung außerhalb der regulären Schule, jenseit von Therapie und Nachhilfe.
Quellen: Das lesende Gehirn von Maryanne Wolfe, Lars-Michael Lehmann
Schlagworte: Grundschule, Legasthenie Leseförderung, Leseförderung, Lesen, lesen grundschule, Lesen lernen Legasthenie
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29. Oktober 2009 von Admin
Neulich erlebte ich es in einer Legasthenie-Coaching Stunde mit meinem Klienten. Ihn wollte ich einfach einmal Testen wie lange er mir beim Vorlesen eines Textes zuhören kann. Ganz bewußt habe ich einen Text genommen wo dieser weniger Interesse hat, also es war kein Text der mit seinen Interessen zu tun hatte, sondern es ging um Leseförderung in der Grundschulzeit.
Es wurde für Ihn noch kniffliger, denn er musste dann den gehörten Text aufschreiben. Die ersten 1.-2. Buchseiten die ich Ihn vorlas war er ersichtlich noch bei der Sache, die weiteren Seiten wurd dieser unruhig und müde. Desinteressiert hörte er eher auf die Geräusche der Nebenstraße, meines Büros. Manche würde jetzt vielleicht von uns Denken, dieser Klientet könnte ADS oder ADHS haben, hat er aber nicht. Legastheniker haben grundsätzlich eine anderen Aufmersamkeit wie Menschen ohne Legastheniker. Sonst ist mein Klient recht aktiv, in seiner ganzen Persönlichkeit. Er ist aber werdernoch emotional- noch verhaltensaufällig.
Legastheniker besitzen eine andere Aufmerksamkeit die mit unserer anderen Verarbeitung der Sinneseindrücke zu tun hat. Bei ein eigen hochbegabten „hochaktiven“ ist das ganz typisch. Es wäre aber nicht typisch für einen ADHSler. Denn da ist der ganze Mensch unter Strom und unruhe. Das unterscheidet uns Legastheniker grundsätzliche von den Hyperaktiven. Wir sind eher recht oft geistig Hochaktiv. Das sind natürlich ADHSler, auch das diese enorm kreativ sind. Es gibt immer wieder Parallelen wo man einen Legastheniker mit einen ADHSler wechseln könnte. In der Diagnostik passiert das nicht selten. Bisher habe ich in meiner langjährige Praxis keinen Legastheniker mit ADHS erlebt. Es gibt aber ADHSler mit einer Lese-Rechtschreibschwäche (LRS), das sie ja durch die ADS oder ADHS erworben wird. Es mag Fälle geben die Legasthenie und ADHS haben, aber das ist genauso selten die der Asperger-Autismus und Legasthenie, denn dies Form gibt es auch. Man darf aber nicht vergessen es sind seltene Erscheinungsformen.
Außerdem bin ich der Aufassung, dass heute ADS und ADHS eine Modekrankheit ist, die jeden der Unruhig solche Schwierigkeiten Diagnostiziert. Eines muss man dazu sagen: „Die Pharmaindustrie hat sicherlich ein reges Interesse das es viele gibt, um Ihre Medikamente an den Mann zu bringen.“ Genauso will man es schlussendlich mit denen die Schwierigkeiten mit dem Lesen und Scheiben auch versuchen, um etwas wegzutherapieren. Und das ist einfach fatal!
Als Experte bin ich gegen eine übermäßige pathologisierung der Lese-Rechtschreibschwierigkeiten wie der Legasthenie und LRS. Daher ist die richtige pädagogische Förderung schon frühzeitig die richtige Prävention, die später dann den gang zum Psychologen und Arzt vermeiden würde.
Leider geht man heute noch in Deutschland den umgekehrten Weg, erst zum Arzt, oder Psychologen, dann zum Therapeuten der dann die Legasthenie oder LRS therapieren soll.
Aus meiner persönlichen Erfahrung als Legastheniker kann ich nur sagen; so ist es Falsch. Außerdem sind die Normungen der WHO nach ICD-10 meinsten nicht genau, denn alle Erscheinungsformen der Lese-Rechtschreibschwierigkeiten werden so in einem Topf geworden, die man dann als Störung oder Schwäche bezeichnet. Darum vermengt man auch oft die unterschiedlichen Probleme. ADHSler gesellen sich dazu, da sie zur gleichen Hauptgruppe der WHO-Klassifizierung gehören.
Schlagworte: AD(H)S, ADS, Aufmerksamkeit, Aufmerksamkeitsfähig steigern, ICD 10, Legasthenie, LRS therapieren, WHO-Klassifizierung
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27. Oktober 2009 von Admin
Kinder nehmen generell Lauteinheiten unserer gesprochenen Wörter anders wahr wie Erwachsene. Die Schreibversuche sehen bei Kindern oftmals es drollig aus. Untersuchungen haben gezeicht Kinder erst allmällich ein Bewußtsein für einzele Wörter in einem Satz entwickeln, um dann diese Wörter aus in Laute zu zergliedern zu können.
Diese Entwicklungen machen sich besonders bei den ersten Sprachversuchen bemerkbar. Beispielsweise das Wort: „Arm-band“, bis schließlich jedes einzelne Laut wie /a/, /r/,/m/. Das Lautbewussstein (Phonembewusstsein) ist einer der wichtigsten Fertigkeiten um als Folge des Schreiben und Lesenlernens. Die Griechen zeigten uns das in der Entwicklung der Schreibschrift, dass diese nicht Explosionsartig durch das griechischen Alphabet auftauchten. Dies eben auch so wenig beim Kind. Daher gäbe es auch zur Zeit der Griechen eine entwickelte Lautsprache, um das sich ein Alphabet sich überhaupt entwickeln konnte.
Haben Erwachsene Schwierigkeiten mit dem Lesen und Schreiben, sind recht oft die Ursachen auch in der frühen Förderungs zu suchen.Wenn nicht gewissen Schwierigkeiten genetisch wie die Legasthenie oder andere erworbene Schwierigkeiten des Lesen- und Schreiben (LRS) unterschiedlicher Art wie: Erkrankungen der Sinnesorgange, Gehirnschädigungen, die,die geistigen Möglichkeiten des Lesenlernens beeinflussen können. Ein anreizarmes soziales Umfeld, spielen noch zusäzlich für den erwerbt ein wichtige Rolle. Daher ist es wichtig schon die Kinder im Kindergartenalter zu Fördern. Die zergliederung der Lautsprache benötigt eine reibunglose Funktionsweise der Sinneswahrnehmungen (Hören, Sehen, Sprechen etc.) wie deren Aufnahme, Verarbeitung und Wiegerabe. Entwender in richtigen augesprochenen Lauten sowie der schriftlichen Wiedergabe (Intermortalität).
Diese reibunglose Zusammenarbeit der Sinne braucht jedes Kind. Darum sind vernüftige Anreize in der Frühpädagoik sehr wichtig, um eben die Entwicklung eines gespürs für die Lautsprache entwickeln zu können. Für die praktische Pädagogik ist es bekannt das man mit dem Reimen nachsprechen bei den Kinder beginnt. Wissenschaftler beführworten ausdrücklich das Reimende nachsprechen wie: Ri-ra-rutsch, wir fahren mit der Kutsch und andere Verse bieten eine Fülle von Anreizen um Laute identifizieren zu lernen.
Gleichmäßige Wiederholgung von ähnlich Klingenden Wörtern mit gleichen Lauten (Anlaute und Auslaute, Reime, Wiederholungen) trainieren das junge Gehör, um es frühzeitig zu schulen, um später einmal sogar schneller und besser das Lesen und Schreiben zu erlernen. Darum ist es sehr wichtig den Kindern, mit Ihrer Fantasie zu befügeln, auch gute Kinderpoesie sind gute Möglichkeiten für die frühkindliche Förderung im Kindegarten.
Entwickeln Kinder schon recht führ ein Gespür für das Lautbewussstein, werden sie in der Grundschulphase auch leichter Lesen und Schreiben lernen. Hier man muss an generell sagen:“Das eine Förderung der Kinder wichtig ist. Auch eine frühe Förderung und Diagknostik einer Legasthenie oder andere Leseschwierigkeit, kann maßnahmen einleiten die später das Lesen und Schreiben erleichtern können, daher ist führe Hilfe, die beste Hilfe und Förderung. Daher kann mit guten pädagogischen Methoden die Ausprägung einer Legasthenie mit Folgeerkrankungen präventiv entgegensteuern.“
Darum ist es wichtig nicht mit routinierten Methoden nur das Lesen und Schreiben den Kindern zu erlernen, sondern es Ihnen mit allen Ihren kreativen Möglichkeiten ihrer Sinne, um dass Ihre assoziative Lernfähigkeit und Kreativität gefördert wird. Dies legt bei allen Kindern, eine sehr wichtige Grundlage für das Lernen. Darum ist die frühkindliche Förderung der wichtigste Grundstein für das lebenslange Lernen.
Quellen: Das lesende Gehirn, von Maryanne Wolf Spektrum Akademischer Verlage 2009; Phonembewusstsein und Kinderreime S.118 -120; und Lars-Michael Lehmann
Schlagworte: assoziative Lernfähigkeit, frühes Lernen, frühlindliche Förderung, Grundschule, Kindergarten, Lautbewusstsein, Lautsprache, Lernen, Lesen, Phonembewusstsein, Schreiben
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