Frohe Weihnachten und ein gesegnetes Jahr 2010

10. Dezember 2009 von Admin

Hier ein kleiner Weihnachtsgruß des Dresdner Kreuzchors und kleinen Ausschnitt von Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratoriums.

Ich wünsche allen meinen Besucher und Besucherinnen eine gesegnete Weihnachtszeit, sowie ein gesundes neues Jahr 2010. Wir Lesen uns wieder Mitte Januar nächsten Jahres.

I also would get my English-speaking readers a blessed Christmas time and a good start for the year 2010. Next year they are got here to the dyslexia topic also in English, reports for reading.

Das wünscht Ihnen
Lars-Michael Lehmann

Emotionale Probleme bei Legasthenikern werden durch das Bildungssystem und soziale Umfeld verursacht

9. Dezember 2009 von Admin

Fälschlicherweise will man uns durch die veraltete Definition durch die WHO immer wieder ADS und AD(H)S unterschieben. Man muss aber genauer Hinsehen. Denn emotionale Schwierigkeiten werden nicht nur durch Krankheiten wie die AD(H)S verursacht, sondern auch durch verschiedene soziale und gesellschaftliche Faktoren.

Verschiedene Experte versuchen die Emotionale Probleme die in der Regel durch Unwissenheit als Sekundärlegasthenie sich zeigen, zu interpretieren. Daher will man die Falsche WHO-ICD 10 Definition teilweise Untermauern, diese tat bisher natürlich der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. in den letzten 35 Jahren zum Nachteil vieler Betroffener.

Die Psychotherapeutin Klicpera (BVL e.V.) beschrieb es 1995 anhand Ihrer Studien im Zusammenhang von Legasthenie und emotionalen Problemen so:

In den letzten Jahren sind neben den allgemeinen sozialen Anpassungsschwierigkeiten von legasthenischen Kindern, vor allem in Untersuchungen aus den USA, speziell die häufige motorische Unruhe und die Konzentrationsschwierigkeiten leseschwacher Kinder hervorgehoben worden. Unter Schulkindern, die in kinderpsychiatrischen Einrichtungen der USA wegen hyperaktivem Verhalten und Aufmerksamkeitsstörungen vorgestellt werden, haben mehr als ein Drittel auch einen erheblichen Rückstand beim Erlernen des Lesens und Schreibens. Es gibt verschiedene Interpretationen für diesen Zusammenhang. Die am häufigsten genannte Interpretation besteht darin, dass sich Verhaltensauffälligkeiten und emotionale Schwierigkeiten als Folge des Schulversagens entwickeln.

Der Entwicklungspsychologe Schenk-Danziger (BVL e.V.) (1968) beschrieb vier Reaktionstypen auf die anhaltenden Versagenserlebnisse beim Lesen und Schreiben: Abwehr- und Ausweichreaktionen“, „Kompensation“, „aggressives Agieren,“ „angstvolles Sichzurückziehen.“

Klicperas Interpretation sind so nicht korrekt, da man eben unterscheiden muss ob es sich um eine erworbene Lese-Rechtschreibschwäche oder sich um die Legasthenie sich handelt. Bei einer Primärlegasthenie wird man keine emotionalen Schwierigkeiten vorfinden, dies bestätigt sich auch in meiner erlebten Praxis als Experte und Betroffener. Bei erworbenen Schwierigkeiten sind die Beobachtungen richtig, da können auch emotionale Probleme auftauchen. Haben Legastheniker wie es Schenk-Danziger beschreibt anhaltende Versagenserlebnisse beim Lesen und Schreiben entwickeln diese unter anderen sekundäre emotionale Schwierigkeiten, die von Natur aus bei einen Legastheniker nicht vorhanden sind, diese werden durch das soziale Umfeld oder durch die negative pädagogische Verfahrensweise hervorgerufen.

Daher muss man die verschiedenen Gruppen der unterschiedlichen Lese-Rechtschreibschwierigkeiten unterscheiden. Da es fatal ist, Kinder mit einer Legasthenie eine emotionale Erkrankung nachzusagen. Lese-Rechtschreibschwäche die diese durch eine ADS oder ADHS erworben haben, haben sicherlich emotionale Schwierigkeiten die an der Erkrankung liegen. Diese verursachen aber keine bio-genetische Legasthenie sondern eine erworbene Lese-Rechtschreibschwäche.

Daher sind die Diagnosen der Schulpsychologen sehr oft nicht differenziert, da die verschiedenen Experten auch die Fachleute des Bundesverbandes Legasthenie und Dyskalkulie e.V. alle in den selben Topf werfen wie Lernbehinderte (erworbene LRS), mögliche Normalbegabte oder Hochbegabte (Legasthenie) oder verschiedene andere seelische Erkrankungen wie ADS und AD(H)S, Asperger-Autismus.

Haben Legastheniker emotionale Schwierigkeiten liegen diese nicht an der genetischen Legasthenie, sie werden durch eine undifferenzierte und falsche pädagogisch didaktische Hilfestellung hervorgerufen, wo sehr oft die Betroffenen sich nicht entsprechend Ihrer Begabungen sich entwickeln können. Dann kommt sehr oft das Unverständnis sowie die Betroffenheit der Familienangehörigen hinzu. Diese sind schon seit Generationen legasthenisch veranlagt und wissen es zumeist nicht, was die Legasthenie in Wirklichkeit ist. Erfahrungen dieser Art kenne ich als Betroffener Experte aus meiner eigenen Familie, sowie von vielen anderen.

Unsere Gesellschaft nimm unsere spezielle Lese-Rechtschreibschwierigkeit als Störung war, die aber von Natur aus keine ist. Diese Meinung ist schon seit vielen Jahrzehnten in unserer Gesellschaft verankert, und bringt sicherlich auch Ihre Schwierigkeiten mit sich.

Daher setzte ich mich für eine grundsätzliche Unterscheidung der Schwierigkeiten ein, denn dies ist Lebensnotwendig das Betroffene der verschiedenen Gruppen eine differenzierte Hilfe bekommen. Darum muss man die verschiedenen Phänomene der Rechtschreibschwierigkeiten unbedingt Unterscheiden.

The dyslexia faces a global challenge

8. Dezember 2009 von Admin

There is no actual global definition for the dyslexia since the science of going on is disagreed. This of course International. This also reflects the confusing definition of the WHO where one has defined the dyslexia in the collecting tank of the spiritual disturbances.

All manifestations will internationally this one learn this one with this rural engineerings are connected done into the collecting tank „dyslexia“. It is already a difference if one speaks about a hereditary plant or of a caused disturbance of the outside or also physically ex. cognitive you caused.

However, this has the WHO prudent, this not produced this definition of the medicine and psychology was. Therefore the dyslexia is a pure medical concept. It is right for it, the spirits divide to this day there whether.

Our world becomes the dyslexia always more globally also needs a global definition independently of the WHO therefore. No actual integration brought us to dyslexics because this. Whether one mentions or describes as dyslexia this as a harvest-spelling difficulty is completely uninterestingly it for us persons affected. Importantly there is a subtly differentiated diagnostics which makes a life possible for us without barriers in our society.

Germany has handled these manifestations of these difficulties very impractically for many decades. It is general still to attain the education and the free unfolding for us apart from the Scandinavian countries very heavily in Europe we need these. Correspondingly it looks also in the other nations, this probably has not investigated the phenomena of the dyslexia and the other difficulties yet. One is, till now, there for certain, for us very seldom are Dyslexic people in the world a satisfactory integration.

By our global challenges we also are not International get around any more to also get a grip on these difficulties. Because reading and letters get Global identical in which culture to the over-life factor. The dyslexia of generation needs it for generation bequeathed there himself international help urgently. Because the world population does not grow only with your environmental difficulties but also with your challenges of the education. Therefore it needs a good subtly differentiated effort to this area. The developing countries will develop very fast, and the difficulties of the dyslexia these have already experienced our industrial nations, will get also to feel these countries within the next decades.

So it is in the nations where, today, want to not to disdain the dyslexia as a difficulty wax the populations very fast. Dyslexic means growing total populations also, more these will have these hereditary factors. And this must be integrated for people just the same.

Der Personal Translator 14 von Linguatec im Test

7. Dezember 2009 von Admin
Bildschirmfoto: Lars-Michael Lehmann

Bild: (Bildschirmfoto)Lars-Michael Lehmann

Als Legastheniker ist man immer wieder auch mit Fremdsprachen konfrontiert. Für uns ist nicht nur unsere Deutsche Muttersprache eine Hürde sondern eben auch Fremdsprachen. Da ich selber die Englische Sprache recht gut verstehe und teilweise auch Lesen kann, sind Hilfsmittel immer wieder von Nöten.

Die Firma Linguatec ist mit Ihrer Spracherkennung führend am Deutschen Markt, aber auch die Wiedergabe der Sprachsynthese ist am natürlichsten. Seit einiger Zeit ist nun der Personal Translator 14 auf dem Markt. Selber Teste ich die Professionell-Version des Programms.

Es lässt dich mit wenigen Schritten sehr einfach Installieren. Auch das Benutzermenü ist übersichtlich platziert worden. Die Einstellungen kann man recht schnell und intuitiv Einstellen, das beigelegte Benutzerhandbuch ist verständlich geschrieben, auf für Nutzer die wenige Erfahrungen mit solcher Software haben ist es gut Erklärt worden.

Ich habe einmal einen Versuch unter dem Google-Übersetzer und dem Personal Translator gemacht und war mit den Ergebnissen recht zufrieden.

Google Übersetzer

As a dyslexic one is confronted with foreign languages. For us it is not only our German mother tongue is a language barrier but also just. Since I own the English language fairly well understood and in some cases can be read, are aids always needed.

Personal Translator 14 Prof.

As a dyslexic, again and again, one also is confronted with foreign languages. For us not only our German mother tongue is a hurdle but flat also foreign languages. Since I understand the English language quite well and can reading partly also speak, aids are of needs again and again.

Wie man sieht ist die Übersetzung des kleinen Testtextes viel genauer als des Googel Übersetzers. Man kann sich auch den Text mittels Sprachsynthese vorlesen lassen. Das in allen 7 Sprachen die das Programm Übersetzen. Außerdem verfügt es über eine richtig gute Rechtschreibüberprüfung für die Deutsche Sprache.

Zusätzlich bietet es über viele nützliche Funktionen wie: Das schnelle übersetzten von Internetseiten, die bequeme Integration in die Mircrosoft Office® Programme sowie ein sehr umfangreiches Wörterbuch mit mehr als 3, 8 Millionen Einträgen.

Im Beruflichen oder Studium benötigt man recht oft eine schnelle Übersetzung, da ist der Personal Translator 14 Prof. eine gute Hilfe um gute Texte zu übersetzten. Man spart auch einiges an Zeit. Neulich schrieb ich eine Englische E-Mail an eine Technologiefirma und es funktionierte wirklich recht gut.

Ich kann jedenfalls den Personal Translator 14 empfehlen es gibt Ihn in mehreren Versionen zu kaufen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist jedenfalls angemessen und lohnt sich für die Anschaffung. Für uns Legastheniker ist es ein weiteres gutes Hilfsmittel was man sicherlich mit den anderen Tools kombinieren kann.

Überzeugen Sie sich selbest! Hier geht’s zur Webseite des Personal Translator 14 von Linguatec

Aufmerksamkeit zurückholen

3. Dezember 2009 von Admin

Bild: Lars-Michael Lehmann

Ich selber als Legastheniker kenne die Schwierigkeiten mit der Aufmerksamkeit, dies wird oft mit ADS oder AD(H)S in Verbindung gebracht. Was aber so nicht richtig ist. Denn unsere Aufmerksamkeit hängt an unserer anderen Wahrnehmung die uns beim Lesen, Schreiben und gar bei Rechnen Schwierigkeiten macht.

So nun arbeite ich schon einige Jahre mit dem PC und Schreibe und Lese viel, das verlangt viel Aufmerksamkeit und Konzentration von mir. Eben um das wesentliche vom unwesentlichen zu unterscheiden. Auch wenn Frank Schirrmacher mit seinem Buch: „PAYBACK“ kritisch beäugt wird, das er nicht wüsste wovon er Reden würden. Manche Kritiker meinen er, wäre ein Zaungast der es eben nicht richtig verstünde was das Informationszeitalter mit unserer Aufmerksamkeit veranstaltet. Klar, er ist ein Journalist der alten Klasse. Vielleicht steckt er nicht in allen, Dingen wie manche Alpha-Blogger wie Stefan Nieggemeier oder Sascha Lobo. Er gehört ja auch zu einer anderen Generation. Vielleicht auch zu einer Berufsklasse die heute, mehr und mehr an Einfluss verliert. Denn die FAZ-Auflage schwächelt auch. Vielleicht hat es auch damit zu tun, das die alten Medien an Macht verlieren, und das Internet durch Blogs und Soziale Netzwerke, alte Machtverhältnisse verschiebt. Sicherlich hat es mit dem Medienwandel zu tun! Vielleicht ist es sogar Angst vor dem Unbekannten neuen, die Schirrmacher reflektieren ließ.

In einigen Punkten ist es Ihm gelungen, unser Informationszeitalter zu reflektieren. Selber erwische ich mich immer wieder, dass ich mich wie ein getriebener fühle, nach neuen Informationen. Manchmal verliere ich mich auch, vergeude Zeit mit manchmal unwichtigen Infos im Netz. Da kann wirklich das Leben im neuen Informationszeitalter ein Labyrinth werden. An diesem Punkt hat er Recht, und die Informationsflut, dass Multitasking kann einen manchmal überfordern.

Ich bin zur Erkenntnis gekommen, das man die Aufmerksamkeit sich zurückholen kann. Auch in einem Informationszeitalter! Wir müssen uns bloß bewusst machen, dass Mensch und Maschine unterschiedliche Parts sind. Wir  Meschen haben einen eigenen willen, die Maschinen haben es nicht. Mir ist bewusst geworden, man entscheidet es selber mit welchen Informationen man sich füttert.

Für mich als Legastheniker ist das Buch bisher eine interessante Perspektive, die man für sich kritisch beleuchten kann.

Selber ist es mir mehr und mehr wichtig, auch ein Offline-Leben zu führen um einfach auch einmal abzuschalten. Das braucht auch unser menschliches Gehirn. Es ist nicht falsch das wir es immer wieder mit zu viel und sogar falscher Aufmerksamkeit überfordern. Für mich sehe ich es so. Drum muss ich mein Verhalten ändern.

Und wenn ich dann die Nase voll habe stelle ich alles ab, das Handy, Notebook und zieh sogar den Stecker des aus der Telefonbuchse. Also man kann sich schon währen, gegen die Aufmerksamkeitsstörung. Man muss es sich nur bewusst werden lassen.

Das hat jedenfalls Schirmmachers Buch bei mir selber ausgelöst.

Hier ist der Link zum Verlag

Erste Veröffentlichung des Artikels bei FreieWelt.net

Nun ist endlich der Business-Plan fertig!

2. Dezember 2009 von Admin

Alle Rechte bei Lars-Michael Lehmann

Lange hat es gedauert; nun kann ich sagen dass er zu meiner Zufriedenheit komplett fertig geworden ist. Ohne fachliche Hilfe von außen hätte ich es nicht geschafft.

Gerade als Legastheniker hat man eben manchmal noch mehr Schwierigkeiten einen Business-Plan zu schreiben. Besonders wenn es um so ein komplexes Thema geht wie um ein Gründungsvorhaben. Fallbeispiele gibt es für meine Arbeit keine, da es so eine Arbeit von einem „betroffenen Legasthenieexperten“ in Deutschland, sowie auch nicht in Dresden gibt.

Dresden ist aber in Sachen Bildung die allerbeste Wahl! Da das Land Sachsen im Bildungsbereich sowieso im Ländervergleich Spitzenreiter ist.

Die Wohnungssuche ist auch im Bewegung, drei Angebote für Umzüge haben wir inzwischen. Nun brauchen wir nur noch die passende Wohnung in Dresden. Dann hängt es an der reibungslosen Arbeit der Behörden – und wir könnten dann in 1. Quartal in Dresden sein.

Ich gehe mal davon aus das unser Jobcenter hier in der Lage wird den Start zu ermöglichen. Daher bin ich sehr gespannt und werde natürlich hier weiter berichten wie sich die ganze Lage entwickelt.

Microsoft Office 2010 Beta

1. Dezember 2009 von Admin

Office Word 2010

Bild: (Bildschirmfoto)Lars-Michael Lehmann

Inzwischen ist die Beta-Version von Microsoft Word 2010 Prof. zum Testen herausgekommen. Die letzten Jahre seit der 2007er-Version gab es sehr viel Kritik. Diese konnte ich mit den anderen auch Teilen, weil diese Version nicht sonderlich übersichtlich und stabil war.

Die Beta-Version von Microsoft Word Office 2010 macht einen besseren Eindruck. Die Installation verlief recht simpel und einfach. Im ersten Blick sieht auch die auch Benutzeroberfläche um einiges besser aus als bei der 2007er. Schreibt nach einer Weile bemerkt man auch dass die neue Version um einiges schneller geworden ist.

Bisher habe ich mit Word nicht gern mehr geschrieben. Denn ich wollte ja die Rechtschreibsoftware von LingIT (LingCheck) nutzen. Aber mit der 2007er-Version fand ich es immer recht anstrengend, denn es reicht schon dass man sich die Wörter anzeigen lässt. Da braucht man, nicht zusätzliche so eine verspielte und übersichtliche Benutzeroberfläche, letzten Update nicht wirklich in vollem Umfang nutzen.

In der neuen Beta-Version hat man die dies grundsätzlich einen besseren Überblick und schön schnell ist es auch. Man kann auch LingCheck nutzen, so könnte es vielleicht vielen wieder Spaß mach mit Word 2010 zu schreiben.

Man kann sich die Beta-Version des ganzen Pakets inklusive Word, Excel u.s.w., herunterladen und man bekommt für 12 Monate eine Testlizenz für Word Office 2010.

Wenn man LingCheck einmal ausgiebig schreiben möchte sollte man ruhig einmal die neue Version austesten. Wie bei allen Beta-Versionen muss man wissen, dass es sich um Testumgebungen handelt. Daher können auch Fehler auftreten. Bisher sind mir keine Aufgefallen. Obwohl ich mit Windows XP arbeite und einen lahmen Rechner habe.

Probiert es selber einmal aus: Hier geht’s zum Link des Downloads

Dem Rätsel der Legasthenie auf der Spur

30. November 2009 von Admin

Über die Thematik Legasthenie gibt es eine überschaubare Anzahl von wissenschaftlicher Literatur. Hier in Deutschland sind die verlegten Fachbücher noch überschaubarer.

Überwiegend war die Psychologie und Medizin in den letzten Jahrzehnten auf des Rätsels Spur.Darum klingen fast alle Definitionen pathologisch, auch die Erkenntnis und Hilfestellungen sind meistens diesem Sektor zuzuordnen – man muss es bei der wissenschaftlichen Betrachtung halt wissen.

Seit vielen Jahren Lese ich wissenschaftliche Bücher über die Legasthenie, umso mehr man diese Bücher ergründet umso rätselhafter werden diesen einen erscheinen. Die wissenschaftlichen Anstrengungen waren bisher kaum für uns förderlich, da sie nicht wirklich unsere Anliegen für eine ganzheitliche Integration formulieren können. Sie beinhalten zu viel „Beschränkungen“ unserer wirklichen Möglichkeiten. Es gab von der wissenschaftlichen Seite in Deutschland bisher kaum nennenswerte Anstrengungen pragmatisch uns den Weg frei für ein selbstbestimmtes Leben zu machen. Veraltete Störbilder und Schwächen werden uns niemals den Platz in unserer Gesellschaft gewähren können – darum sind so manche Theorien und Hypothesen, sehr fraglich.

Der bekannte schottische Rennfahrer Jackie Stewart* und Legastheniker sagte einmal auf einer internationalen Wissenschaftstagung: „Sie werden nie wirklich verstehen, was es bedeutet, Legastheniker zu sein. Egal, wie lange Sie schon in diesem Bereich arbeiten, egal, ob Ihre eigenen Kinder Legastheniker sind – Sie werden nie verstehen, wie es sich anfühlt, die ganze Kindheit über gedemütigt zu werden und Tag für Tag eingeimpft zu bekommen, dass Sie es nie zu etwas bringen werden.“

Ich kann Stewart an diesen Punkt nur Recht geben! Man hat es in vielen Etappen im Leben selber sehr scherzhaft erfahren müssen, was es heißt „Legasthen“ zu sein. Die Forschung ist in vielen Bereichen sehr einseitig – wenn es nicht so traurig wäre könnte ich so manches mal, was die Wissenschaft über uns behauptet „Schmunzeln“ oder gar „Lachen“. Aber ich behalte immer den ernst der Lange im Auge!

In den letzten Jahren sah ich fast keine wissenschaftliches Arbeit was in „unserem Sinne“, und ich begann hier zu schreiben. Hin und wieder Lese, quer Beet in der wissenschaftlichen Literatur. Schon seit Anfang der 90er Jahre bin ich dem Phänomen auf der Spur. 2012 sind es dann 20 Jahre meiner eigenen wissenschaftlichen Auseinandersetzung.

Eines ist sehr sicher***: „Die Legasthenie ist eine eigene Wissenschaft mit multikomplexen Zusammenhängen, sowie verschieden wissenschaftlicher Disziplinen.“ Bis heute habe ich in meiner eigenen wissenschaftlichen Auseinandersetzung viele Zusammenhänge erkannt. Diese werden sicherlich künftig viele Bücher füllen, und bei der Arbeit für die Betroffenen eine gute Hilfe sein. Darum unterscheide ich mich auch in den Ansätzen grundsätzlich, die es hier in Deutschland noch vorherrschen.

Dass allerwichtigste Faktum ist***: Menschen die eine Erbanlage wie es die „Legasthenie“ ist haben, sind weder noch Schwach, Gestört, Krank und noch viel weniger Behindert. Ganz im Gegenteil! Im laufe der Menschheitsgeschichte entwickelten wir unsere Gehirne anders, darum muss man die Legasthenie als eine andere „geistige Entwicklung unserer Intellektuellen Fähigkeiten sehen.“ Darum sind die Bezeichnungen die uns andere wissenschaftliche Disziplinen, untermogeln wollen überheblich und vermessen.

Der britische Neuropsychologe Andrew W. Ellis** bestätigte es so: Was auch immer die Legasthenie sein mag, jedenfalls ist sie keine „Lesestörung“. Ellis hat es richtig erkannt, und will uns damit sagen: ***Dass, das Gehirn aus der Perspektive unserer geistigen Entwicklung in der Menschheitsgeschichte nie darauf ausgelegt war zu Lesen. Weil eben für das Lesen weder noch Gene zuständig sind, noch irgendwelche biologische Strukturen die jeweils dem Lesen dienen würden. Unsere Lesefähigkeiten sind im laufe der Kulturgeschichte, erlernte und genormte sowie automatisierte Fertigkeiten, die es uns Trainieren ließen zu Lesen und zu Schreiben. Unser Denkorgan muss sich diese sehr individuell Antrainieren, bei uns sind diese Trainingsmechanismen grundsätzlich anders. Als bei Menschen ohne diesen Veranlagungen.

Die Wissenschaft ist in unserem Fachbereich immer noch weit am Anfang, um dies im unserem Sinne richtig verstehen und zu sehen.

Quelle: „Sie werden nie wirklich verstehen“ Jackie Stewart*, Vortrag vor British Dyslexia Association, Shefield, Enland (2001) ** der bristische Neuropsychologe Andrew W. Ellis , On Problems in Developing Culturally Modules. Minde and Language 2(3) (1987) S.242-251.Das lesende Gehirn, Das Rätsel der Legasthenie und die Hirnstruktur S. 192. – 196 und ***Legasthenieexperte Lars-Michael Lehmann

Schirrmachers „PAYBACK“

26. November 2009 von Admin

Da das Thema Legasthenie auch ein Thema der Wissens- und Inforamtionsgesellschaft ist, möchte ich meine neue Rezension auch hier auf diesem Blog veröffentlichen.

Foto vom Buchcover: Lars-M. Lehmann

Frank Schirrmacher ist es wieder einmal gelungen, ganz pragmatisch die Vor-und Nachteile des heutigen angebrochenen Informationszeitalters zu beschreiben.

In seinem neuen Buch, weißt er auf viele Aspekte möglicher chronischer Überforderung hin, die das Internetzeitalter mit sich gebracht hat. Sehr Bildhaft beschreibt er unsere Überforderung, das wichtige vom unwichtigen Unterscheiden zu können. Genau diese Fähigkeiten kommen uns mit der gigantischen Informationsflut von Wissen abhanden, und überfordern das menschliche Gehirn.

Schirrmacher liefert nicht nur viele Fakten der Reizüberfluten den ein moderner Mensch im 21. Jahrhunderts ausgeliefert ist. Denn alles Wissen ist heute im virtuellen Netz zu finden. Früher wussten es die geistigen Eliten, heute findet es jedermann im Netz in einer unüberschaubaren Fülle. Das menschliche Denkorgan, ist aber nicht kompatibel mit einem Computer. Es wird mit der Fülle an Informationen mehr und mehr „Konzentrationsgestört“, darum plädiert Schirrmacher in seinem Buch: „Somit liegt nicht etwa in der Verweigerung der Technik, sondern vielmehr in einem neuen Denken, das dem Menschen seine Stärken wieder bewusst macht: Kreativität, Toleranz und die Fähigkeit mit Unberechenbarem umzugehen.“

Mit seinem Buch löst er eine neue Debatte aus, die alle Ebenen unserer Gesellschaft angeht. Daher ist es keine Analyse eines irritierten Zaungastes der nicht weiß, wovon er Schreibt, nein es ist vielleicht ein ungewohnter Blickwinkel auf die Schwierigkeiten, Möglichkeiten und Chancen im gesellschaftlichen Wandel unserer Zeit.

Denn diese Veränderung wird mehr verändern als jede Epoche zuvor. Schon heute hat der Computer und das weltweite Netz von Informationen, seinen Einfluss gewonnen, dass auf fast allen Ebenen. Schirrmacher will uns nur Mut machen uns den neuen Herausforderung der Wissensgesellschaft zu stellen, indem wir uns nicht den freien Willen von einer Maschine nehmen lassen, sondern wir sollen uns bewusst machen, uns auf unsere Stärken und Fähigkeiten zu besinnen, die eine Maschine wie es der Computer ist nicht kann. Dieser sammelt Informationen nach einem mathematischen Algorithmus, und stellt sie uns zu Verfügung. Dennoch sollte er nicht unser Leben total Dominieren, darum ist Schirrmachers PAYBACK ein Plädoyer an unsere Zeit, sowie an den freien Willen des Menschen.

Ob er in allen Punkten wird recht haben, und behalten wird uns die Zeit zeigen. Wir sollten uns aber als Gesellschaft unvoreingenommen seinen Analysen stellen.

Frank Schirrmacher, Jahrgang 1959, Studium in Heidelberg und Cambridge, Promotion. Seit 1994 ist er einer der Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. 2004 sagte er dem Altersrassismus den Kampf an – für sein Buch Das Methusalem-Komplott erhielt er u.a. den „Corine-Sachbuch-Preis“ und die Auszeichnung „Journalist des Jahres 2004“. Mit Minimum landete er 2006 erneut einen publizistischen Coup und setzte das Thema des Jahres. Zuletzt erhielt er 2007 als erster Journalist den „Jacob-Grimm-Preis Deutsche Sprache“ und wurde 2009 mit dem „Ludwig-Börne-Preis“ ausgezeichnet. Frank Schirrmacher lebt in Frankfurt und Potsdam.

Frank Schirrmacher

PAYBACK

Warum wir im Informationszeitalter gezwungen sind zu tun, was wir nicht nun wollen, und wie wir die Kontrolle über unser Denken zurückgewinnen.

240 Seiten mit 4 s/w-Abb.

Geb. € 17,95

Blessing-Verlag

ISBN 978-3-89667-336-7

Legasthenie-Blog wird zum Wissenschaftsblog

21. November 2009 von Admin

Die letzten 2 ½ Jahre schrieb ich viel über das eigene Erleben als Legastheniker in unserem Land und beleuchtete, auf vielfältige Weiße das legasthene Leben in Deutschland.

Diese Weblog ist bisher die größte Textsammlung zum Thema Legasthenie überhaupt, dass auch noch von meinem Legastheniker geschrieben :-) .Bald sind es 800 Artikel, bisher habe ich keine Online-Sammlung im Internet gefunden die sich so intensiv sich dem Thema Legasthenie und deren Komplexität sich widmet.

Ich habe keine Lust mehr allgemeine Dinge über das Thema zu schreiben, sondern werde hier „exklusive“ wissenschaftliche Beiträge über mein Fachwissen als Legasthenieexperte veröffentlichen. Natürlich werden meine Leser, Fachrezension, Testberichte,Interviews, Reportagen über dieses Thema Lesen.

Ich werde also bemüht sein, die wissenschaftliche Qualität meiner Beiträge zu erhöhen. Diese kann man aber nicht tagtäglich Produzieren, da es um intensive Recherche und gedankliche Auseinandersetzung sowie manche nachhaltigen Gedankenblitze braucht man, diese kann man nicht Produzieren.

Darum weiß ich nicht wie groß oder klein, die Abstände meiner Veröffentlichungen sein werden.